Perspektive gab den Ausschlag: Besuschkow vom FCI zum MSV
Nachdem sich Max Besuschkow mit dem FC Ingolstadt nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen konnte, hat der 29-Jährige nun ein Angebot des MSV Duisburg angenommen. Bei den Zebras wird der 29-jährige Mittelfeldspieler künftig mit der Rückennummer 17 auflaufen.
Verstärkung für das zentrale Mittelfeld
Mit Besuschkow haben die Zebras einen erfahrenen Spieler verpflichtet, kann der gebürtige Tübinger doch auf 18 Erst-, 152 Zweit- und 93 Drittliga-Partien zurückblicken. Zudem absolvierte er zwischen der U15 und U19 insgesamt 35 Nachwuchsländerspiele für den DFB. In Ingolstadt stand der 29-Jährige in den letzten beiden Spielzeiten insgesamt 64 Mal auf dem Platz, erzielte neun Tore und bereitete neun weitere Treffer vor.
MSV-Sportchef Chris Schmoldt sieht in Besuschkow eine gezielte Verstärkung für das Zentrum. "Auch aus der Analyse der abgelaufenen Spielzeit sind wir der festen Überzeugung, dass wir unser zentrales Mittelfeld strategisch stärken möchten", sagt Schmoldt. Besuschkow bringe "eine sehr hohe Spielintelligenz und Passqualität" mit und übernehme auf dem Platz als "erfahrener Spielgestalter" Verantwortung. In den Gesprächen hätten die Verantwortlichen zudem einen Spieler kennengelernt, der "extrem hungrig ist", wieder höherklassig zu spielen. "Daher sind wir glücklich, dass auch wir ihn von unserer Idee und unserem Weg überzeugen konnten."
Gegen den FCI entschieden
Auch Cheftrainer Dietmar Hirsch freut sich über die Verpflichtung des 29-Jährigen: "Mit Max bekommen wir einen sehr laufstarken, zentralen und doch variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler, der seine Fähigkeiten auch schon in höheren Ligen unter Beweis gestellt hat“, erklärt der Coach. Darüber hinaus verfüge Besuschkow über Führungsqualitäten, die der Mannschaft auf und neben dem Platz helfen sollen.
Der Mittelfeldspieler selbst begründet seinen Wechsel mit der Perspektive beim MSV, die ihn "von Anfang an" überzeugt habe. Nach eigenen Angaben habe er bereits in den Gesprächen mit den Verantwortlichen das Gefühl gehabt, "dass hier etwas entstehen kann". Deshalb habe er sich bewusst gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem FC Ingolstadt entschieden. "Für mich persönlich war klar, dass ich meine Zukunft nicht mehr in Ingolstadt sehe", erklärt der Mittelfeldspieler. "Diese Entscheidung habe ich aus voller Überzeugung getroffen." Beim MSV ist der DFB-Pokalsieger von 2018 (mit Eintracht Frankfurt) der erste externe Neuzugang.