Rot-Weiß Erfurt verliert beim Angstgegner VfB Stuttgart II

Der VfB Stuttgart besiegte am Samstag den FC Rot-Weiß Erfurt vor 850 Zuschauern mit 2:1. Dabei waren die Schwaben das bessere Team und gingen schon nach sechs Minuten durch Marco Grüttner in Führung. Es war bereits das fünfte Saisontor des Mannes, der letzte Saison 18 Mal für den Stadtrivalen Stuttgarter Kickers einnetzen konnte.  "Jetzt läuft es endlich, nachdem es zu Beginn der Runde schwierig war", gab er nach dem Spiel zu Protokoll. Außerdem lobte er die gesamte Mannschaftsleistung. "Wenn die Jungs mir so gut auflegen, muss ich halt nur noch den Fuß hinhalten." Der VfB II dominierte die Partie, ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen und so ging es mit 1:0 in die Halbzeit. RWE Kapitän Marco Engelhardt sagte nach dem Spiel. "Uns haben heute nicht nur in der ersten Halbzeit die entscheidenden Prozente gefehlt, um hier ernsthaft etwas mitnehmen zu können." Zwar kamen die Gäste etwas stärker aus der Kabine, diese Druckphase dauerte jedoch nur 10 Minuten an. In der Folgezeit dominierte wieder der VfB II und erzielte durch Manuel Janzer das 2:0. Die Thüringer konnten in der Nachspielzeit immerhin noch den Ehrentreffer landen. Nietfeld traf nach einer Ecke zum 1:2. Dann war Schluss.

"Wir haben heute nie zu unserem Spiel gefunden"

VfB II- Trainer Kramny war hochzufrieden. "Kompliment an meine Mannschaft, das war die richtige Reaktion auf die Niederlage in Leipzig. Ein wirklich rundum gelungener Auftritt."  RWE-Trainer Walter Kogler sprach von einer verdienten Niederlage. "Wir waren nicht in der Lage, an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Im offensiven Bereich waren wir zu langsam und hatten Probleme. Dann gab es die ein oder andere Möglichkeit, aber die Passgenauigkeit hat gefehlt." Die Thüringer rutschen auf den fünften Tabellenplatz ab, während die Schwaben nach dem fünften Sieg im siebten Spiel nun auf Platz 6 stehen. Am nächsten Spieltag empfängt Erfurt den VfL Osnabrück, während Stuttgart beim Tabellenzweiten Wehen-Wiesbaden antreten muss.

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi

 

 

   
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