Osnabrück dreht hochklassiges Spiel gegen Leipzig: 3:2!

Der VfL Osnabrück setzte sich zum Auftakt des 10. Spieltages gegen RB Leipzig in einem hochklassigen Spiel mit 3:2 durch. Vor 8.974 Zuschauern in der Osnabrücker Osnatel-Arena kamen beide Teams ohne große Abtastphase direkt in die Partie. Schon nach sieben Minuten gab es für den VfL die erste Chance zu verzeichnen, doch Coltorti im Tor der Leipziger konnte den Ball vor Nagy geraden noch so retten. Drei Zeigerumdrehungen später kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Chance, als Matthias Morys alleine auf VfL-Keeper Heuer Fernandes zulief, aber aus rund zehn Metern dann doch vergab. Keine zwei Minuten später gelang RB Leipzig dann aber die Führung. Heidinger hielt mit einem Freistoß aus etwa 33 Metern drauf, der Ball ging in die Mauer und sprang zu Heidinger zurück. Er legte auf Ernst ab, der den Ball sofort zu Heidinger zurückspielte. Dieser stand nun vollkommen unbedrängt vor dem Tor und konnte den Ball aus spitzem Winkel über die Linie drücken.

Poulsen brachte Leipzig wieder in Führung

Der VfL zeigte sich jedoch keineswegs geschockt und spielte, angetrieben von den lautstarken Fans, weiter mutig nach vorne. Diese Bemühungen sollten schnell belohnt werden, denn schon in der 20. Minute konnte Adriano Grimaldi die Führung egalisieren und zum Ausgleich treffen. Nach einer Verwirrung im Strafraum der Gäste, als das Spielgerät mehrfach unkontrolliert umhersprang, schalteten der Osnabrücker am schnellsten und schoben unhaltbar für RB-Keeper Coltorti ein. Die Partie ging auch nach dem Ausgleich auf sehr hohem Niveau weiter: Der Mittelfeld wurde oftmals mit nur einem Pass überbrückt und so sahen die 10.000 Anhänger Chancen im Minutentakt. Die größte Chance auf die Führung für den VfL bot sich in der 27. Minute, als Grimaldi frei auf das Tor zulief, jedoch knapp vorbeizielte. Besser machten es nur vier Minuten später die Sachsen: Nach einem schnellen Konter wurde Yussuf Poulsen in Szene gesetzt und netzte sicher zum 2:1 ein. Direkt danach bot sich dem VfL per Doppelchance die Möglichkeit auf den Ausgleich, doch erst vergab Nagy, dann Spann. Eine Minute vor der Pause hatte Frahn das 3:1 für Leipzig auf dem Fuß, doch sein Schuss ging Zentimeter vorbei. So ging es mit dem 2:1 in die Pause.

Joker Prokoph dreht die Partie

Nach dem Seitenwechsel gaben beide Mannschaften weiterhin Vollgas und boten ein hochklassiges Drittliga-Spiel. Es dauerte auch nicht lange, bis der Ball wieder im Netz zappelte. Grimaldi hängte Sebastian Heidinger auf Seiten der Gäste ab, lief in den Strafraum, umkurvte Coltorti im Tor und schob den Ball zum 2:2 ein. Die Bremer Brücke stand Kopf. Beide Mannschaften schenkten sich in dieser Phase nichts und spielten weiterhin mutig nach vorne. Nach einigen Minuten verflachte die Partie jedoch leicht, da das Spiel oft von einigen Fouls unterbrochen war. Weitere Torchancen gab es aus diesem Grund vorerst nicht mehr zu verzeichnen, wenngleich Osnabrück das leicht bessere Team war und ab und an in Richtung des Tores der Sachsen drängte. Neun Minuten vor dem Ende wurden sie dann dafür belohnt: Nach einem Fehler von Niklas Hoheneder kam der eingwechselte Roman Prokoph an den Ball und brachte das Spielgerät im Tor unter. 3:2! Die Bremer Brückte bebte. Angetrieben vom Publikum spielten die Osnabrücker die Partie sicher runter. So blieb es am Ende beim 3:2. In der Tabelle macht der VfL einen großen Sprung und rückt von Platz sieben auf Rang drei. Damit sind sie punktgleich mit Leipzig, die aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf dem fünften Rang stehen.

FOTOS: Flohre Fotografie

   
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