SpVgg Unterhaching droht nach dem Abstieg der Ausverkauf

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© Voigt

Der Schock ist verdaut, die Realität hat sich aber nicht verändert. Nach der 0:1-Niederlage in Erfurt verabschiedet sich die SpVgg Unterhaching nach sieben Jahren aus der 3. Liga und wird in der neuen Saison erstmals nach 34 Jahren nur noch viertklassig spielen. Wie es personell bei dem Münchener Vorstadtklub weitergeht, ist noch vollkommen offen. Zwar wird Trainer Claus Schromm auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen, doch auf Seiten der Spieler droht ein Ausverkauf. Bisher hat niemand aus dem 27-köpfigen Kader einen Vertrag für die Regionalliga. Ohnehin dürften die meisten Spieler, die sich trotz des Abstiegs in die Notizbücher anderer Vereine gespielt haben, nicht zu halten sein.

Redondo zu Union Berlin? Köpke nach Karlsruhe?

Während Kenny Prince Redondo mit Union Berlin in Verbindung gebracht wird, soll Pascal Köpke unter anderem im Fokus des Karlsruher SC und Yannic Thiel beim FC Augsburg II auf dem Zettel stehen. Auch Akteure wie U20-Nationalspieler Thomas Hagn, Kapitän Mario Erb und der zweitligaerfahrene Sascha Bigalke dürften nur schwer zu halten sein. Nach Informationen von liga3-online.de haben bereits mehrere Drittligisten ihre Fühler ausgestreckt, schließlich wären sämtliche Spieler ablösefrei zu haben. Dennoch ist sich Claus Schromm sicher, auch in der Regionalliga eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten zu können: "Wir haben eine gute Lösung, was unser Nachwuchsleistungszentrum betrifft. Wir sind dort jetzt schon besser aufgestellt, als zu Beginn dieser Saison. Wir werden diesen Weg gnadenlos weitergehen", wird er im "Kicker" zitiert. Wie die Zukunft der Hachinger aussehen könnte, war bereits in Erfurt zu erkennen. Mit Yannik Öttl, Michael Krabler und Marco Rosenzweig kamen gleich drei A-Jugendspieler zum Einsatz.

   

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