Pokal-Aus: VfL Osnabrück entgehen wohl eine Million Euro

Das blamable Aus im Landespokal gegen den SV Drochtersen/Assel und seine Folgen: Geschäftsführer Jürgen Wehlend rechnet damit, dass dem VfL Osnabrück rund eine Million Euro entgehen.

Gürtel muss enger geschnallt werden

Mit 7:6 mussten sich die Lila-Weißen dem Regionalligisten am Dienstagabend im Elfmeterschießen geschlagen geben – eine Niederlage mit Folgen. Während die Fans ihrem Unmut in den sozialen Netzwerken schon unmittelbar nach Spielende freien Lauf ließen, muss hinter den Kulissen der Gürtel künftig enger geschnallt werden. Zum einen verspielte der VfL garantierte Einnahmen von rund 250.000 Euro für den Einzug in den DFB-Pokal, zum anderen rechnet Wehlend in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" damit, dass auch die Einnahmen aus dem Dauerkartenverkauf, dem Sponsoring und durch Sonderaktionen geringer ausfallen. Im schlimmsten Fall könnte sich der Betrag auf insgesamt rund eine Million Euro belaufen.

In der Verwaltung wird gespart

Somit gestaltet sich auch die finanzielle Planung für die kommende Saison schwieriger. Wehlend geht von einem 8,5-Millionen-Euro-Etat aus und plant mit einem Zuschauerschnitt von 8.500. Für den Profikader wollen die Lila-Weißen demnach auch weiterhin 3,2 Millionen Euro ausgeben. Kosten sollen unterdessen in der Verwaltung gespart werden – die Rede ist von 20 Prozent. Von zwei Mitarbeitern, darunter Marketing-Leiter Ralf Sieler, trennt sich der VfL. Sportlich geht es für den VfL Osnabrück am Sonntag in Zwickau weiter. Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge brauchen die Niedersachsen dringend ein Erfolgserlebnis – auch, um die aufgeheizte Stimmung etwas abzukühlen.

 

   
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