SC Verl: Guerino Capretti ein Kandidat beim SC Paderborn?

Auch wenn Platz 4, und damit die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal, angesichts von neun Punkten Rückstand wohl nicht mehr erreichbar ist, blickt der SC Verl bislang auf eine fantastische Saison zurück. Und da Erfolg Begehrlichkeiten weckt, ist offen, ob Trainer Guerino Capretti in der kommenden Saison noch auf der Bank sitzen wird. Der SC Paderborn soll Interesse haben.

Bertels gelassen

Beim Zweitligisten wird der 39-Jährige als Nachfolger für Steffen Baumgart gehandelt, der den Verein im Sommer nach vier Jahren verlassen wird. Sportchef Raimund Bertels gibt sich gegenüber der "Neuen Westfälischen" aber gelassen: "Die Paderborner haben mit uns noch keinen Kontakt aufgenommen, und das müssten sie angesichts der Vertragslage. Außerdem hat Rino selbst auch nicht gefragt." Bereits am Samstag hatte sich Bertels am Rande des Auswärtsspiels bei 1860 München zuversichtlich gezeigt, dass Capretti, der seit April 2017 auf der Bank sitzt, auch in der kommenden Spielzeit noch Trainer des SC Verl sein wird – zumal sein Vertrag bis 2022 läuft.

"Immer interessant"

Und was sagt Capretti, der zwischen 2000 und 2004 als Spieler für den SCP aktiv war? Völlig abgeneigt scheint er nicht: So sei ein Verein wie der SC Paderborn "immer interessant", sagte der 39-Jährige bei "MagentaSport" und fügte an: "Mal gucken, was in den nächsten Wochen so passiert." Klingt so, als wäre das letzte Woche im Hinblick auf einen Verbleib in Verl noch nicht gesprochen. Sollte Capretti aber tatsächlich gehen, würde der Sportclub immerhin eine Ablösesumme erhalten. In Paderborn kennt sich der 39-Jährige derweil nicht nur aufgrund seiner Spieler-Vergangenheit aus: So bestritt Verl in dieser Saison sämtliche Flutlicht-Heimspiele in der Benteler-Arena.

   
  • SC Paderborn

    Er muss nicht umziehen, kennt das Stadion, war SCP-Spieler, Paderborn bekommt einen guten Trainer, dem Kleinstadt-Club geht er verloren.
    Klingt nicht schlecht.

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