"Sehr gut ausgebildet": FWK leget mit Hoffenheim-Talent Mikrut nach
Nach Nassim El Ouarti haben sich die Würzburger Kickers am letzten Transfertag auch mit Noah Mikrut verstärkt. Und anders als der Linksverteidiger wird der 19-Jährige auch am Dallenberg bleiben.
Zweimal Meister mit der A-Jugend
Mikrut wechselt von der TSG Hoffenheim nach Würzburg und kehrt damit in seine Heimatregion zurück. In Bad Mergentheim geboren, wurde der 19-Jährige in den Nachwuchsabteilungen des TSV Althausen-Neunkirchen, der DJK Bad Mergentheim und des FV Lauda ausgebildet, ehe er 2020 in das Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim wechselte. Bei den Kraichgauern durchlief der zentrale Mittelfeldspieler sämtliche Nachwuchsteams bis zur U19, wurde mit der A-Jugend zweimal Meister und schaffte anschließend den Sprung in den Drittligakader der U23. Zum Einsatz kam er für diese aber nicht und auch gehörte auch in keinem Spiel zum Kader.
Kickers-Cheftrainer Michael Schiele sieht im 13. Neuzugang dieser Transferperiode großes Potenzial. "Noah ist ein sehr gut ausgebildeter, technisch starker Mittelfeldspieler, der trotz seines jungen Alters schon sehr viel mitbringt“, sagt der 46-Jährige. Zudem sei Mikrut variabel einsetzbar, verfüge über ein gutes Raumgefühl und soll nun den nächsten Schritt im Herrenfußball gehen. Zudem komme er aus der Region und kenne das Umfeld. "Wir wollen ihm bei uns die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln und sind überzeugt, dass er uns mit seiner Qualität helfen kann."
Rückkehr "etwas Besonderes"
Für Mikrut ist der Wechsel zugleich eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. "Ich komme aus der Region und habe hier meine ersten Jahre als Fußballer verbracht, bevor ich nach Hoffenheim gewechselt bin“, sagt der 19-Jährige. Deshalb sei es für ihn etwas Besonderes, nun zurückzukehren. Sein Ziel sei es, sich bei den Kickers im Profifußball zu beweisen und täglich weiterzuentwickeln. Die Gespräche mit den Verantwortlichen seien von Beginn an positiv gewesen, berichtet Mikrut. Nun freue er sich darauf, die Mannschaft und die Fans kennenzulernen und bald im Kickers-Trikot aufzulaufen.