Pyro und friedlicher Platzsturm: 10.000 Euro Strafe für Zwickau

Aufsteiger FSV Zwickau hat Post vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bekommen: Wegen der Vorfälle in den Relegationsspielen gegen Elversberg muss der FSV eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, die Westsachsen können noch Einspruch einlegen. 

Friedlicher Platzsturm nach Aufstieg bestraft

Beim Hinspiel der Aufstiegsrunde am 25. Mai in Elversberg hatten mehrere Zwickauer Zuschauer Pyrotechnik abgebrannt. Zudem wurden insgesamt acht teils gefüllte Plastikbecher in den Innenraum geworfen, wovon vier auf dem Spielfeld landeten. Nach der Partie überstieg ein FSV-Fan den Sicherheitszaun und lief auf den Platz. Auch beim Rückspiel am 29. Mai wurde Pyrotechnik gezündet. Außerdem sollen beim Tor des FSV Zwickau in der 79. Minute mehrere Fans versucht haben, in den Innenraum zu gelangen – der Sicherheits- und Ordnungsdienst verhinderte dies. Ebenfalls geahndet wurde auch der friedliche Platzsturm nach Abpfiff. Von der Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro kann der FSV bis zu 3.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Außerdem kann der Aufsteiger innerhalb von 24 Stunden Einspruch gegen das Urteil einlegen. In diesem Fall würde es zu einer mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht kommen.

 

 

   
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