Stadion-Guide: Ludwigsparkstadion

Beschreibung

Das Ludwigsparkstadion hat derzeit ein Fassungsvermögen von 35.303 Plätzen. Neben 27.000 Stehplätzen bietet es 8.303 Sitzplätze, von denen 5.465 überdacht sind.

Die letzte Renovierung der 1952 erbauten Spielstätte fand im Jahr 2004 statt, als der A-Block grundsaniert wurde. Während die Heimfans lange Zeit in zwei getrennten Lagern standen, ist mittlerweile der Block E2, auch „Virage Est“ (dt.: Ostkurve) genannt, zum Fanblock mit dem meisten Zulauf geworden. Dem Aufruf durch die sportliche Leitung, die Mannschaft mit einem geschlossenen Fanblock zu unterstützen, sind viele Anhänger, die noch im einstigen Fanblock D1 geblieben waren, gefolgt.

Immer wieder Diskussion um Neubau

Seit vielen Jahren kommt in Saarbrücken immer wieder das Thema eines Stadionneubaus auf. Während die Befürworter eines solchen Projektes auf die Notwendigkeit entsprechender Strukturen für die Sponsorengewinnung und das sportliche Fortkommen verweisen, halten die Gegner des Neubaus die klamme Haushaltslage von Stadt und Land, sowie die sportliche Situation des FCS entgegen.

Mit einer sportlichen Stabilisierung der Saarbrücker und unter Berücksichtigung der regionalwirtschaftlichen und öffentlichkeitswirksamen Relevanz des Fußballs, wird dieses Thema für weitere Gespräche sorgen.

Von Richard Grossmann

Daten/Fakten

Name: Ludwigsparkstadion

Verein: 1. FC Saarbrücken und SV Elversberg

Eigentümer: Stadt Saarbrücken

Anschrift: Camphauser Straße, 66113 Saarbrücken

Baujahr: 1952

Kapazität: 35.303

Sitzplätze: 8.303

– davon überdacht: 5.465

Stehplätze: 27.000

– davon überdacht:

Heimsupportblock: E2 (Virage Est) // D1 (Ultras Saarbrücken)

Gästeblock: C1 / C2

Zuschauerrekord: 53.000 (1954)

Rasenheizung: nein

Laufbahn: ja

Eintrittspreise

Sitzplatz

  • Bitburger Hauptribübne: 25 Euro
  • Bitburger Vortribüe: 16 Euro
  • Victor’s Tribüne: 17 Euro / ermäßigt: 15 Euro

Stehplatz

  • Block A-F: 10,00 Euro / ermäßigt: 7,50 Euro

Zuschauerzahlen

Die Zuschauerentwicklung beim 1. FC Saarbrücken in den vergangenen sechs Jahren:

 

Saison Wettbewerb Schnitt
2007/2008 Oberliga Südwest 4.709
2008/2009 Oberliga Südwest 3.532
2009/2010 Regionalliga West 4.794
2010/2011 3. Liga 4.875
2011/2012 3. Liga 5.682
2012/2013 3. Liga 4.035

 

 


Historie

Das Ludwigsparkstadion wurde am 2. August 1952 mit einem 3:1 Sieg gegen Rot-Weiß Essen eröffnet. Seinen Namen verdankt es dem Sohn des Fürstengeschlechtes zu Nassau-Saarbrücken, Ludwig. Am heutigen Standort des Stadions hatte er im 18. Jahrhundert seiner geliebten ein Lustschloss errichten lassen, das von weitläufigen Parkanlagen umgeben war. Park und Schloss, die im Zusammenhang mit der französischen Revolution verwüstet wurden, boten den Architekten bei der Planung einer neuen Spielstätte für den FCS Anfang der 1950er Jahre einen geeigneten Ort.

Von Richard Grossmann

 

Anfahrt/Lage

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln stehen neben der „Deutschen Bahn“ http://www.bahn.de/p/view/index.shtml die Busse und Straßenbahnen der „Saarbahn“ http://www.saarbahn.de/ zur Verfügung.

Vom Hauptbahnhof beträgt der Gehweg ca. 12 Minuten. Mit der Saarbahn kann man bis zur Haltestelle „Trierer Straße“ fahren, von dort aus läuft man ca. 8 Minuten zu Fuß. Mit den Buslinien 105 und 125 fährt man bis zur Haltestelle „Sittersweg“, Gehweg von hier ca. 4 Minuten. Bei Anreise mit dem PKW bieten sich folgende Parkmöglichkeiten:

  • Parkplätze an der Saarlandhalle
  • Parkhaus Congresshalle
  • Parkhaus Hauptbahnhof
  • Parkhaus Westspange
  • Parkhaus Hafenstraße

Von Richard Grossmann

Für Gästefans

Für Gästefans gibt es sowohl auf der Haupt-, als auch auf der Gegentribüne Plätze. Außerdem steht der große Gästesektor mit den Stehblöcken C1 und C2 zur Verfügung.

Erlaubt/Verboten

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Von Richard Grossmann

Verpflegung

Das Ludwigsparkstadion bleibt auch in kulinarischer Hinsicht seiner Linie als Traditionsstadion treu. So wird hier auf modernen Schnickschnack wie Pommes Frites oder Schweinebraten am Spieß verzichtet. Dem Besucher des Ludwigsparks erwarten Bratwürste in Rot und Weiss, Frikadellen, gebratene Lyoner (im Rest der Republik als Fleischwurst bekannt) und den im saarländischen Kulturgut nicht wegzudenkenden "Schwenker". Alles von höchster Qualität von einer saarländischen Großmetzgerei und zu erschwinglichen Preisen. Frische und schmackhafte Brötchen erhöhen das Geschmackserlebnis und die Auswahl an Getränken von Wasser über Cola, Fanta bis zum fassfrisch gezapften Bitburger Pils (auch als alkoholfreies zu haben), steigern das Erlebnis Ludwigspark für jeden Zuschauer ob als Heim- oder Gästefan.

Von Michael Schultz

Das meint die Redaktion

Das Ludwigsparkstadion in Saarbrücken überzeugt vor allem beim Punkt Tradition. Die alten Stehplatztränge sowie die Laufbahn zwischen Rasen und Tribünen lassen das Herz eines Traditions-Liebhabers höher schlagen. Von den Kommerztempeln der Bundesliga ist hier nichts zu spüren. Allerdings kommt der Park langsam in die Jahre und ist über kurz oder lang wohl nicht mehr drittligatauglich.

 

 
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