RB Leipzig: Neuer Zuschauerrekord gegen Saarbrücken?

Nur noch ein Sieg aus den letzten beiden Spielen fehlt RB Leipzig, um den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Schon am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (13:30 Uhr, live im Ticker von liga3-online.de) könnte es also soweit sein. Nachdem bereits das Topspiel gegen den SV Darmstadt 98 vor knapp zwei Wochen fast 40.000 Zuschauer in die Red Bull-Arena lockte, könnte diese Marke am Wochenende nicht nur eingestellt, sondern gar übertroffen werden. Seit die Ticket-Schalter am Montag öffneten, gingen bisher täglich über 10.000 Tickets über die Ladentheken. Wie der Verein am Dienstagabend via Twitter mitteilte, habe man bereits 29.000 Tickets abgesetzt. Geht das Tempo in den kommenden Tagen so weiter, könnte das Spiel am Samstag mit 43.000 Besuchern fast ausverkauft sein.

80.000 Zuschauer in zwei Spielen

Ein restlos ausverkauftes Stadion scheitert aber wohl an den Gästefans, die aufgrund des bereits feststehenden Abstiegs ihrer Mannschaft nur mit wenigen hundert Anhänger anreisen werden. Dennoch wäre Leipzig bei der Marke von 40.000 Zuschauern ein neuer Rekord sicher: Noch nie konnte ein Drittliga-Verein in zwei direkt aufeinander folgenden Heimspielen insgesamt rund 80.000 Zuschauer in sein Stadion locken. Acht Drittligisten werden am Ende der Saison in allen 19 Heimspielen zusammen nicht so viele Zuschauer verzeichnet haben. Die Marken des bestbesuchten Spiels dieser Saison und dem zweitbestbesuchten der Drittliga-Geschichte wären sowieso sicher. Nur der absolute Rekord von 50.000 Zuschauern (Fortuna Düsseldorf, 2009) ist aufgrund der nicht ausreichenden Kapazität der Red Bull-Arena nicht zu erreichen.

FOTO: Flohre Fotografie

   
  • Holger

    40.000 Karten allein im Vorverkauf.

  • Bernd

    Freut mich für Leipzig. Endlich hams den Kapitalismus kapiert.

  • BFCler

    nun ja, mag man RBL gut oder schlecht finden … aber die gezogenen Vergleiche hier sind schon etwas komisch … wo waren denn Aachen oder Darmstadt im fünften Jahr ihres Bestehens?

    Außer ein paar Bierflaschenschwenken war da auch nichts … also, immer schön die Realitäten wahren.

    • Aachener

      Erste Meisterschaftsspiele

      In der Saison 1904/05 wurde erstmals am Meisterschaftsspielbetrieb des FV Rheinland- Westfalen teilgenommen, der zwei Jahre zuvor gegründet wurde. Von da an begann der eigentliche Aufschwung des Vereins unter anderem mit der Gründung einer Jugendabteilung, regelmäßig zahlenden Zuschauern bei Meisterschaftsspielen (die anderen Spiele gegen befreundete Vereine nannte man damals Gesellschaftsspiele), und auch die erste Aufmerksamkeit innerhalb des Verbandes wurde erreicht. 1904/05 belegte man in der Liga den zweiten und gleichzeitig vorletzten Platz – die Teilnehmerzahl der Ligen erhöhte sich in den nächsten Spielzeiten von drei auf fünf bis sieben.

      Am 1.8.1905 erschien das Nachrichtenblatt (Preis: 10 Pfennig) des Fußballclubs Alemannia Aachen als eine der ersten Sportvereinszeitungen des Rheinlandes und sind heute noch größtenteils im Alemannia-Archiv erhalten. Am 8.10.1905 erfolgte die amtsgerichtliche Eintragung des "Fußballclub "Alemannia Aachen", der Mitgliedsbeitrag betrug 1 Mark im Monat.

