Offiziell: Re-Start am 30. Mai – Saisonende am 4. Juli

Nun ist es offiziell: Die wegen der Corona-Krise seit Mitte März unterbrochene Drittliga-Saison wird ab 30. Mai fortgesetzt. Die im schriftlichen Umlaufverfahren getroffene Entscheidung des DFB-Präsidiums gab der Verband am Donnerstag bekannt.

Durchgehend Englische Wochen

Demnach sollen die verbleibenden elf Spieltage auf der Grundlage des von der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit dem DFB erarbeiteten Hygienekonzepts ab dem Re-Start durchgehend in Englischen Wochen ausgetragen werden. Der letzte Spieltag ist für den 4. Juli vorgesehen. Als Enddatum für die Relegation zwischen dem Drittliga-Dritten und dem Drittletzten der zweiten Liga ist der 11. Juli geplant. Nach Angaben des DFB, der die 20 Vereine nach wochenlangen Debatten über den Beschluss zur Fortsetzung der Spielzeit bereits in Kenntnis gesetzt hat, sind in diesem Rahmenterminplan Abweichungen auch aufgrund von denkbaren Mannschafts-Quarantänen weiterhin möglich.

In zahlreichen Bundesländern sollen nach DFB-Angaben inzwischen positive Bescheide für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorliegen, so der Verband. In Sachsen-Anhalt (bis zum 27. Mai) und Thüringen (5. Juni) darf derzeit weder in der Mannschaft trainiert noch gespielt werden. Entsprechend liegt auch keine Freigabe für die 3. Liga vor.

Dazu teilt der DFB mit: "Die Vereine, an deren Standorten per Verfügungslage noch kein Profispielbetrieb erlaubt ist, sind nun noch einmal dazu aufgefordert, in aktive Klärung mit den zuständigen Behörden zu treten." Sollte einem Klub zum Zeitpunkt eines Heimspiels nicht sein gewohntes Stadion zur Verfügung stehen, müsse er gemäß Statuten in eine andere Spielstätte ausweichen. 

Die ersten beiden Spieltage sind bereits zeitgenau terminiert:

An den übrigen Wochenendspieltagen verteilen sich die zehn Spiele jeweils auf eine Begegnung am Freitag, sechs Partien am Samstag und drei Spiele am Sonntag. An den Spieltagen unter der Woche werden jeweils fünf Partien dienstags und fünf mittwochs ausgetragen.

Keller hofft auf "einheitliches Bild"

Die DFB-Spitzen kommentierten die Entscheidung für die Fortsetzung trotz weiterhin vorhandener Probleme durch politische Vorgaben in einer Verbandsmitteilung mit Zufriedenheit. Zugleich mahnten die Topfunktionäre alle Beteiligten zu absoluter Disziplin.

"Es ist wichtig und nötig, dass nun Klarheit über den weiteren Fahrplan in der 3. Liga herrscht. Die 3. Liga ist eine bundesweite Profispielklasse, negative politische Verfügungslagen an vereinzelten Standorten dürfen hier nicht den deutschlandweit mehrheitlich möglichen Spielbetrieb komplett unterbinden. Wir hoffen sehr, dass letztlich ein einheitliches Bild herrschen wird. Uns allen muss immer wieder bewusst sein: Wir erleben eine Ausnahmesituation, in der es keine einfachen Lösungen gibt", sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Sein für die 3. Liga zuständiger Vize Peter Frymuth wies besonders auf die besonderen Anforderungen für die Vereine hin und appellierte angesichts der Querelen in den vergangenen Wochen an den Zusammenhalt aller Klubs: "Die 3. Liga hat nun mehr Planungssicherheit und ein gemeinsames Ziel, auf das alle Vereine konkret hinarbeiten können. Im Zentrum stehen dabei zwei Dinge: die gewissenhafte Umsetzung des Hygienekonzepts und die Möglichkeit, den Wettbewerb auf sportlichem Weg zu entscheiden. Unbedingt notwendig ist jetzt die Solidarität aller, die sich der 3. Liga verbunden fühlen. Das offizielle Motto der 3. Liga heißt seit Jahren 'Zeigt’s uns', es ist gleichzeitig eine Verpflichtung, gemeinsam aufs Spielfeld zurückzukehren und die Saison sportlich zu Ende zu bringen."

