Rechenspiele im Aufstiegskampf: Vorteil Heidenheim

Es gibt für echte Fußballfans wahrlich nichts spannenderes, als wenn am letzten Spieltag noch Entscheidungen fallen können. Spannung, Emotionen und Dramatik sind wichtige Komponenten für das berühmte Herzschlagfinale am letzten Spieltag. In der diesjährigen 3. Liga bietet besonders der Aufstiegskampf interessante Konstellationen. Mit dem 1. FC Heidenheim, dem VfL Osnabrück und Preußen Münster besitzt ein zuschauerträchtiges Trio noch Chancen auf Relegationsplatz drei. Um die Situation anschaulich zu verdeutlichen, liefert liga3-online.de die Rechenspiele im Aufstiegskampf. Mit 71 Punkten und einem Torverhältnis von 69:47 steht der 1. FC Heidenheim derzeit auf dem wichtigen dritten Tabellenplatz, welcher gleichbedeutend mit dem Relegationsplatz ist. Wer auch nach dem 38. Spieltag auf diesem Spieltag steht, darf zwei Relegationsspiele gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga bestreiten. Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue kommen als mögliche Kontrahenten um den Zweitligastatus in Frage.

1. FC Heidenheim

Klar ist, dass Heidenheim bei einem eigenen Sieg im Heimspiel gegen die Offenbacher Kickers unter allen Umständen den dritten Platz behalten wird. Auch ein Unentschieden und eine Niederlage könnten für die beiden Playoff-Spiele hingegen reichen, wenn Osnabrück und Münster ihre Heimspiele verlieren. Wenn man allerdings Remis gegen Offenbach spielt und Osnabrück und Münster gewinnen, sind die beiden Traditionsvereine an den Schmidt-Schützlingen vorbeigezogen, weil das Torverhältnis für den VfL und Preußen spricht. Schon bei einem Unentschieden des VfL Osnabrück gegen Alemannia Aachen und einer gleichzeitigen eigenen Heimpleite gegen den OFC ist das Aufstiegsmärchen für das Team von der schwäbischen Alb hingegen ausgeträumt. Der FCH hat im Vergleich zu Osnabrück nämlich das um drei Treffer schlechtere Torverhältnis.

VfL Osnabrück

Osnabrück kann auf den dritten Platz springen, wenn man selbst gewinnt und Heidenheim verlieren sollte. Mit 70 Punkten und einem Torverhältnis von 60:35 stehen die Niedersachsen nur einen Punkt hinter Heidenheim. Auch ein eigenes Unentschieden kann helfen, wenn Heidenheim gegen Offenbach verlieren sollte. Bei einer eigenen Niederlage hingegen hat sich der Aufstiegstraum selbstverständlich ausgeträumt, da Osnabrück einen Punkt auf Heidenheim gutmachen muss.

Preußen Münster

Die zweifelsfrei schlechteste Position im Kampf um Relegationsplatz drei hat der SC Preußen Münster, der nach der äußerst bitteren 0:3-Niederlage bei der Spielvereinigung Unterhaching mit 69 Punkten und einem Torverhältnis von 59:32 auf dem undankbaren fünften Tabellenplatz steht. Als kleiner Trumpf könnte sich vielleicht noch die Tatsache erweisen, dass die Münsterländer mit plus 27 das beste Torverhältnis des Spitzentrios haben. Natürlich muss Preußen einen eigenen Sieg einfahren. Allerdings reicht sowohl Heidenheim als auch Osnabrück dann selbst ein Unentschieden nichts. Wenn beide Teams gewinnen, kann Münster an ihnen nicht mehr vorbeiziehen.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   

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