Rot-Weiss Essen: Gerichtsprozess nach Böllerwurf hat begonnen

Am Mittwoch hat vor dem Amtsgericht Essen der Prozess gegen den vermeintlichen Böllerwerfer aus dem RWE-Spiel gegen Preußen Münster begonnen.

Tatverdächtiger schweigt

Als Tatverdächtiger gilt ein 29 Jahre alt Mann aus Marl (35 Kilometer nördlich von Essen). Ihm wird das "Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion" vorgeworfen, wie die "WAZ" berichtet. Der Zeitung zufolge habe der Angeklagte während der gesamten Verhandlung, wie zuvor auch schon im Ermittlungsverfahren, auf Anraten seines Anwalts geschwiegen. Zwei weitere Verhandlungstage hat das Gericht noch angesetzt.

Der 29-Jährige wird verdächtigt, am 20. Februar beim Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen Preußen Münster in der 76. Minute einen Böller auf das Spielfeld geworfen zu haben. Weil zwei Preußen-Spieler dabei verletzt wurden, war die Partie beim Stand von 1:1 abgebrochen und am grünen Tisch mit 2:0 für Münster gewertet worden.

   
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