Spannung im Aufstiegskampf: Nur einmal war es noch enger

Wer steigt direkt in die 2. Bundesliga auf, wer muss den Umweg Relegation nehmen? Zwei Fragen, die sieben Spieltage vor Saisonende völlig offen sind. Gerade mal drei Punkte liegen zwischen den ersten vier Mannschaften. Nur einmal in der Geschichte der 3. Liga war es noch enger.

Es waren auch schonmal 18 Punkte

Auch wenn es am Ende der vergangenen Saison dann doch nochmal spannend wurde: Nach dem 31. Spieltag hatte die SV Elversberg als Tabellenführer zehn Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten aus Dresden, was exakt dem Durchschnittsabstand zwischen dem 1. und dem 4. seit Gründung der 3. Liga entsprach. In dieser Saison stellt sich das Tabellenbild vor den letzten sieben Spieltagen dagegen völlig anders dar: Gerade mal drei Punkte liegen zwischen Jahn Regensburg als Tabellenführer und Dynamo Dresden als Viertem.

Nur einmal in der Geschichte der 3. Liga ging es noch knapper zu. Das war in der Saison 2009/10, als die Top 4 gerade mal zwei Zähler auseinanderlagen. Eine Spielzeit später waren es dann 18 Punkte, genau wie 2013/14 – jeweils Rekord! Deutlich enger ging es in den Saisons 2019/20 (vier Punkte) und 2020/21 (fünf Zähler) zu.

Fotofinish bahnt sich an

Auch jetzt bahnt sich ein Fotofinish an, zumal es noch mehrere direkte Duelle gibt. Münster etwa trifft nach dem Sieg gegen Dresden in den nächsten beiden Wochen noch auf Regensburg und Ulm, zudem gastiert der Jahn am 21. April noch bei den Spatzen. Gut möglich, dass die endgültige Entscheidung über den Aufstieg erst am letzten Spieltag fällt. So war es auch in der vergangenen Saison. Die SV Elversberg war zwar schon durch, dafür hatten mit Osnabrück, Wiesbaden, Saarbrücken und Dresden noch gleich vier Teams die Chance auf die 2. Liga.

Momentan deutet vieles darauf hin, dass die Top 4 den Aufstieg unter sich ausmachen wird, allerdings sind auch der SV Sandhausen (sechs Punkte Rückstand), Rot-Weiss Essen (acht Punkte Rückstand, ein Spiel weniger) sowie die SpVgg Unterhaching (neun Punkte Rückstand, ein Spiel weniger) noch nicht völlig aus dem Rennen. Selbst der 1. FC Saarbrücken könnte den Rückstand von derzeit zwölf Zählern in zwei Nachholspielen auf sechs Zähler verkürzen. Und dass in der 3. Liga alles möglich ist, hat auch diese Saison bereits gezeigt.

 

   
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