Preußen Münster: Pavel Dotchev verpokert sich

Mit einem Sieg in Heidenheim am vergangenen Wochenende hätte sich Preußen Münster im Kampf um einen direkten Aufstiegsplatz weiter behaupten können. Stattdessen folgte auf die in diesem Jahr bislang makellose Bilanz ohne Niederlage das erste Spiel ohne Punkte für die Adlerträger. Durch das 1:3 in auf der Ostalb befindet sich Münster nun nur auf Relegationsplatz drei wieder, da die unmittelbare Konkurrenz aus Karlsruhe und Osnabrück ihre Spiele gewann. Dabei war der Rückstand aus der ersten Halbzeit trotz ansehnlicher Leistung im zweiten Durchgang nicht mehr aufzuholen. Beim Zustandekommen der Niederlage ist insbesondere den Veränderungen bei der Mannschaftsaufstellung Bedeutung beizumessen.

Taylor aufgrund einer Gruppe nicht in der Statelf

Während Trainer Dotchev mit Angreifer Taylor wegen einer Grippe lediglich ein Stammspieler nicht zur Verfügung stand, nahm er besonders in der Abwehr Umstellungen vor. Mit Heise, Hergesell und Schöneberg bot er in der Viererkette im Vergleich zu den vorherigen Partien drei neue Spieler in der Anfangsformation auf. Das Rotationsprinzip funktionierte gegen die spielfreudigen Heidenheimer jedoch nicht. Stattdessen gab es neben der Niederlage auch noch eine Verletzung: Innenverteidiger Robin Neupert zog sich eine Leistenverletzung zu und kann im nächsten Heimspiel gegen Halle voraussichtlich nicht eingesetzt werden. Gegenüber dem "Kicker" erklärte Dotchev: "Diese Niederlage entscheidet die Meister­schaft nicht. Es wird für alle noch Rückschläge geben und die Saison ist noch lang."

FOTO: Flohre Fotografie

   
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