Sonnenhof Großaspach: Nicolas Jüllich ist zurück

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Kurz vor dem Trainingsauftakt am Donnerstagnachmittag hat die SG Sonnenhof Großaspach nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen und Nicolas Jüllich zurückgeholt. Der 28-Jährige kommt vom FC Vaduz und unterschrieb einen Vertrag bis 2021.

"Wir wissen alle, was wir an Nico haben"

Bereits zwischen 2013 und 2017 war Jüllich für die SG aktiv, gehörte zu den Aufstiegshelden und absolvierte insgesamt 94 Pflichtspiele, in denen er zehn Tore erzielte und fünf weitere Treffer vorbereitete. Beim FC Vaduz bestritt der 28-Jährige in der vergangenen Saison zwölf Partien in der zweiten Schweizer Liga, nun ist er zurück: "Natürlich ist es eine sehr schöne Sache, nach Aspach zurückzukehren. Ich habe hier tolle Jahre verbracht, wollte aber anschließend nochmals weitere Erfahrungen sammeln. Diese bringe ich mit und hoffe sehr, dass ich nun hier beim Dorfklub wieder schnell meinen Teil zum Mannschaftserfolg beitragen kann", wird er in einer Mitteilung zitiert.

Vorstandsmitglied Joannis Koukoutrigas betont unterdessen: "Wir wissen alle, was wir an Nico haben, er weiß, was er an uns hat. So einfach ist das manchmal und deshalb freue ich mich auch sehr, dass es mit einer Rückkehr nach Aspach geklappt hat." Jüllich wisse, "was wir von ihm erwarten und was es bedeutet, für die SG zu spielen." Deshalb wollte auch er "unbedingt wieder hierher in den Fautenhau, bringt Erfahrung und viel Qualität mit", ergänzt Koukoutrigas. Beim Trainingsauftakt am Donnerstagnachmittag war Jüllich zwar bereits anwesend, wird nach einer planmäßigen OP im Adduktorenbereich allerdings zunächst ein individuelles Trainingsprogramm absolvieren und erst in drei Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen.

Cimander zieht es in die Bezirksliga

Co-Trainer Martin Cimander verlässt die SG unterdessen und schnürt künftig nochmal die Fußballschuhe für den TSV Nellmersbach in der Bezirksliga. "Kurz- oder mittelfristig", wie es in einer Mitteilung der SG Sonnenhof heißt, soll der 36-Jährige aber wieder eine Aufgabe beim Dorfklub übernehmen. "Martin ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, nochmals Fußball zu spielen, sich als Trainer fortzubilden und gleichzeitig etwas mehr Zeit für die Familie zu haben. Wir unterstützen dies natürlich, weil wir genau wissen, dass er ein wichtiger Teil der SG-Familie bleiben und bald wieder für den Dorfklub in einer Funktion aktiv sein wird", so Koukoutrigas.

Warum sich Cimander für den Wechsel entscheiden hat, erklärt er so: "Ich habe einfach noch Spaß daran zu kicken, bin noch fit und will deshalb die Chance einfach nutzen, um nochmals aktiv Fußball zu spielen. Gleichzeitig möchte ich auch das ein oder andere Spiel von meinem Sohn, der ja ebenfalls bei der SG spielt, verfolgen. Hier blieb bisher zu wenig Zeit. Deshalb bin ich der SG auch dankbar, dass sie mir die Auszeit genehmigen und freue mich auf die Unterstützung bei den Trainerscheinen. Vor Ort werde ich sowieso sehr oft sein."

   

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