Der Drittliga-Ausschussvorsitzende Tom Eilers sieht für die Drittliga-Vereine weitgehend die gleichen Voraussetzungen wie für die Erst- und Zweitligisten bei deren vielbeachteten Re-Start am vergangenen Wochenende gegeben: "Die Klubs der 3. Liga haben nun einen ähnlichen Vorlauf bis zum ersten Spiel wie zuvor die Bundesligisten und Zweitligisten. Natürlich ist die Wiederaufnahme des Spielbetriebs unter den aktuellen Voraussetzungen eine Herausforderung für alle Drittligisten. Doch sie ist auch eine große Chance, denn wir sind die erste 3. Liga der Welt, in der wieder Fußball gespielt werden kann."

Weitere noch offene Fragen sollen auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag am kommenden Montag geklärt werden. Dabei soll auch der Vorstand zu einer Entscheidung über die weitere Verfahrensweise für den Fall eines noch nötig werdenden Abbruchs ermächtigt werden. Ungeklärt ist noch das Problem des Umgangs mit am 30. Juni auslaufenden Spieler- und Trainerverträgen.

   
  • weihnachtsmann

    Jena und Halle prüfen rechtliche Schritte gegen den DFB – gut so.
    Mir fällt noch mehr ein, was ich schreiben könnte. Ich lasse es lieber.

    • Ohne alles

      hoffen wir das der Rechtsstaat dem DFB eine schallende Ohrfeige versetzt !

      • Erfurter

        Da hast du vollkommen recht. Man kann es nur hoffen.

        Solche willkürlichen Entscheidungen von Fussballfunktionären kenne ich bisher nur aus Nigeria, Togo…..
        Warten wirs ab.

      • Friedrich Herschel

        Bei Nigeria sind mir einige Skandale erinnerlich. Was hat sich denn Togo geleistet?

      • Erfurter

        Da muss ich mich bestimmt bei Togo entschuldigen. Hatte gedacht, dass da auch was war.

      • Oliver

        Rechtsstaat ? Wo erleben sie diesen noch ? Bei Merkels Alleingängen oder wenn VW betrügt ?

    • Der Experte

      Warum "gut so". Beide haben die Politik überzeugt, es zu verbieten. Ist ja auch praktisch, weil man "darf halt einfach nicht", und wenn man dann eine andere Lösung findet (Spiele wo anders austragen zur Not), ist es natürlich "Wettbewerbsverzerrung".. Lächerlich. Sie wollten nicht trainieren und haben sich verzockt. Und zu Jena erübrigt sich jeder Kommentar, sang und klanglos werden sie absteigen – mit oder ohne Training. Dann immer noch mit abstrusen Forderungen (24 Mannschaften in einer Liga) den fälligen Abstieg umgehen wollen… Dreist und Lächerlich. Gut, dass sie mit sowas nicht durchkommen.

      • Tango Oscar Mike

        "Beide haben die Politik überzeugt, es zu verbieten." Dafür hast du sicher Beweise?

      • Der Experte

        Mach die Augen auf. Die Bundesländer mit den großzügigsten Lockerungen und nahezu keinen Neuinfektionen sind die einzigen, die sich querstellen. Der Ministerpräsident hat nach Rücksprache mit Halle und MD gesagt, man werde sich gegen die Fortsetzung bis zum Schluss wehren. Eindeutiger gehts nicht mehr. Und wenn sie gewollt hätten, hätten Sie ja eine Sondergenehmigung einklagen können. Haben Sie aber nicht – warum? Weil sie nicht wollten, weil Sie gedacht haben mit dieser Taktik wird der Betrieb in Liga drei nicht mehr aufgenommen. Dass die Mehrheit weiterspielen will… Ihnen egal, Hauptsache Klassenerhalt am grünen Tisch.

      • Tango Oscar Mike

        Weich doch nicht immer aus.Du wirfst beiden Vereinen vor das sie die jeweilige Landesregierung überredet haben die Coronaregelungen so zu verfassen das die Vereine nicht mehr spielen müssen.Und genau dafür hätte ich gerne Beweise,und zwar nachprüfbare!

      • Der Experte

        Mach doch die Augen auf, offensichtlicher gehts doch gar nicht. Halle, Jena und Magdeburg weil die drei von den ihnen sehr gelegen gekommenen Verboten betroffen sind.

      • Der Experte

        Das kann doch kein vernünftiger Mensch wirklich glauben, dass diese Verboten in diesen Bundesländern zufall sind.

        Aber letztlich ist das nebensächlich: Die Mehrheit wird weiterspielen und es wird weitergehen. Und es ist die richtige Entscheidung, den, alles, was immer als Gegenargument genannt wird, also Gesundheitliche Risiken, Geisterspiele, Hygienekonzepte ist nicht haltbar, den dass alles gäbe es auch bei einer neuen Saison. Wenn dann müsste man gleich aussetzten bis der Impfstoff da ist, das wäre die einzige logische und konsequente Alternative. Aber dass geht halt nicht, den dann wären alle Vereine pleite. Daher richtige Entscheidung.

