Petrik Sander: "Wir sind enttäuscht"

Der FC Carl Zeiss Jena kommt im Kampf gegen den Abstieg nur langsam voran: am gestrigen Nachmittag kamen sie gegen den Tabellenvorletzten Rot-Weiß Oberhausen nicht über ein 0:0 hinaus. In einer vor allem in der 1. Halbzeit an Höhepunkten armen Partie hatte der FCC kurz nach Wiederanpfiff Pech, als ein Schuss von Jan Simak vom Innenpfosten aus dem Tor heraussprang. Am Ende muss der FCC mit einem Punkt zufrieden sein, nachdem Oberhausen vor allem gegen Ende des Spiels einige gute Einschussmöglichkeiten besaß. Das sagen die Trainer zum Spiel:

Mario Basler (Oberhausen): "Wir haben ein gutes Drittligaspiel von zwei Mannschaften gesehen, die um ihre Existenz kämpfen. Das Unentschieden ist gerecht. Leider sind für die Zuschauer keine Tore gefallen. Bei dem Pfostenschuss kurz nach der Pause hatten wir Glück. Mir ist kein Hass entgegengetreten. Wir sind gut empfangen worden. Es war nicht Ost gegen West, sondern wir sind alle deutsch."

Petrik Sander (Jena): "Wir sind enttäuscht. Jetzt gilt es zu analaysieren, woran es lag. Vielleicht war die Angst zu verlieren größer als der Wille zu gewinnen. Wir hatten in der 1. Halbzeit durch Sebastian Hähnge eine gute Möglichkeit zur Führung. Zum Schluss habe ich etwas gezittert. Wir müssen mit dem Punkt leben. Wenn man es positiv sieht, haben wir einen Punkt auf Wehen Wiesbaden aufgeholt und Oberhausen auf Distanz gehalten. Für Sebastian Huke war es kein einfaches Debüt. Er hat es in der 2. Halbzeit besser gemacht als in der 1. Halbzeit, als er oft viel zu überhastet war. Wir werden noch Freude an ihm haben. Das Auslaufen haben wir auf heute verlegt. Morgen gibt es einen Tag frei."

FOTO: Marcel Günther

   

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