Riedel sieht den F.C. Hansa Rostock gerüstet

Mit einem Auswärtsspiel in Zwickau startet der F.C. Hansa Rostock am kommenden Samstag in die restliche Saison. Kapitän Julian Riedel sieht die Kogge gerüstet.

"Alle müssen die Situation annehmen"

Seit Donnerstag herrscht Klarheit: die Saison wird fortgesetzt – sehr zur Freude von Julian Riedel, wie er in der "Bild" offenbart: "Ich habe den Eindruck, seit es verkündet wurde, konnten wir noch einen Gang höher schalten." Auf den Re-Start sieht der Kapitän die Mannschaft vorbereitet: "Wir sind körperlich gut gerüstet und positiv gestimmt."

Dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, bewertet der 28-Jährige als "richtiges Signal". Der DFB tue gut daran, die Saison weiterspielen zu lassen: "Wir wollen uns über Leistung definieren und uns messen. Und was soll der DFB denn sonst machen? Die restlichen Spiele auf ein Jahr strecken? Wir alle müssen die Situation annehmen. Wenn wir in der 3. Liga professionell spielen wollen, müssen wir was dafür tun." Es gebe zwei Möglichkeiten: Entweder ist es nicht vertretbar zu spielen, dann muss es einen Abbruch geben. Wenn es aber möglich ist zu spielen – und die 1. und 2. Bundesliga haben es gezeigt – dann sollten wir unseren Job machen."

Quarantäne-Hotel in Warnemünde

Ab Sonntag wird die Kogge ein Quarantäne-Hotel in Warnemünde beziehen. Mit mehreren Bussen soll dann zwischen dem Hotel und dem Ostseestadion hin und her gependelt werden: "Das ist nicht so weit und deshalb gut machbar", sagt Trainer Jens Härtel in der "Ostsee-Zeitung". Auch der Coach sieht sein Team gerüstet: "Wir sind seit Donnerstag vergangener Woche wieder im Mannschaftstraining und versuchen weiter, das so gut wie möglich zu nutzen."

Kürzer treten müssen derzeit Lukas Scherff (Prellung), Tanju Öztürk (Knochenhaut-Schmerzen am Schienbein) und Paul Wiese (Abiturprüfungen). Auch Maximilian Ahlschwede und Nikolas Nartey mischten nach Angaben der Zeitung nicht in allen Einheiten mit. Aus dem Streit der Drittliga-Klubs hält sich Härtel bewusst heraus: "Es steht mir nicht zu, das zu beurteilen, weil ich die genaue Situation der anderen nicht kenne."

   
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