Preußen Münster rätselt: Was ist mit Matthew Taylor los?

Drei Siege und ein Unentschieden holte der SC Preußen Münster in den letzten vier Spielen. Trotz einer Partie weniger konnten die Adlerträger am vergangenen Wochenende ihren Erzrivalen VfL Osnabrück in der Tabelle überholen und somit auf den dritten Rang klettern. Grund für den derzeitigen sportlichen Erfolg ist nicht nur die gewohnt starke Defensive, sondern auch die Offensive. Zehn Treffer aus diesen vier Spielen sind absolut aufstiegsreif.

Letzter Treffer im November

Dabei machte vor allem ein Name ständig die Runde: Mehmet Kara. Der Winter-Neuzugang erzielte in seinen sechs Saisoneinsätzen bereits sechs Treffer. Sein Sturmkollege Matthew Taylor dagegen befindet sich weiterhin in einer Krise. Dabei startete der US-Amerikaner eigentlich perfekt in die Spielzeit. Bis zum 16. Spieltag erzielte er elf Treffer, sicherte seinem Team so im Alleingang elf Zähler und durfte sich berechtigte Hoffnungen auf die Torjägerkanone in der 3. Liga machen. Doch seit dem 3. November 2012, als Taylor beim 3:2-Sieg gegen Erfurt das zwischenzeitliche 3:1 markierte, scheint bei ihm der Wurm drin zu sein.

„Er braucht ein Erfolgserlebnis“

Seit zehn Ligaspielen bzw. 747 Minuten wartet der 31-Jährige inzwischen auf Saisontor Nummer zwölf. „Er braucht ein Erfolgserlebnis“, so Münsters Coach Pavel Dotchev Mitte Februar gegenüber den „kicker“. Taylor sei „immer noch gesetzt.“ Dieses Vertrauen möchte Matthew Taylor gerne möglichst schnell wieder zurückzahlen. Gelegenheit dazu hat er heute in einer Woche beim Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart.
Um seinen Platz in der ersten Elf sollte er sich dennoch nicht allzu sicher sein. Neben dem zurzeit gesetzten Kara macht sich seit dem vergangenen Wochenende nämlich auch Dima Nazarov Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz. Nach ebenfalls kleinerer Formkrise zuletzt erzielte Nazarov beim Erfolg gegen Aachen nämlich das so wichtige 1:0.

FOTO: Flohre Fotografie

   

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