RWE will für Kosten für geklauten MSV-Torpfosten übernehmen

Mit einem aus der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena geklauten Torpfosten hatten die Fans von Rot-Weiss Essen am vergangenen Freitag beim Hinspiel der Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth für Aufsehen gesorgt. Nun meldete sich auch RWE zu Wort – und bot dem MSV an, die Kosten für den Ersatz zu übernehmen.

"Diebstahl und Hausfriedensbruch"

Während viele RWE-Fans die Aktion gefeiert hatten, war der MSV Duisburg wenig begeistert. "Das ist Hausfriedensbruch, Einbruch und Diebstahl", sagte Trainer Dietmar Hirsch nach dem Landespokal-Finale gegen St. Tönis am Samstag. Trotz aller Rivalität gebe es Grenzen. "Und für mich ist da eine Grenze überschritten."

Den Frust der Zebras kann RWE "total nachvollziehen", sagt Vorstand Alexander Rang im vereinseigenen YouTube-Format "Was geht, RWE?!" und sprach genau wie Hirsch von Diebstahl und Hausfriedensbruch. "Es ist bitter, den Pfosten zu treffen. Uns hat es auch ereilt", verwies er auf das Rückspiel der Relegation, als Abiama einen Kopfball an den Pfosten setzte. Die Folge waren hämische Reaktionen der MSV-Fans.

"RWE will Sache aus der Welt schaffen"

Nun geht RWE auf die Zebras zu: "Wir wollen Duisburg anbieten, dass wir die Kosten für den Ersatz übernehmen. Damit hoffen wir, die Sache aus der Welt zu schaffen." Ob der MSV beziehungsweise die Stadionmanagement GmbH das Angebot annehmen werden, ist noch offen. Parallel läuft die Suche nach den Tätern, nachdem Anzeige gegen Unbekannt gestellt wurde.

 

   

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