Saisonvorschau VfB Stuttgart II: Marco Grüttner als Erfolgsgarant?

Bevor die 3. Liga am Freitag, den 19. Juli in die neue Saison startet, blickt liga3-online.de auf die 20 Drittligisten und schätzt die Chancen der Teams ein. In der heutigen Ausgabe werfen wir einen Blick auf den VfB II. Die Mannschaft von Jürgen Kramny landete vergangene Saison mit 43 Punkten auf einem respektablen 14. Tabellenplatz.  Die Schwaben erlebten sportlich eine ruhige Saison, da man durchgehend im gesicherten Mittelfeld stand.

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Transfers

Zugänge:

  • Kevin Müller (FC Hansa Rostock)
  • Besar Halimi (1.FC Nürnberg II)
  • Tim Leibold (SGV Freiberg)
  • Marvin Wanitzek (FC Astoria Walldorf)
  • Benjamin Kirchhoff (FSV Frankfurt U19)
  • Marco Grüttner (Stuttgarter Kickers)
  • Robin Yalcin (VfB Stuttgart U19)
  • Milos Degenek  (VfB Stuttgart U19)
  • Philipp Mwene   (VfB Stuttgart U19)
  • Francesco Lovric  (VfB Stuttgart U19)
  • Felix Lohkemper (VfB Stuttgart U19)
  • Timo Werner   (VfB Stuttgart U19)
  • Alexander Riemann (SV Sandhausen)

 

Abgänge:

  • Christoph Hemlein (NEC Nijmegen)
  • Felice Vecchione (Unbekannt)
  • Öztürk Karatas  (Unbekannt)
  • Sebastian Enderle   (Unbekannt)
  • Dominik Gallert (Unbekannt)
  • Michael Vitzthum * (Karlsruher SC)
  • Jonas Wieszt (pausiert)
  • Soufian Benyamina  (Dynamo Dresden)
  • Marco Rapp (Gr. Fürth II)

Bisherige Testspiele

Nachdem man zu Beginn der Vorbereitung gegen deutlich unterklassige Gegner gewann, kam der VfB Nachwuchs gegen den Österreichischen Zweitligisten Lustenau nicht über ein 0:0 hinaus, gegen deren Ligakonkurrenten Altach konnte man allerdings 2:0 gewinnen. Auf einer 0:2 Niederlage gegen den klassenhöheren VfR Aalen folgte ein 4:0 gegen Austria Walldorf, einem Oberligisten.

 

Vorrauschichlichte Aufstellung

 

Wichtigster Spieler

Nachdem Abgang von Soufian Benyamina wird Marco Grüttner für die Tore sorgen. Der Stürmer wechselte von den Stuttgarter Kickers und sorgte letzte Saison mit seiner hohen Trefferquote für Aufsehen in Liga 3. Der 27- jährige Stürmer freut sich auf seine neue Aufgabe und sagt in einem Interview mit Kick-S: „Die Bedingungen sind hochprofessionell, das Trainerteam ist super und es macht sehr großen Spaß mit den vielen jungen Spielern zu trainieren und zu spielen. Genauso habe ich mir das vorgestellt. Ich hab mich auf Anhieb wohl gefühlt, wurde super aufgenommen, es passt einfach.“

Stärken

Der VfB holte 22 Punkte auswärts und damit mehr als im eigenen Stadion. Diese Auswärtsstärke gilt es in jedem Fall bei zu behalten. Außerdem konnte man mit Marco Grüttner den drittbesten Stürmer der letzten Drittligasaison verpflichten. Wenn er seine Trefferquote bestätigen kann und wieder 18 Tore erzielt, dürften die Roten kein Problem haben, die Klasse zu halten.

Schwächen

Nur der Tabellenletzte aus Aachen holte letzte Saison weniger Punkte zuhause als der VfB II. Die Gründe dafür könnten an der mangelnden Unterstützung liegen, meist verirren sich nur ca. 500 Fans ins Gazi- Stadion zu den VfB II Heimspielen. Dass es auch anders gehtm war beim 2:0 Derbysieg gegen den späteren souveränen Aufsteiger Karlsruher SC zu sehen, wo knapp 20.000 VfB-Fans die Mannschaft unterstützten. Die Partie fand damals in der Mercedes-Benz-Arena statt.

Trainer

Jürgen Kramny ist in Ludwigsburg, nahe Stuttgart geboren, und hat in der Jugend und Anfang der 90-Jahre für den VfB gespielt. Viele kennen ihn auch noch aus der Zeit beim FSV Mainz, wo er unter Trainer Jürgen Klopp in der Bundesliga spielte.  Er ist in Stuttgart sehr beliebt und verlängerte seinen Vertrag als Cheftrainer des VfB II vorzeitig bis 2015.

Prognose

Die Schwaben haben sich gut verstärkt, man darf gespannt sein wie schnell sich die Neuzugänge an die Mannschaft gewöhnen. Mit Marco Grüttner hat man einen Top-Stürmer für den nach Dresden abgewanderten Benyamina verpflichten können. Im Abstiegskampf hat das Team letzte Saison keinerlei Erfahrung gemacht, dies könnte ein Nachteil sein wenn die junge Mannschaft trotz guter Verstärkungen in den Abstiegs Strudel gerät. Allerdings ist der Mannschaft, sofern sie von großen Verletzungssorgen verschont bleibt, wieder ein Platz im hinteren Mittelfeld zuzutrauen.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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