"Rotzfrech": Aue-Boss Leonhardt sauer wegen Spieler-Abschiede

Auch eine Woche nach dem letzten Saisonspiel in der 2. Liga hat Absteiger Erzgebirge Aue noch keine Spieler offiziell verabschiedet. Ein Trio tat das zuletzt via Social-Media selbst, was Präsident Helge Leonhardt sauer aufstößt. 

"So ist es nicht der gute Ton"

Während John Patrick Strauß bei Hansa Rostock unterschrieben hat, erklärten Nicolas Kühn, Gatean Bussmann und Prince Osei Owusu über ihr Instagram-Profil, dass sie in der kommenden Saison nicht mehr für die Veilchen auflaufen werden. Abgesprochen mit dem Verein war das offenbar nicht. "Ich finde es rotzfrech, sich einfach über soziale Medien abzumelden", schimpft Klubchef Helge Leonhardt bei "Tag24" und sagt: "Es wäre eine Geste des Anstandes gewesen, das Gespräch mit uns abzuwarten, bevor man sich verabschiedet. So ist es nicht der gute Ton."

Leonhardt gibt zu bedenken: "Alle Spieler sind bis 30. Juni unter Vertrag, was bedeutet, dass wir bis dahin auch ihre Monatsgehälter und Beiträge zur Berufsgenossenschaft zahlen. Insofern sind sie darauf angewiesen, dass wir ihnen eine Genehmigung erteilen, um an Training und Testspielen ihres neuen Vereins teilzunehmen." 15 Personalien sind noch offen, darunter Sören Gonther, Jan Hochscheidt, Clemens Fandrich, Ben Zolinski und Dimitrij Nazarov. Ob in den nächsten Tagen Bewegung in die Angelegenheit kommt? Schließlich steht mit Timo Rost seit Samstag der neue Trainer auch offiziell fest.

   
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