Saarbrücken: Weiter Rückendeckung für Trainer Milan Sasic

1:3 gegen Elversberg, 0:1 gegen Stuttgart II – so lautet die bisherige Bilanz des 1. FC Saarbrücken nach zwei Partien in diesem Jahr. Was zunächst nach zwei unglücklichen Niederlagen aussieht, wird mit dem Blick auf die aktuelle Tabelle dramatisch. Mit nur 19 Punkten und jahresübergreifend vier Niederlagen in Folge belegt der FCS den letzten Tabellenplatz. Selbst der SV Wacker Burghausen, der zur Winterpause bereits abgeschlagen schien, hat die Saarländer nun überholt. Das Projekt Klassenerhalt, das im neuen Jahr mit gleich zehn neuen Spielern, von denen einige sogar über Bundesliga-Erfahrung verfügen, auf sichere Beine gestellt werden sollte, droht zu scheitern. Bis zum rettenden Ufer sind es bereits sieben Punkte und die Anzahl der noch verbleibenden Partien ist mittlerweile auf 15 zusammen geschrumpft. FCS-Coach Milan Sasic muss nun unbedingt Ergebnisse liefern, um mit den Saarländern nicht den bitteren Gang in die Regionalliga antreten zu müssen.

"Ich übernehme die Verantwortung"

Doch ein Verbleib Sasics scheint in diesen Tagen mehr als fraglich, wenngleich sich der 55-Jährige nach der 0:1-Niederlage gegen Stuttgart II kämpferisch gab: "Ich bin offen für konstruktive Kritik. Wir haben verloren und das können wir nicht schönreden. Ich übernehme die Verantwortung für der Leistung und laufe nicht weg." Spielerisch konnte der FCS im Vergleich zur Vorwoche zwar durchaus überzeugen, doch am Ende zählen nur die Punkte, weiß auch FCS-Präsident Hartmut Ostermann: "Wir wissen, was wir an Punkten zu holen haben, schließlich haben wir bereits heute gezeigt, dass wir die Punkte holen werden und müssen". An eine vorzeigte Trainerentlassung wolle er aber noch keinen Gedanken verschwenden. Wie Ostermann dem "Saarländischen Rundfunk" sagte, habe man in der Partie gegen den VfB II gesehen, dass die Mannschaft bereits besser zusammen gefunden habe. Zudem betonte er, dass er das Projekt mit Milan Sasic gestartet habe und es auch zu Ende bringen werde. "Dass es nicht einfach wird, war von vornherein zu erwarten. Aber ich glaube, dass wir am Ende dennoch knapp auf einem Nicht-Abstiegsplatz stehen werden." Am kommenden Samstag im Auswärtsspiel gegen Osnabrück gibt es eine weitere Chance, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.

FOTO: Dieter Schmoll

   
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