FSV Zwickau: Rückendeckung für Trainer Torsten Ziegner

Fünf Spiele, zwei Punkte, letzter Tabellenplatz: Der FSV Zwickau ist auf dem vorläufigen Tiefpunkt dieser Saison angekommen. Beim 0:4 am Freitagabend in Meppen agierten die Westsachsen erschreckend schwach, Trainer Torsten Ziegner steht aber noch nicht zur Disposition. 

Kein Ultimatum

"Wir sind mit dem Start alle sehr unzufrieden, werden aber nicht in Aktionismus verfallen", stellt sich Sportvorstand David Wagner in der "Bild" hinter Ziegner. Man werde nun die Lage gemeinsam analysieren und die notwendigen Schlüsse daraus ziehen", sagt Wagner und betont: "Es gibt (…) kein Ultimatum." Klar ist aber: Ziegner muss jetzt liefern. Steigert sich der FSV nicht bald und bleibt weiter sieglos, dürfte die Luft für den 39-Jährigen dünn werden. Noch gibt sich Ziegner aber entspannt: "Ich verspüre intern keinen Druck und es gibt auch keine Anzeichen für Gegenwind", wird er in der "Bild" zitiert.

Sieg gegen Würzburg eigentlich Pflicht

Doch vor allem die Tatsache, dass Zwickau in Meppen quasi ohne echte Torchance blieb, sorgt unter den Fans für Unruhe. Beim kommenden Heimspiel gegen die Würzburger Kickers erwarten sie eine deutliche Steigerung. Ohnehin sind drei Punkte gegen den ebenfalls noch sieglosen Zweitliga-Absteiger eigentlich schon Pflicht, um nicht dauerhaft im Tabellenkeller stecken zu bleiben. Jedoch bewegten sich die Kickers in den bisherigen Wochen vor allem spielerisch auf einem ganz anderen Niveau als Zwickau – auch wenn die Siege ausblieben. Der einzige Hoffnungsschimmer für die Ziegner-Elf: Die Chancenausbeute des FWK ist bisher mangelhaft. Doch um als Sieger vom Platz gehen zu können, müsste der FSV erstmal selbst zu Möglichkeiten kommen …

   
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