Sonnenhof Großaspach: Zweiter Totalaussetzer der Saison

Die SG Sonnenhof Großaspach ist am vergangene Samstag auswärts beim SV Wehen Wiesbaden böse mit 0:5 unter die Räder gekommen. In der eigentlich guten Saison des Dorfklubs ist es schon die zweite Niederlage dieser Art für die Männer von Trainer Sascha Hildmann.

"Bringt nichts den wilden Mann zu spielen"

Trotz des desaströsen Auftretens der SG wollte Hildmann sein Team nicht zu sehr in die Kritik nehmen: "Wir sind ruhig und sachlich geblieben. Es bringt doch nichts rumzuschreien und den wilden Mann zu spielen." In der kommenden Partie gegen Fortuna Köln müssen die Aspacher ihre Fehler indes dringend abstellen und sich wieder defensiv sicherer zeigen – weiß auch der Trainer: "Das war schon bemerkenswert, wie viele Fehler wir heute gemacht haben." Die Ausfälle von Sebastian Schiek und Kai Gehring wirkten für die Defensive wie Gift, sodass Wiesbaden kaum Mühe hatte das eigene Spiel aufzuziehen.

Nach dem 0:5 in Paderborn ist die herbe Pleite in Wiesbaden schon der zweite schwere Aussetzer in dieser Saison – und das nach nur zehn Spieltagen. Noch zu Beginn der Englischen Woche hatte man mit 4:1 in Unterhaching und 1:0 gegen Karlsruhe gewonnen. Das Glück der Partie gegen den Lokalrivalen unter der Woche war dann am Samstag aufgebraucht. Dennoch bleibt Großaspach auf Rang sechs der Tabelle und wird die Niederlage verschmerzen können.

Lieber einmal fünf, als fünfmal einen

Der Verlauf der Tore bei Spielen mit Beteiligung von Großaspach bleibt aber in jedem Fall interessant. Es scheint so, als müsse es auf einer Seite immer mehrfach zu Toren kommen. Während die SG zehn der elf eigenen Treffer in drei Spielen erzielen konnte, kassierten sie in den letzten fünf Spielen nur zwei Gegentore, dafür gegen Wiesbaden fünf auf einen Schlag. In der Mannschaft ist man sich wohl darüber einig: Lieber einmal fünf, als fünfmal einen. Was allerdings weiterhin Bauchschmerzen verursachen dürfte, ist der Ausfall von Özgur Özdemir, der mit einer gelb-roten Karte gegen Köln zuschauen muss. Abwehrchef Kai Gehring ist dann immerhin wieder dabei.

   
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