Rot-Weiß Erfurt: Auch Liridon Vocaj muss gehen

Der Kehraus bei Absteiger Rot-Weiß Erfurt geht weiter. Zwölf Abgänge stehen bereits fest, mit Liridon Vocaj kommt nun ein weiterer hinzu.

Wegen Rückenproblemen ausgemustert?

Zwar hätte sich der 24-jährige Mittelfeldspieler durchaus einen Verbleib vorstellen können, doch RWE hat andere Pläne: "Mir wurde (…) gesagt, dass sie Angst haben wegen meiner Verletzung", wird der Albaner in der "Bild" zitiert. Zu Saisonbeginn und auch in den vergangenen Wochen fiel Vocaj aufgrund von Rückenproblemen aus und konnte nur zehn Spiele bestreiten. Dabei sagt der Mittelfeldspieler nun: "Ich bin wieder komplett fit." Die Befürchtungen von Trainer Steffen Emmerling und Sportdirektor Oliver Bornemann seien daher "Quatsch", betont Vocaj und wundert sich: "Es gibt ja sogar Spieler, die hatten zwei Kreuzbandrisse und bekommen trotzdem einen neuen Vertrag."

Mehrere Anfragen

Für den 24-Jährigen geht es bei RWE jedoch nicht weiter, er muss sich nach einer neueren Herausforderung umsehen – Anfragen sollen ihm bereits vorliegen. Liridon Vocaj kam im Sommer 2016 aus Würzburg an den Steigerwald und bestritt 47 Spiele für Erfurt. Nach André Laurito, Carsten Kammlott, Merveille Biankadi, Samir Benamar, Christopher Bieber, Berkay Dabanli, Philipp Klewin, Daniel Brückner, Elias Huth, Florian Neuhold und Luka Odak ist Vocaj nun bereits der zwölfte Abgang bei RWE – weitere werden folgen.

   
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