Regensburg gegen Darmstadt: Wer kann nachlegen?

Nach dem ersten Saisonsieg bei der U23 von Borussia Dortmund möchte der SSV Jahn Regensburg morgen gegen Darmstadt 98 auch den ersten Heimdreier landen. Die Lilien haben da freilich was dagegen. Nach schwachem Saisonstart konnte der SVD zuletzt zwei mal in Folge siegen, unter anderem brachten sie dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer FC Heidenheim die erste Niederlage bei. Der SSV gewann zuletzt auch endlich, doch unter der Woche unterlag er dem Landesligisten Sportfreunde Dinkelsbühl im BFV-Pokal. Es wird interessant zu sehen sein, wie die Jahnelf mit diesem Rückschlag umgeht.

Jahn hat Pokalniederlage abgehakt

"Dinkelsbühl ist bitter, aber das ist bereits Vergangenheit. Wir können das eh nicht mehr ändern. Unsere ganze Konzentration gilt dem Spiel morgen", versichert Jahntrainer Stratos. Allerdings ist die Kadersitiation bei den Oberpfälzern nicht sonderlich gut, gleich vier Stammspieler fallen aus. Fabian Trettenbach, Romas Dressler waren schon länger verletzt, im Pokalspiel gesellte sich aber auch Allrounder Thomas Kurz zu den Verletzten. Der 25-jährige zog sich in Dinkelsbühl einen Teilabriss des Außenbandes und einen Einriss des Meniskus zu. Zudem ist das hintere Kreuzband gerissen – Kurz fehlt dem Jahn somit mindestens ein halbes Jahr. Positiv ist, dass Oli Hein nach seinem Muskelfaserriss auf die Doppel-6 neben Andreas Güntner zurückkehrt. Auch die Lilien können nicht aus dem Vollen schöpfen, sie treten die Reise ohne die verletzten Julian Ratei (Syndesmoseanriss), Benjamin Baier (Reha) und Denis Schmidt (muskuläre Probleme) an. Die Zuschauer im Jahnstadion können morgen aber trotzdem ein Spiel erwarten, in dem beide Teams alles geben werden.

So wollen sie spielen

SSV Jahn: Wiegers – Neunaber, Nachreiner, Windmüller, Haag – Hein, Güntner – J.-P. Müller, Amachaibou, Aosman – Schmid.

SV Darmstadt 98:  Zimmermann – Sirigu, Sulu, Gorka, Stegmayer – Ivana, Behrens, Gondorf, Heller – Stroh-Engel, Sailer

 

FOTO: regensburg1889.de

   
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