Preußen Münster: Annäherung unmöglich !?

Beim SC Preußen Münster tobt momentan ein Kampf zwischen der Vereinsführung und einigen Fans auf der anderen Seite. Höhepunkt war der vergangene Samstag. Die Vereinsführung verbot vor dem Spiel gegen Darmstadt 98 jegliche Spruchbänder und versuchte sich somit jeglicher Kritik zu entziehen. Im Gegenzug wirbt man allerdings unter anderem mit "Demokratie, Fairness und Toleranz". Gehört unter diese Punkte denn nicht auch freie Meinungsäußerung?

"Wer zensiert, hat Angst

Anscheinend sehen dass die Herren in der Vereinsführung anders. Auf "Vorstand Raus" rufe, skandierten einige Fans auf der Gegengerade "Ultras raus". Auch die Fans sind sich momentan uneinig. Während die beiden Ultragruppen nicht hinter der aktuellen Vereinsführung stehen, halten die "Kutten" und weitere Anhänger zu Bäumer und Co. Wenn man sich die aktuelle Situation anschaut, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Hauptsponsor und Aufsichtsratvorsitzender Thomas Bäumer den Verein verlässt. Oder ist er gegen all die Kritik resistent? Die Frage kann Herr Bäumer wohl nur selber beantworten. Fakt ist, dass die Vereinsführung ein Spruchband, in dem sich eine Ultra-Gruppe kritisch äußerte, entfernen ließ. "Wer zensiert, hat Angst" war auf selbigem zu lesen, Bäumer und Co. ließen daraufhin Ordner und Polizei in den Block marschieren.

Die Zukunft wird entscheiden

Dass dieses Verhalten Nordkoreanische Zustände annimmt, ist wohl ein wenig zu hoch gegriffen, auf dem richtigen Weg ist der Verein allerdings momentan. Wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird, ist noch unklar. Wird der SCP nun seine eigenen Fans verbieten? Wird man endlich ernsthaft auf die Anliegen der Anhänger eingehen? Oder ist die Ära Bäumer und somit auch eine Menge Geld bald aus und vorbei? Das alles wird die Zukunft entscheiden. Momentan sieht es allerdings so aus, dass eine Annäherung beider Seiten nahezu unmöglich erscheint.

Die Situation am Samstag im Video:

FOTO, VIDEO: muenster4life.de

 

   

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