Rüdiger Rehm vor Meppen: "Wollen etwas gutmachen"

Der SV Wehen Wiesbaden ist einer der heißesten Kandidaten auf den Aufstieg in die Zweite Liga. Nach vier Siegen in Folge wollen die Wiesbadener nun auch beim SV Meppen (Samstag, 14 Uhr) gewinnen. Doch SVWW-Trainer Rüdiger Rehm warnt vor einer schwierigen Aufgabe.

Wehen will Siegesserie fortsetzen

In den letzten Wochen läuft es wieder richtig rund für den SV Wehen Wiesbaden: Die vier letzten Partien konnten die Hessen allesamt für sich entscheiden. Der Viertplatzierte ist mittlerweile nicht nur einen Punkt vom dritten Rang entfernt, sondern auch vom direkten Aufstiegsplatz zwei.

Nun wollen die Wiesbadener am kommenden Samstag in Meppen den nächsten Sieg einfahren. Der SVM steht zwar im Niemandsland der Tabelle (Platz 10), doch Wehen ist gewarnt: Die Niedersachsen bezwangen in der heimischen Hänsch-Arena bereits die Aufstiegsaspiranten Karlsruher SC (0:1) und Fortuna Köln (0:2). Wiesbadens Cheftrainer Rüdiger Rehm erinnert sich noch an die 0:1-Niederlage seiner Mannschaft im Hinspiel: "Sehr ärgerlich und auch nicht verdient“, so der Coach. "Wir wollen dort jetzt etwas gutmachen“, wird Rehm auf der Homepage des SV Wehen Wiesbaden zitiert.

"Müssen defensiv wieder stabiler werden"

Rehm erwartet am Samstag eine stimmungsvolle Partie: "Die Zuschauer werden voll da sein und es wird ein sehr emotionales Spiel.“ Der Trainer wies auch auf die schwierigen Bedingungen in Meppen hin: "Es wird für uns ein hartes Stück Arbeit, denn der Platz ist nicht in perfektem Zustand. Es sind in den letzten Wochen einige Spiele ausgefallen." Besonderes Augenmerk legte Rehm in der Vorbereitung auf die Abwehrarbeit seines Teams: "Wir haben die Trainingseinheiten so gestaltet, dass die Defensive noch besser steht. Offensiv haben wir schöne Tore rausgespielt, aber defensiv müssen wir wieder stabiler werden." Der 39-Jährige forderte zudem einen konzentrierten Auftritt seiner Jungs: "Wir wissen um die schwere Aufgabe, aber wir wollen auch zeigen, dass wird dort bestehen können."

Personell muss Rehm weiterhin auf fast keinen seiner Spieler verzichten. Nur Verteidiger Sebastian Mrowca kämpft mit muskulären Problemen: "Wir müssen schauen, ob es bei ihm bis Samstag reicht“, sagte Rehm. Agyemang Diawusie und Niklas Dams hingegen sind wieder einsatzfähig. Weiterhin gesperrt fehlt Mittelfeldspieler Robert Andrich.

   

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