Zwischenfall im Zug: 200 Hansa-Fans zurückgeschickt

Auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Bremen sind 200 Anhänger von Hansa Rostock am Hamburger Hauptbahnhof unangenehm aufgefallen. Einsatzkräfte der Bundespolizei mussten einschreiten. Ein Zug wurde geräumt.

Alkohol getrunken und Graffitis gesprüht

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, waren die Anhänger am Freitag auf der Reise nach Bremen am Hamburger Hauptbahnhof in einen Metronom-Zug gestiegen. Dort sollen sich die rund 200 Fans derart daneben benommen haben, dass das Zugpersonal die Polizei verständigte. Diese stoppte daraufhin die Fahrt und räumte den Zug. Laut einem Sprecher der Bundespolizei sollen die Rostock-Fans geraucht und Alkohol getrunken haben, was in Metronom-Zügen verboten ist. Zudem seien Fenster beschädigt und Graffitis gesprüht worden. Zu schweren körperlichen Auseinandersetzungen soll es aber laut Polizei nicht gekommen sein.

"Situation war chaotisch"

Ein Metronom-Sprecher schilderte die Situation gegenüber dem Abendblatt dramatischer: "Im Zug gab es starke Randale und bereits großen Sachschaden. Andere Fahrgäste und unsere Mitarbeiter wurden mit massiver Gewalt bedroht. Die Situation war chaotisch und drohte vollends außer Kontrolle zu geraten." Aufgrund des Zwischenfalls kam es auf allen Strecken von und nach Hamburg für etwa zwei Stunden zu Verspätungen und Ausfällen. Die Fans mussten die Heimreise antreten und verpasste somit das Spiel.

   
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