Ordner vs. Fans: Stadionverbote ausgesprochen

Die Nachfolgen aus dem Auswärtsspiel Wacker Burghausen gegen den Chemnitzer FC werden immer kurioser und merkwürdiger. Insbesondere die Stadionverbote für mehrere SVW-Anhänger sorgen für einen großen Wirbel bei den Fans und dem Verein selbst. Wacker-Geschäftsführer Florian Hahn und Innenverteidiger Darlington Omodiagbe klagen über eine Anzeige; noch dazu haben sieben Wacker-Fans ein Stadionverbot erhalten – das Gastspiel in Chemnitz hat ein großes Nachspiel.

"Es soll ein Ordner entlassen und einer abgemahnt worden sein"

Wir schreiben den 3. Dezember – laut des Wacker-Umfelds nach der Partie sei es rund ums Stadion an der Gellertstraße zu Übergriffen von Ordnern und dem Sicherheitsdienst auf Wacker-Fans gekommen, bei dieser Aktion wurden mehrere Burghauser Anhänger verletz (liga3-online.de berichtete) Stadionverbote sorgen für Ratlosigkeit: Die teils mehrjährigen Stadionverbote stoßen bei Hahn und beim Wacker-Anhang auf Unverständnis. Auf Grund diverser Gründe (Körperverletzung und Landfriedensbruch) sei man gegen die Urteile des DFBs machtlos, erklärt Hahn. Die Folgen beim Chemnitzer FC sind bisher unklar, da man vom Verein selbst wenig erfahren würde. "Es soll ein Ordner entlassen und einer abgemahnt worden sein", so die Informationen des Geschäftsführers.

Geschäftsführer steht in der Kritik

Neben dem großen Fragezeichen zwecks der Stadionverbote, stellt sich nun auch die Frage, was genau mit Hahn und Omodiagbe geschieht. Hahn wird auf Grund seines veröffentlichten Schreibens an den DFB üble Nachrede vorgeworfen, der Innenverteidiger steht unter dem Verdacht der Volksverhetzung. Hahn erklärt in einem Interview, dass Omodiagbe rassistisch beleidigt worden ist, jedoch nach Befragung der Ordner Dieses nicht bestätigt worden sei – "Die haben sich alle richtig solidarisiert". Weitere Schritte sollen nun anwaltlich getätigt werden.

FOTO: Micha Korb / www.rwo-fanblock.de

 

   

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