Regionalliga-Report: Leipziger Derby knackt Zuschauerrekord

Viele Fans vom SC Preußen Münster werden sich vermutlich noch sehr gut an den 6. Mai 2011 erinnern. An diesem Tag machte das Gründungsmitglied der Bundesliga den Aufstieg von der Regionalliga Nord in die 3. Liga perfekt. 18.500 Zuschauer verfolgten damals den Aufstieg der Münsteraner hautnah im Stadion. Bis zuletzt bedeutete dieser Wert den Zuschauerrekord für ein Spiel der 4. Liga. Doch dieser Rekord wurde nun am vergangenen Sonntag geknackt. Bei der Partie der beiden Leipziger Klubs RB Leipzig und Lok Leipzig fanden sich 24.795 Fans in der Red-Bull-Arena ein. Es ist damit der höchste jemals aufgestellte Wert für ein deutsches Viertliga-Spiel. 

Unschöne Szenen nach dem Spiel

"Dieser Erfolg gehört beiden Mannschaften, allein hätte keiner der beiden Vereine so viele Zuschauer angezogen", erklärte Lok-Marketingchef Frank Müller der "dpa". Der Traditionsverein Lok hatte extra das Heimrecht mit RB Leipzig getauscht um vorübergehend in die deutlich größere Arena des Konkurrenten zu ziehen.  Im Anschluss an die Partie, die RBL mit 3:1 für sich entscheiden konnte, kam es allerdings zu unschönen Szenen. Fans beider Mannschaften lieferten sich verbale Wortgefechte, die eingreifende Polizei wurde schließlich Medienberichten zu Folge von etwa 300 Lok-Fans attackiert.

 

   

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