Preußen Münster: Co-Trainer Cordes für ein Spiel gesperrt

Das DFB-Sportgericht hat Louis Cordes, Co-Trainer des SC Preußen Münster, mit einem Innenraumverbot für ein Spiel bestraft. Die Preußen haben das Urteil akzeptiert.

Schnellen Waldhof-Einwurf verhindert

In der Begründung des DFB heißt es: "In der 90. Spielminute (vierte Minute der Nachspielzeit) ging der Ball vor der Bank des SC Preußen Münster ins Seitenaus. Ein Spieler der SV Waldhof Mannheim wollte den Einwurf schnell ausführen. Der Münsteraner Trainerassistent Cordes hinderte ihn daran, indem er den Ball an sich nahm, kurz an seinem Körper behielt und dann wegwarf. Durch sein Verhalten verzögerte Trainerassistent Cordes die Spielfortsetzung." Schiedsrichter Thorben Siewer zeigte ihm daraufhin die rote Karte und verwies ihn des Innenraums.

Gegen Meppen auf der Tribüne

Zwar entschuldigte sich Cordes nach dem Spiel, bei der kommenden Partie gegen Meppen (Mittwoch, 19 Uhr) muss er nun aber auf der Tribüne Platz nehmen. Darüber hinaus darf sich der 27-Jährige in einem Zeitraum ab 30 Minuten vor dem Spiel bis 30 Minuten nach dem Spiel nicht in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Zudem ist es Cordes im kompletten Zeitraum untersagt, unmittelbar oder mittelbar mit der Mannschaft in Kontakt zu treten. 

   
  • Hans Werner

    Dieses ständige Verzögern geht mir schon seit langem auf dem Zeiger! Aber warum es direkt die rote Karte sein muss, wenn Spieler in der Regel straffrei ausgehen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

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