So steigt der VfL Osnabrück bereits am Samstag auf

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Mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz führt die VfL Osnabrück die Tabelle überaus souverän an – und könnte bereits am kommenden Samstag als erster Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststehen. liga3-online.de zeigt, was dafür notwendig ist.

Ein Patzer der Konkurrenz bei Sieg reicht

33 Spiele, 20 Siege, nur drei Niederlage und lediglich 23 Gegentore: Der VfL Osnabrück spielt eine überragende Saison und wird nach acht Jahren in die 2. Bundesliga zurückkehren – das ist spätestens nach dem 3:1-Sieg beim KFC Uerdingen am vergangenen Sonntag so gut wie sicher. Schon am nächsten Spieltag beim Heimspiel gegen den VfR Aalen könnte die Party an der Bremer Brücke steigen.

Um bereits am Samstag als Aufsteiger festzustehen, benötigt es einen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht und einen Patzer von Karlsruhe (gegen Meppen) oder Wiesbaden (in Jena). Dann hätte der VfL bei nur noch vier ausstehenden Spielen mindestens 13 Punkte Vorsprung. Gewinnen beide direkte Konkurrenten nicht, wäre der VfL zudem Meister. Mindestens die Relegation hat Osnabrück im Falle eines Siegs aber in jedem Fall sicher.

Sonderfall mit Halle und Karlsruhe

Auch ein Unentschieden gegen den VfR Aalen könnte bereits zum Aufstieg reichen. Nämlich dann, wenn Wiesbaden verliert und Halle (gegen 1860 München) nicht gewinnt – unabhängig davon, was Karlsruhe macht. Sollte Halle gewinnen, Karlsruhe nicht und Wiesbaden verlieren, wäre der VfL bei einem Unentschieden ebenfalls aufgestiegen, da der KSC und HFC am letzten Spieltag noch gegeneinander spielen und sich die Punkte somit gegenseitig wegnehmen.

Insgesamt stehen die Chancen auf einen Aufstieg am Samstag also nicht schlecht. Gewinnt der VfL und Karlsruhe sowie Wiesbaden lassen Punkte liegen, würde Osnabrück zudem als Meister feststehen. Sollte es mit dem Aufsteiger am Samstag noch nicht klappen, könnte der VfL beim Auswärtsspiel in Cottbus eine Woche später die 2. Bundesliga aus eigener Kraft klar machen.

   
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