      1907 entwickelte sich durch Neuzugänge ein bis dahin in Westdeutschland nicht bekanntes und gefürchtetes "Dreiinnenspiel". Die Chronik schreibt hierzu, dass erstmals die Außenstürmer nicht ganz auf der gleichen Linie spielten wie Mittel- und Innenstürmer. Man bemerke, dass damals noch mit fünf Stürmern gespielt wurde. Dahinter spielten zwei Außenläufer und ein Mittelläufer, und vor dem Torwart standen dann noch gerade mal zwei Abwehrspieler. Dieses aus heutiger Sicht sehr mutige System konnte sich, immer wieder mal leicht abgeändert, bis in die Fünfziger-Jahre

      Noch fragen?weil klar war da noch nicht die Masse an Fans bei den Spielen aber es war auch eine niedere Liga

    • Aachener

      16.12.1900

      1. offizielles Spiel der Alemannia gegen den belgischen FC Dolhain 6:0

      Entscheidend für die Gründung des Vereins war der Umstand, dass die Schulen weder Wettspiele noch eine Teilnahme von Nichtschülern gestatteten. Da der Name 1.FC Aachen gerade durch einen kurz zuvor gegründeten und bald wieder aufgelösten Verein vorweggenommen wurde, gab man sich den Namen "Alemannia", der damals das Deutschtum des äußersten Westen des Deutschen Reichs betonen sollte. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 30 Pfennig festgelegt, und von den ersten Einnahmen wurde ein "Vereinsball" angeschafft. Das erste Wettspiel – eine geregelte Meisterschaftsserie gab es noch nicht – wurde schon am 16.12.1900 gegen den FC Dolhain aus Belgien ausgetragen und mit 6:0 gewonnen. Als Torpfosten dienten Holzstangen, die vor dem Spiel erst in den harten Kiesboden gerammt werden mussten. Eine Latte gab es noch nicht, dafür wurden die Torstangen mit einer Leine verbunden und Netze fehlten gar bis 1905. Zuschauer, die Eintritt bezahlten, gab es ebenfalls keine, da das Gelände nur von Militär und Vereinsmitgliedern betreten werden durfte. Gegnerische Mannschaften wurden auf Schleichwegen an den Militärposten vorbei auf den Platz geleitet.

      Mitte des Jahres 1901 zog der Verein um und spielte im Innenraum der Radrennbahn im Zoologischen Garten (heute Westpark). In der damaligen 1. Mannschaft der Alemannia spielten 5 Studenten und 6 Schüler. Der finanziell verlockende Vorschlag der Aachener Hochschule, den Fußballclub in einen akademischen Sportverein umzuwandeln und damit in den Genuss beträchtlicher Fördermittel zu kommen, wurde vom damaligen Vorsitzenden Karl Foerster abgelehnt. Der Verein sollte jedermann zugänglich sein.

      Ostern 1903 fand vor einigen hundert zahlenden Zuschauern ein vielbeachtetes Wettspiel gegen Olympia Rotterdam (2:6) statt, die Einnahme von 62 Mark floss allerdings in die Kasse des Zoologischen Gartens.

      Im Frühjahr 1904 erfolgte ein weiterer Umzug, diesmal auf den Waldspielplatz im

      • Aachener

        Aachener Stadtwald (heutiges Waldstadion).

  • oldschool darmstadt

    Zuhause jubeln …..darin sind se groß die RB Fans
    Nur ….fahrt ihr auch mit knapp 4000 Leuten zu beim Auswärtsspiel ???????

  • Aachener

    Tja Leipziger Erfolgsfans halt,aber wartet mal wenn RB mal eine Niederlageserie erlebt dann müsse tausende Freikarten rausgehauen werden damit das Stadion nicht leer bleibt

    • Dresdner-Junge

      Sehe ich auch so wahre Fans sind das nicht sondern Eventheinis

    • Sasch

      Wer hat der kann. Neid ist ne Tugend der Besitzlosen.

    • TB

      Quatsch doch keine Opern in Aachen. Zuerst musste man Chemnitz völlig verdient den Vortritt aus der Regionalliga lassen. Das Jahr drauf zeigte uns der HFC die Grenzen auf und stieg mehr als verdient auf. Das Jahr drauf klappte es endlich in einer völlig ausgeglichen Partie gegen Lotte, die es genauso verdient hatten. Und auch in Liga 3 waren alle Spiele knapp und ausgeglichen. Und das gegen jeden Gegner. Und wo bitte sind denn all die Fans, die Aachen in Liga 1 besuchten???? Wo denn????

      • Aachener

        Klar sind es bei uns in der Regionalliga weniger Fans geworden,das nennt sich normale Auslese die Modefans gucken halt lieber 1Liga in NRW

      • Oecher-viking

        So ist es der harte Kern geht nach wie vor zu jedem Spiel

  • Blue madness

    RB DAS NEUE RUSSLAND DES FUßBALLS , nur verhasster!!!

  • Mateschitz kommt

    Da wird sicherlich wieder der Kaiser aus Wien anreisen.

    • oldschool darmstadt

      Das es auch ohne die ganz fette Kohle geht ….häm wir ja grad bewiesen diese Saison

Back to top button