"Sind benachteiligt worden": DSC hadert mit dem Schiedsrichter

Nach zuletzt zwei Drittliga-Siegen in Folge musste sich Arminia Bielefeld am Samstag gegen den Halleschen FC mit einem 2:2 zufrieden geben. In einem kuriosen Spiel, das mit einem seltsamen Eigentor und einem umstrittenen Elfmeter aufwarten konnte, gingen die Gäste aus Ostwestfalen als gefühlter Verlierer vom Platz. Diesen Eindruck vermittelte nach Spielschluss zumindest DSC-Sportchef Samir Arabi. Gegenüber dem "Westfalen Blatt" kritisierte er die Schiedsrichter Leistung: "Wir hätten einen klaren Handelfmeter bekommen müssen, das muss man einfach sehen. So kannst du hier nicht gewinnen".

 "Wir hätten einen glasklaren Elfmeter bekommen müssen"

Auch Trainer Stefan Krämer pflichtete ihm in der Zeitung bei: "Wir sind benachteiligt worden". In der Tat sorgte Schiedsrichter Arno Blos am Samstag mit seinen Entscheidungen zum Teil für großen Diskussionsstoff unter den Fans und den Spielern. Nach einem Handspiel im Strafraum von Pierre Becken hätte die Arminia einen Elfmeter bekommen müssen – Schiedsrichter Blos entschied auf Weiterspielen. "Wir hätten einen glasklaren Elfmeter bekommen müssen. Der Elfmeter gegen uns war wohl eher eine Konzessionsentscheidung. Ärgerlich ist, dass wir gegen einen insgesamt schwachen Gegner nur einen Punkt mitgenommen haben", so Sebastian Hille nach der Partie. Ebenso seltsam war das Foul von Marcel Appiah im Strafraum, wonach die Hallenser ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Doch wie selbst HFC-Kapitän Maik Wagefeld bezeugte, hätte man hier nicht pfeifen müssen.  Am Ende ging das 2:2 aber wohl in Ordnung, wie auch Coach Stefan Krämer auf der anschließenden Pressekonferenz erklärte.

FOTO: Marvin Wellhausen

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