RWE hat wieder Zugriff auf Konten – Nowag teilt verbal aus

Nach chaotischen Tagen auf der Geschäftsstelle des FC Rot-Weiß Erfurt inklusive verspäteter Gehaltszahlungen hat das Präsidium nun wieder Zugriff auf die Vereinskonten erhalten – das teilte RWE am Freitag mit. Präsident Frank Nowag kritisierte indes Ex-Boss Rolf Rombach und seine Unterstützer.

Übergabe geklärt

Wie es in einer Mitteilung heißt, seien nach "intensiven Anstrengungen innerhalb der letzten Tage" alle erforderlichen Änderungen der Bankvollmachten, benötigte Informationen zu Angestelltenzahlungen sowie Bankverbindungen abschließend geklärt worden. Zuletzt hatten Präsident Frank Nowag und Aufsichtsratschef Peter Kästner die Gehaltszahlungen vorgestreckt.

Kritik äußerte Nowag indes erneut an Ex-Präsident Rolf Rombach. Demnach habe der vor einer Woche zurückgetretene Vereinsboss "den Wirtschaftsprüfern erst jetzt Antwort erteilt", so Nowag. Aus Sicht des Präsidiums hätte es derartige Verzögerungen nicht geben müssen, "wenn man sofort und unaufgefordert auf das neue Präsidium zugegangen wäre", heißt es.

"Arbeit des neuen Präsdium wurde behindert"

Auch gegen Steuerberater Ralf Krings, der sein Mandat zu Wochenbeginn niedergelegt hatte, teilte Nowag aus: "Herr Krings betreute den Verein über ein Jahrzehnt in steuerlichen und buchalterischen Angelegenheiten. Es wäre sicher möglich gewesen, dies auch noch zwei Wochen länger zu tun. Aber offensichtlich war es wichtiger, die Arbeit des neuen Präsidiums zu behindern."

Ein Lob sprach Nowag indes den Mitarbeitern der Geschäftsstelle aus: "Sie können nichts für die Situation. Die Kritik richtet und richtete sich ausschließlich an den ehemaligen Geschäftsstellenleiter", betont Nowag. Gemeint ist Konstantin Krause, der am Mittwoch aufgrund von "unüberbrückbaren Differenzen" entlassen wurde.

 

   
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