Protest-Aktion: 400 VfL-Fans verlassen Stadion vorzeitig

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Um für einen Neuanfang hinter den Kulissen und vor allem gegen Geschäftsführer Jürgen Wehlend zu demonstrieren, verließen am Samstag beim Heimspiel des VfL Osnabrück gegen Werder Bremen II in der 78. Minute wie angekündigt rund 400 Fans das Stadion und gingen friedlich zur Geschäftsstelle.

"Jürgen Wehlend schreibt nur rote Zahlen"

Dort gaben sie unter Gesängen wie "Wir haben die Schnauze voll", "Jürgen Wehlend schreibt nur rote Zahlen" und "Wir wollen den Neuanfang" symbolisch ihre Tages- und Dauerkarten zurück. "Wir fordern ein Umdenken und ein entsprechendes Handeln aller verantwortlicher Personen in Verein und Firma, um endlich den Weg für einen echten Neuanfang freizumachen", machten die "Violet Crew" bereits unter der Woche klar, nachdem sie ihren Unmut in den vergangenen Wochen bereits über Spruchbänder zum Ausdruck gebracht hatte.

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Die Protest-Aktion im Video:

   
  • Björn S.

    „Die Ultras ziehen aus dem Stadion aus und auf einmal war die Stimmung im GESAMTEN Stadion wieder am Kochen."

    Ja, aus Trotz. Mehr nicht. Bin gespannt, wie in der neuen Saison dann die Stimmung ist. Dann können die normalen Fans zeigen, was sie können. Wenn dann auch ohne Trotz angefeuert wird – meinen ehrlichen Respekt. Sonst eher nicht.

    • Gabba

      Geb ich dir sogar recht das es trotz war hängt halt mit dem meppenspiel und den Reaktionen der hauptbeteiligten (Verein und Ultras) zusammen und und und.
      Ich kenne jedoch noch Zeiten da war die ultrabewegung eine randerscheinung und da war die Stimmung meiner Meinung nach schon besser.
      (liegt meiner Meinung nach am elitären Verhalten der Ultras)

    • Paul Radle

      Gibt es überhaupt eine Lizenz für eine erneute 3. Liga-Saison?

  • Gabba

    Die Ultras ziehen aus dem Stadion aus und auf einmal war die Stimmung im GESAMTEN Stadion wieder am Kochen.

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