RB Leipzig: Brisantes Derby für den Rhythmus

Während andere Mannschaften die Länderspielpause mit eher wenig aussagekräftigen Testspielen überbrücken müssen, steht für RB Leipzig an diesem Wochenende nach dem überzeugenden 2:0 in Heidenheim direkt die nächste Bewährungsprobe an. In der dritten Runde des Sachsenpokals bekommt es das Team von Trainer Alexander Zorniger mit dem Stadtrivalen Lok Leipzig zu tun. Obwohl die Auslosung den Regionalligisten als Heimmannschaft vorsieht, findet die Partie am Samstag ab 15 Uhr unter anderem aus Sicherheitsgründen in der Red Bull Arena statt. Etwa 15.000 Zuschauer werden erwartet.

Frahn: „Im Pokal zählt nur ein Sieg“

Nach dem Sieg beim Tabellenführer ließen es Zorniger und seine Jungs unter der Woche eher ruhig angehen. Am Montag gab der Trainer seinen Spielern komplett frei, am Mittwoch und Donnerstag stand jeweils nur eine Einheit auf dem Programm. Trotzdem nehmen die Roten Bullen das Derby gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Nordost natürlich nicht auf die leichte Schulter. „Wir wollen an die Heidenheim-Leistung anknüpfen und freuen uns auf ein heißes Derby“, erklärte Kapitän und Toptorjäger Daniel Frahn.

Einige Veränderungen im Kader

Im Stadtduell steht Trainer Alex Zorniger, der am Dienstag seinen 46. Geburtstag feierte, ein laut eigener Aussage „verschlankter Kader“ zur Verfügung. Matthias Morys wird mit einem Muskelfaserriss ebenso fehlen wie der erkrankte Clemens Fandrich und Yussuf Poulsen, der bei der dänischen U21-Nationalmannschaft weilt. Zudem verzichtet der RB-Coach freiwillig auf seinen Stammkeeper Fabio Coltorti, der ein freies Wochenende mit seiner Familie spendiert bekommt. Für den Schweizer dürfte Erik Domaschke das RB-Tor hüten. Weitere gravierende Änderungen in der Startelf hat Zorniger „wegen der Wertigkeit des Spiels“ ausgeschlossen.

Prestigeduell und Pflichtaufgabe

Das letzte Duell beider Teams in der vergangenen Regionalliga-Saison endete 0:0. Das Lok auch diesmal wieder ähnlich gut mithalten kann, darf allerdings bezweifelt werden. Die Zorniger-Truppe geht nach dem Heidenheim-Sieg mit breiter Brust in die Partie und möchte die neuen Kräfteverhältnisse in der Stadt mit einem klaren Sieg untermauern. Gleichzeitig geht es für die Spieler darum, vor den kommenden Aufgaben in der Liga gegen Regensburg, Chemnitz und Dortmund II im Rhythmus zu bleiben und ihrem Coach ein makelloses Jubiläum zu ermöglichen. Ausgerechnet im Derby gegen Lok wird Zorniger zum 50. Mal auf der RB-Trainerbank Platz nehmen.

FOTO: GEPA Pictures

 

 

   
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