Unterhaching: Welzmüller-Brüder beenden Karriere im Sommer

Gemeinsamer Geburtstag, gemeinsamer Karrierestart – und nun auch das gemeinsame Karriereende: Für die Brüder Josef und Maximilian Welzmüller von der SpVgg Unterhaching ist im Sommer Schluss, wie der "Kicker" meldet.

"Unglaublich große Dankbarkeit"

Bereits seit zehn Jahren spielt Josef Welzmüller für die Münchner Vorstädter (169 Partien), seit dieser Saison fungiert der 34-Jährige zudem als technischer Leiter. Mit Ende der laufenden Spielzeit hängt er seine Fußballschuhe aufgrund von anhaltenden Knie-Problemen an den Nagel und gibt auch den Funktionärsposten ab. "Meine Fußballkarriere steht ganz klar im Zeichen von Haching. Ich bin hier zu dem geworden, der ich bin. Als Fußballer, aber auch als Mensch", wird er im "Kicker" zitiert. "Ich kann es gar nicht in Worte fassen, welch unglaublich große Dankbarkeit ich für diesen Verein empfinde." Jeder im Klub habe auch in den schwierigsten Momenten der letzten zehn Jahre zu ihm gestanden. "Das werde ich für immer im Herzen tragen."

Besonders dankt er Manfred Schwabl: "Er ist immer zu mir gestanden und hat mich von Tag 1 an unterstützt, eben nicht nur als Spieler, sondern auch jetzt in der Funktion des technischen Direktors." Wohin es ihn zieht, ist noch offen. Feststeht aber: "Meine Zukunft liegt klar weiterhin im Profifußball. Ich bin mit meiner Promotion in BWL und meinen ersten wichtigen Erfahrungen im Management hier in Haching gut aufgestellt und bin bereit für eine neue Challenge. Ich freue mich auf die Zukunft in einer neuen Rolle." Als Spieler sei die 3. Liga für ihn die Champions League gewesen, in die echte Königsklasse will er nun im Berufsleben.

Ein Kreis schließt sich

Für Maximilian Welzmüller endet die Zeit bei der SpVgg Unterhaching (2012-2014 und (2022-2024) nach insgesamt vier Jahren, nachdem er zwischenzeitlich für Aalen und Bayern II spielte. Genau wie bei seinem Bruder sind körperliche Probleme der Grund für das Karriereende. "Ich bin unglaublich dankbar, wie meine Karriere verlaufen ist. Vor allem in den letzten sechs Jahren. Ich konnte bei meinem Herzensverein FC Bayern spielen und Erfolge feiern und zum Schluss nochmals zwei Jahre gemeinsam mit meinem Bruder auf dem Platz stehen und sogar aufsteigen", sagt der 34-Jährige. Es schließe sich nun ein Kreis, "was für uns beide und auch für unsere Familie sehr schön ist. Wir beide haben am selben Tag mit dem Fußballspielen begonnen und wir beide hören am selben Tag damit auf".

Auch Maximilian will dem Profifußball weiter erhalten bleiben, zuletzt arbeitete er parallel beim FC Bayern. "Seitdem ich mein Karriereende der Mannschaft mitgeteilt habe, fühle ich mich auch wirklich absolut im Reinen mit mir und weiß, dass es der perfekte Zeitpunkt ist. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Auch für mich ist klar, dass ich dem Profifußball treu bleiben will und in diesem Bereich arbeiten will."

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