Pokalfinale in Mecklenburg-Vorpommern vor Zuschauern

Das Finale im Landespokal Mecklenburg-Vorpommern im Rostocker Ostseestadion darf am 22. August (16:45 Uhr) vor Zuschauern stattfinden. Insgesamt 780 Tickets stehen dafür zur Verfügung, wie der Landesverband (LFV) am Donnerstag mitteilte.

750 Karten für den freien Verkauf

Im Rahmen der aktuell gültigen Verordnungslage der Landesregierung sei gemeinsam mit den Verantwortlichen der zuständigen Behörden und "unter tatkräftiger Mithilfe der Ostseestadion Verwaltungsgesellschaft GmbH und des F.C. Hansa Rostock" sowie dem zuständigen Sicherheitsdienst ein entsprechendes Veranstaltungskonzept besprochen, entwickelt und final bestätigt, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Demnach sind nach Abzug der Kontingente des Veranstalters und der beiden Finalisten 750 Tickets für den freien Verkauf vorgesehen.

Insgesamt stehen für die fünfte Auflage des Finaltags der Amateure in Mecklenburg-Vorpommern 780 Zuschauerplätze auf der Westtribüne zur Verfügung. Derzeit dürfen bei entsprechender Genehmigung bis zu 1.000 Personen an einer öffentlichen Veranstaltung im freien Raum teilnehmen. Neben den bis zu 780 Ticketinhabern für das Finale zählen hierzu auch die Aktiven und Funktionsträger der beiden Finalisten sowie die verantwortlichen Personen rund um die Organisation, Durchführung und Absicherung der Begegnung.

Tickets nur online erhältlich

Der Kartenverkauf ist personalisiert und erfolgt ab Montag, den 10. August 2020 (15 Uhr) ausschließlich über den Online-Ticketshop des F.C. Hansa Rostock. Pro Bestellung können jeweils exakt zwei Tickets im Sitzplatzbereich zum Preis von jeweils 25 Euro (benachbarte Plätze) bzw. ein Ticket für Rollstuhfahrer für 15 Euro oder aber maximal zwei VIP-Tickets zum Preis von je 149 Euro (Einzelplätze) bestellt werden.

Die personalisierten Tickets, die selbst ausgedruckt werden (print@home) sind mit einem entsprechenden Namensaufdruck versehen und nicht übertragbar. Am Spieltag erfolgt beim Stadioneinlass eine Namenskontrolle mittels verschiedener möglicher Nachweisdokumente seitens des Ticketinhabers durch den Sicherheitsdienst. Dieser Vorgang diene einzig dem Zweck der Einhaltung der behördlichen Vorgabe, für jegliche Veranstaltungen eine Teilnehmerliste für die mögliche Nachverfolgung von Infektionsketten vorzuhalten. In Zusammenhang mit dem Ticketverkauf weist der LFV zudem ausdrücklich auf den Fortbestand der aktuellen Coronaverordnungen der Landesregierung hin: Demnach ist unter anderem der Tagestourismus in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin untersagt.

Hansa bereits im Halbfinale

"Dass wir das Pokalendspiel im Ostseestadion vor Zuschauern austragen können, ist eine sehr erfreuliche Entwicklung", erklärt LFV-Geschäftsführer Bastian Dankert. "Unser Dank geht an alle beteiligten Personenkreise, die sich hierfür eingesetzt haben. Natürlich ist ein Zuschaueraufkommen angesichts der Pandemielage und den einzuhalten Vorschriften nur im beschränkten Ausmaß und mit engmaschigeren Kontrollen möglich. Aber wir stehen damit vor einem deutlich größeren Schritt, als man es noch vor wenigen Wochen für möglich gehalten hätte". Ursprünglich sollte das Finale ohne Zuschauer stattfinden.

Am bevorstehenden Wochenende stehen zunächst die drei restlichen Viertelfinal-Spiele an, Titelverteidiger Hansa Rostock hatte sicher bereits Anfang März für das Halbfinale qualifiziert. Eine Woche später werden die beiden Finalteilnehmer für den 22. August 2020 ermittelt. Hansa trifft dabei auf den Sieger der Partie FC Schönberg 95 gegen 1. FC Neubrandenburg 04. Der Gewinner des Endspiels ist für den DFB-Pokal qualifiziert und trifft dort Mitte September auf den VfB Stuttgart.

   
  • Falk Schmiedeknecht

    Welch Kontrast zu Sachsen-Anhalt, wo die EnTsChEiDuNg, ichsaachma, komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen wurde.

    *cough*

    • Halleball

      Welcher Kontrast? Hier wird zwar noch nicht gespielt, aber die Karten Vergabe für die Vorstellung der Mannschaft beim HFC im heimischen Stadion läuft im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern fast eins zu eins ab. Nur online, personalisiert, nur 750 Fans etc.

      • Falk Schmiedeknecht

        Es ist die Rede vom Pokalfinale, nicht vom öffentlichen Trainingsauftakt.

      • Halleball

        Du sagst es ja selbst. Deshalb kann man ja eigentlich keinen Vergleich ziehen also auch keinen Kontrast herleiten. Hier gibt es kein Pokalendspiel.

      • Falk Schmiedeknecht

        Du hast die Pointe erreicht!
        Genau daraus entsteht der Kontrast:
        Woanders wird vor Publikum gespielt, beim FSA wurde hinter verschlossenen Türen ein Deal gemacht, der bis heute nicht mal nachträglich transparent publiziert wird.

      • PeterPlys

        Heulst du immer noch?
        Zum letzten Mal: Die 4 betroffenen Vereine + FSA haben sich geeinigt.
        Mehr Transparenz braucht es nicht.

      • Falk Schmiedeknecht

        Schon mal was von Vereins-Satzungen gehört und darin für alle geltend, festgelegten Regeln?
        Mehr braucht es nicht!

      • Friedrich Herschel

        Wer soll denn Sport ernstnehmen, wenn sich die Wettbewerber auf einen Sieger einigen?

        Man stelle sich vor, im Boxen einigen sich beide, dass der Herausforderer den Kampf in der 8. Runde einfach aufgibt; beim 100-m-Lauf, dass alle bis auf einen nach 80 Metern stehen bleiben.

      • PeterPlys

        Es gibt keinen Sieger. Die sportlich verbliebenen Teams haben sich auf Grund einer Sonderlage (Corona, keine Zuschauereinnahmen) darauf geeinigt, den FCM als Teilnehmer zu melden und das Geld zu teilen.
        In der Euro League wurden ja z.B. auch Spiele gestrichen…

      • Falk Schmiedeknecht

        Eine "Einigung" an der Satzung vorbei, die dafür während des laufenden Wettbewerbs, ich saachma, passend gemacht wurde.
        Zur Aufteilung (wer, wieviel, wovon) hab ich bisher leider keine Quelle gefunden. Da Du eine zu kennen scheinst, teile doch bitte mit uns Dein Wissen, damit hier nicht der Eindruck entsteht, ein Sechst- und ein Siebtligist wären hier vom großen FSA und dem noch größeren Drittligisten einfach plattgeeinigt und um ein großes Erlebnis am bundesweiten "Tag der Amateure" gebracht worden.
        Wie haben die anderen Verbände das eigentlich hinbekommen?
        Die hatten doch auch Corona ohne Zuschauer…

      • Halleball

        Na ja, im Endeffekt, dass heisst im eigentlichen Spielbetrieb, müssen sich ohnehin alle Clubs den Direktiven der DFL bzw des DFB beugen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwo Ausnahmen gebilligt werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

Back to top button