DFB-Pokal: Paderborn besiegt Bochum, SVWW scheidet aus

Der SC Paderborn steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Gegen Zweitligist VfL Bochum setzte sich der Tabellenführer am Dienstagabend mit 2:0 durch. Wehen Wiesbaden musste sich unterdessen Schalke 04 mit 1:3 geschlagen geben.

Paderborn 2:0 Bochum: SCP kegelt Bochum raus

Das Selbstbewusstsein des Drittliga-Primus ließ sich schon in den ersten Minuten erkennen. Bereits in der siebten Minute ging der SCP in Führung. Srbeny marschierte auf dem linken Flügel und bediente Christopher Antwi-Adjej. Dieser nahm den Kopf nach oben und flankte in die Mitte auf Sven Michel, der den Ball volley flach ins linke Toreck versenkte und Manuel Riemann keine Chance ließ. Die Gastgeber blieben weiter aktiv, sodass Riemann in der 15. Minute mit viel Mühe vor Srbeny retten musste. Erst Mitte der ersten Hälfte kam der VfL langsam besser in die Partie, ließ aber kaum Spielsicherheit erkennen. Bezeichnend zeigte sich, dass mit Patrick Fabian und Felix Bastians gleich zwei Defensivleute der Gäste nach Fehlern mit einer gelben Karte bedacht wurden. Erst in der letzten Minute hätte der Ausgleich fallen können, als Sam den Ball an Ratajczak vorbei legte, jedoch an einem Abwehrspieler des SCP auf der Linie scheiterte.

Auch nach der Pause blieb Paderborn aktiv. Der eingewechselte Wassey prüfte in der 49. Minute Riemann mit einem strammen Schuss, doch der Gästekeeper war auf dem Posten. Die Elf von Steffen Baumgart prüfte den Schlussmann der Bochumer immer weiter durch Abschlüsse von Herzenbruch (59.), sodass der zuletzt kritisierte Torwart nach einer Stunde bester Mann des Zweitligisten war. Aus dem Nichts bekam der VfL die Doppelchance zum Ausgleich. Zuerst erzielte Wurtz in der 64. Minute den Ausgleich, wurde aber zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen und in der 66. Minute bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Herzenbruch den Ball auf der Strafraumkante mit der Hand gespielt hatte. Doch ausgerechnet der in den letzten Wochen arg gebeutelte Felix Bastians schoss den Elfmeter rechts am Tor vorbei. Die Ereignisse überschlugen sich weiter. Gyamerah, der nach einem Zwist mit Zolinski in der 66. Minute Gelb bekommen hatte, wurde in der 69. Minute des Feldes verwiesen. Es wurde weiter viel provoziert, unschöne Rudelbildungen waren die Folge. Der Heimelf ging in den letzten Minuten immer mehr die Puste aus, sodass der eingewechselte Diamantakos für Bochum eigentlich hätte ausgleichen müssen, doch der Stürmer vergab die Riesenchance zum Ausgleich 12 Minuten vor dem Ende. Mitten in die Drangphase fiel dann doch die Entscheidung. Nach einem schweren Fehler der Bochumer Defensive holte sich Wassey die Kugel und ließ Riemann im 1-gegen-1 keine Chance. Das Spiel war entschieden und Paderborn zog verdient in die nächste Runde des DFB-Pokals ein.

SVWW 1:3 S04: Wehens Leistung bleibt unbelohnt

Gegen Bundesligist Schalke 04 zeigte sich auch der SVWW von Beginn an frech und mutig. Nach neun Minuten traf Schäffler zum vermeintlichen 1:0 für die Hessen, doch der Stürmer stand zuvor im Abseits. In der Folge wurde Wehen immer mutiger, sodass Fährmann einen Abschluss von Schäffler parieren musste (15.). Doch mitten in das gute Spiel des Drittligisten erzielte S04 per Doppelschlag die Vorentscheidung. In der 25. Minute fand Oczipka mit einer Flanke di Santo, der den Ball im Tor unter brachte. Kaum 120 Sekunden später legte der Außenverteidiger erneut auf, diesmal für Burgstaller. Dieser umkurvte Reddemann und schob zum 2:0 ein. Nichtsdestotrotz gab sich Wehen nicht auf und hätte fünf Minuten vor der Pause beinahe durch Andrist noch den Anschluss erzielt, doch sein Abschluss ging über das Kreuzeck.

Direkt nach der Pause setzten die Königsblauen final den Deckel auf die Partie. Nach Bentalebs Flanke schlug Burgstaller zuerst ein Luftloch und der hochsrpingende Ball ging unglücklich durch einen Kopfball von Mintzel zum 3:0 ins Tor. Zuvor hatte sich Burgstaller allerdings regelwidrig eingesetzt. Den Gastgebern war der Zahn nun gezogen, sodass die Rehm-Elf versuchte Schadensbegrenzung zu betreiben. Quasi aus dem Nichts kam der SVWW eine Viertelstunde vor dem Ende noch einmal heran. Blacha bekam den Ball frei in der Box und schob den Ball links unten ins Tor ein. Schalke ließ sich das Heft des Handelns allerdings nicht mehr aus der Hand nehmen, sodass Wehen am Ende nach sehr ordentlicher Leistung mit 1:3 unterlag.

 
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