Preußen-Präsident befürchtet "lange Durststrecke"

Mit der Beantragung von Kurzarbeit ist dem SC Preußen Münster ein wichtiger Schritt zur Kostenreduzierung gelungen. Wann bei den Preußen wieder Normalität einkehren wird, kann Präsident Christoph Strässer noch nicht absehen.

Etat "auf Kante genäht"

Der aktuelle Plan sieht so aus: Bis Ende April ruht der Spielbetrieb, im Mai soll der Ball wieder rollen. Dass aber schon in rund fünf Wochen wieder gespielt werden kann, glaubt Strässer nicht, wie er den "Westfälischen Nachrichten" sagt: "Es steht eine lange Durststrecke bevor. Auf absehbare Zeit wird es keinen Spielbetrieb geben." Doch je länger nicht gespielt wird, desto größer werden die finanziellen Probleme aufgrund ausbleibender Einnahmen. Schon jetzt sei der Etat "auf Kante genäht", Spielraum für eine längere Pause gibt es somit eigentlich nicht. Ein Problem, das nahezu alle Drittligisten derzeit haben.

Positives Signal der Fans

Auch die sportliche und finanzielle Planung für die kommende Saison ist kompliziert. "Bei den Sponsoren sind die Ausgangslagen sehr unterschiedlich. Es ist natürlich gerade jetzt schwierig, über eine Verlängerung zu sprechen", berichtet Strässer. Immerhin: "Bislang haben wir von vielen Dauerkarten-Besitzern eine positive Rückmeldung." Viele Fans würden im Falle von Geisterspielen oder eines Saisonabbruchs wohl auf eine Rückerstattung der Ticketkosten verzichten. Bis es Antworten auf die drängendsten Fragen gibt, wird es wohl noch dauern – eine Durststrecke eben.

   
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