Gegen Wiesbaden: Arminia will den nächsten "Big-Point"

Die Niederlage bei der KSV Holstein vom vergangenen Samstag ist zwar noch nicht vergessen, aber das nächste Topspiel steht für den DSC Arminia Bielefeld bereits auf dem Programm. Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenführer SV Wehen Wiesbaden in der Bielefelder SchücoArena (14 Uhr). Für die Arminia ist es mittlerweile fast schon normal, dass man auf der Alm in absolute Spitzenspiele geht. Nach den Siegen über Dynamo Dresden, den damaligen Tabellenführer, und den FC Rot-Weiß Erfurt, den damaligen Tabellenzweiten, schlug man im Pokal auch noch die Berliner Hertha. Für die Blauen soll nun am Samstag der nächste "Big-Point" in der Liga her.

Kiel verdaut, Wehen vor der Brust

Für Verteidiger Sebastian Schuppan ist die letzte Auswärtsniederlage zwar nicht mehr das aktuellste Thema, aber ganz erklären konnte auch er sie in der Nachbetrachtung auf der Vereinshomepage des DSC noch nicht: "Ich denke, wir haben etwas besser agiert als in Münster oder Rostock, die wir auch verloren hatten, aber insgesamt war es trotzdem zu wenig". Damit hatte der Außenverteidiger auch den Nagel auf den Kopf getroffen. Der DSC agierte zwar über die Spieldauer besser als zuletzt, konnte sich aber kaum Torchancen erspielen. Das 0:1 aus einem groben Abwehrfehler kostete die Arminia ebenso Punkte, wie die Fehlentscheidungen der Unparteiischen. Aber das dürfe laut Schuppan keine Ausrede sein, da man im Spiel genug Möglichkeiten hat Tore zu erzielen. Gegen den Spitzenreiter aus Wiesbaden soll nun wieder die Heimstärke bewiesen werden. Die letzten neun Pflichtspiele in Serie hat der DSC zu Hause gewonnen. Man spiele zu Hause das eigene, aggressive und offensive Spiel und ließe sich nicht, wie in der Fremde, das Spiel des Gegners aufzwingen, so Schuppan weiter. Bei einem Sieg über die Wiesbadener, könnten die Arminen unter Umständen wieder auf den 1. Platz springen.

Auf die eigene Stärke vertrauen

Zwar ist der Gegner der aktuelle Spitzenreiter der Tabelle, doch in den letzten Wochen konnte kein ein Team wirklich dauerhaft zu Hause und in der Fremde überzeugen. Auch die Gäste mussten zuletzt die ein oder andere Niederlage einstecken. Darauf wollen sich die Männer von Norbert Meier aber nicht verlassen. Zu Hause hat man ohnehin einen Lauf und ist die stärkste Offensive der Liga. Nicht umsonst fielen in direkten Duellen gegen Dresden und Erfurt sieben Treffer auf Seiten der Arminia. Auch die Defensive steht zu Hause weitaus sicherer, als bei Gastsspielen. In den neun Heimsiegen in Serie kassierte der DSC gerade einmal vier Gegentreffer und erzielte seinerseits über 25 eigene Tore, darunter auch gegen einen Erst- und Zweitligisten. Bitter ist es allerdings, dass Offensivmotor und zweitbester Torschütze Christian Müller fürs erste nicht zur Verfügung stehen wird, da er am Meniskus operiert wurde. Ansonsten stehen bis auf Manuel Hornig alle Spieler zur Verfügung. Für Trainer Norbert Meier zählt wie vor jedem Spiel nur der volle Einsatz. Wenn man in dieser Liga nur zehn Prozent weniger Einsatz gäbe, als zum Spiel gegen Hertha BSC, habe man keine Chance zu bestehen. Mut dürfte den Ostwestfalen zusätzlich machen, dass der SVW bisher erst einmal gegen die Arminia gewinnen konnte.

Mögliche Aufstellung: Schwolow – Dick, Börner, Salger, Schuppan – Kluge, Burmeister, Hemlein, Schütz, Mast – Klos

FOTO: Tusche

   
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