Spiel gefährdet! Carl Zeiss Jena bei Preußen Münster

Noch sind es drei Tage, bis am kommenden Samstag um 14 Uhr die Partie zwischen dem SC Preußen Münster dem FC Carl Zeiss Jena angepfiffen wird. Doch bereits jetzt ist klar, dass die Begegnung, in der der gestern vorgestellte Preußen-Coach Pavel Dotchev seinen Einstand geben wird, stark gefährdet ist. Die starken Regenfälle in den letzten Tagen haben den Rasen im Preußenstadion an der Hammerstraße in Münster nahezu unbespielbar gemacht. Am morgigen Donnerstagvormittag will eine Platzkommission, die hauptsächlich aus Vertretern des Vereins zusammensetzt ist, über die Bespielbarkeit der Rasenfläche entscheiden.

Ein Hubschrauber als Notlösung?

Die Wettervorhersagen für die kommenden Tage geben aber Hoffnung, dass die Partie wie geplant über die Bühne gehen kann. Für die Stadt Münster ist in den kommenden Tagen allenfalls leichter Regenfall angesagt. Andreas Trautmann, Pressesprecher von Carl Zeiss Jena, erklärte derweil: "Wir gehen fest davon aus, dass gespielt werden kann und würden – im Falle einer stattfindenden Platzbegehung – versuchen dafür Sorge zu tragen, dass ein Jenaer Vertreter ebenfalls den Platz in Augenschein nimmt". Dass aber selbst der nasse Rasen nicht unbedingt ein Hindernis für die Austragung der Begegnung sein muss, bewies Dynamo Dresden in der Saison 2005/2006. Im Vorfeld einer Partie im Februar setzte der Verein auf die Rotorblätter eines Hubschraubers – finanziert von einem Sponsor -, um so den Rasen trocken zu "föhnen". Mit Erfolg: Der Rasen wurde vom zuständigen Schiedsrichter für bespielbar erklärt.

FOTO: Micha Korb / www.rwo-fanblock.de

   
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