SpVgg Unterhaching geht ohne Arie van Lent in die Regionalliga

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga stellt sich die SpVgg Unterhaching auch auf der Trainerposition neu auf. Arie van Lent wird zu neuen Saison nicht mehr auf der Bank sitzen. 

"Für beide Seiten die richtige Entscheidung"

"Wir sind in einem sehr ehrlichen Gespräch gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein Trainerwechsel mit Blick auf die kommende Saison für beide Seiten die richtige Entscheidung ist", erklärt Präsident Manfred Schwabl, hält aber fest: "Auch wenn es sportlich kein gutes Jahr für uns war, möchten wir uns bei Arie für die geleistete Arbeit bedanken." Zudem nimmt Schwabl den Niederländer wie schon in den letzten Wochen in Schutz: "Jeder hat seinen Teil zum schlechten Abschneiden unserer Profimannschaft in dieser Spielzeit beigetragen und nicht eine Person alleine. Wir haben Arie hier als sehr sympathischen Menschen kennengelernt und wünschen ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute!"

Van Lent hatte den Trainerposten in der Münchner Vorstadt vor der Saison von Claus Schromm übernommen. Aus den bisher 37 Ligaspielen unter der Regie des früheren Bundesliga-Profis holte Unterhaching allerdings nur 31 Punkte, kassierte 24 Niederlagen und steht seit dem 5. Mai als Absteiger in die Regionalliga fest. Im Laufe der Saison hatten Fans immer wieder die Entlassung des 50-Jährigen gefordert, Schwabl hielt aber stets zu ihm. Mit dem Abstieg trennen sich die Wege nun doch.

Nachfolger noch offen

"Riesen Dank an Manni, dass er mir immer die Stange gehalten hat, weil er immer wusste, dass es ein schwieriges Jahr werden kann", wird van Lent in der "TZ" zitiert. "Als wir gestartet sind, waren wir alle sehr optimistisch. Ich habe es als Trainer nicht geschafft, die Klasse zu halten. Das ist Fakt. Trotz allem habe ich hier viel dazugelernt." Beim Auswärtsspiel in Magdeburg sitzt der 50-Jährige am Samstag zum letzten Mal auf der Bank.

Wer künftig an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen. Klar ist nur: Es soll ein Trainer aus der Region werden. Feststeht auch: Die SpVgg Unterhaching peilt den direkten Wiederaufstieg an. Da der Meister der Regionalliga Bayern in der kommenden Saison direkt aufsteigt, scheint die sofortige Rückkehr in die 3. Liga durchaus möglich. Sollte allerdings auch Bayern München II absteigen, hätte Unterhaching einen harten Konkurrenten um den Meistertitel.

   
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  • Klemmernährung

    Verstehe ich nicht. Hätte man wirklich Vertrauen in die geleistete Arbeit gehabt, hätte man sich jetzt nicht getrennt.

    Wenn man allerdgis Zweifel an Van Lent hatte, hätte man doch viel früher handeln müssen.

    Klar, der Abstieg in die RL ist für Unterhaching kein Weltuntergang, vor allem weil die Bayernliga so unfassbar einfach ist. Im West oder Südwesten wäre das deutlich schlimmer. Aber wenn die 'Amateure' dieses Jahr ebenfalls den Gang in die Viertklassigkeit angehen müssen und ihren Kader nur ansatzweise zusammenhalten, wird das trotzdem keine leichte Aufgabe.

    • RoadToChampionsLeague

      Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, warum die Verbände hier keine Einigung erzielen. Es ist doch lachhaft. Die Aufsteiger aus Nord gehen meist direkt wieder runter, aus Bayern steigen dieses Jahr 2 ab. Turgucu wäre ohne Sararer doch auch direkt wieder abgestiegen. Aufsteiger aus West und Südwest spielen jedes Mal um den Aufstieg in die 2. Liga mit.

      • Klemmernährung

        Ja, das ist wirklich bitter. Vor allem weil es im Südwesten und Westen locker 10 Teams gibt die locker die Klasse halten würden in der 3. Liga

      • Motörschülz

        Ich frage mich, wieso gerade aus der Staffel West bzw. Südwest Kritik an der Aufsteigerregelung kommt? Ihr habt doch euren festen Aufstiegsplatz und jammert rum!!! Die Nordoststaffel ist im Nachteil, denn diese ist stark besetzt und, Hertha 2 mal ausgenommen, ohne 2. Mannschaften! Schaut auf die aktuelle Situation in Liga 3, da wird meine Aussage bestätigt…

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