      • Kunibert78

        Wie wäre es, wenn Du selbst mal beginnst, hier zu lesen? Die chronologische Abfolge ist hier gut und leicht zu recherchieren? Beide Vereine haben sich nachweislich vor der jüngsten Verlängerung der Eindämmungs-VO inkl. Wettkampfverbot an Minister Stahlknecht gewandt und darin die "Nicht-Umsetzbarkeit" des vom DFB geplanten Re-Starts beklagt. Oh wie Wunder wurde das Wettkampfverbot gleich am nächsten Tag verlängert.

        Der HFC sah sich seinerseits erst am 09.05. "gezwungen, ins Kleingruppentraining einzusteigen", da "eine entsprechende Genehmigung zur Nutzung der Trainingsstätte sei im Eilverfahren beantragt und von der Stadt Halle am Samstag bewilligt" wurde. Länger konnte die Stadt die Sperre des Stadions nicht aufrecht erhalten. Was man zu erwähnen vergaß, war das vorherige Unterlassen dieses Weges.

      • Hans Weber

        Aber nach dem der DFB sie aufgefordet hatte, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Siehe oben

      • Kunibert78

        Das ist doch nur noch lächerlich hier. Der DFB hat die Abbruch Befürworter aufgefordert, Ihre Möglichkeiten zu nutzen und nicht wie bisher einfach nur die Hände in den Schoß zu legen. Wurden mittels Konzeption Wege für Sondergenehmigungen zum Mannschaftszraining überhaupt ausgelotet? Nein. Man tut so wenig, wie möglich, um zeitlich das Abbruch Szenario herbeizuführen. Nun muss man sich nicht echauffieren, wenn die restlichen Vereine und der Verband keine Lust auf dieses Schmierentheater haben.

      • Hans Weber

        "Wurden mittels Konzeption Wege für Sondergenehmigungen zum Mannschaftszraining überhaupt ausgelotet?"

        Ja, wurde. Ließ beim HFC nach.

      • Kunibert78

        Erst nachdem es Druck gab und die Stadt die Sperrung der Anlage nicht mehr aufrechterhalten konnte, hat sich der HFC per kurzfristigem Eilantrag die Genehmigung geholt und sah sich am 09.05. "gezwungen, in das Training einzusteigen". Wenn es nach dem HFC gegangen wäre, wäre hier gar nichts passiert. Mangels der aufgehobenen Sperrung des Stadions hätte man sich allerdings als Verweigerer geoutet und wäre durch den DFB zu belangen gewesen. Das war der ganze Zauber. Der HFC hat seinerseits alles für den Abbruch, aber nur das äußerst Geringste für eine Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebes beigetragen. Das muss man dann schon aushalten

      • Hans Weber

        Du weißt, dass es ohne Belege einfach nur eine Unterstellung ist? Und ausserdem, es ging dir um Mannschaftstraining. Die Erlaubnis wurde für Kleingruppentrainingerteilt. Dazu kommt, dass mit Corona-Tests Auflagen erfüllt worden sind. Wenn die Theorie von dir stimmt, warum hat der HFC dann die Tests durchgeführt? Steht alles in dem Artikel, denn du zitiert hast

        https://www.liga3-online.de/mussten-eine-abwaegung-vornehmen-hfc-steigt-ins-training-ein/

        "Durch die Testungen auf das Coronavirus, die allesamt negativ ausgefallen waren, seien die behördlichen Bedingungen für einen Einstieg ins Kleingruppentraining erfüllt, eine entsprechende Genehmigung zur Nutzung

        der Trainingsstätte sei im Eilverfahren beantragt und von der Stadt Halle am Samstag bewilligt worden."

      • Hans Weber

        Ist doch alles passiert.

        Sondergenehmigung
        https://www.liga3-online.de/hfc-trainings-comeback-mit-sondergenehmigung/

        Und damit du nicht wieder sagst, sie hätten Mannschaftstraining aufgenommen, als der DFB Termine festlegte. Es waren nach Corona-Tests Ausnahmeggenehmigung für Kleingruppentraining

        https://www.liga3-online.de/mussten-eine-abwaegung-vornehmen-hfc-steigt-ins-training-ein/

        "Durch die Testungen auf das Coronavirus, die allesamt negativ ausgefallen waren, seien die behördlichen Bedingungen für einen Einstieg ins
        Kleingruppentraining erfüllt, eine entsprechende Genehmigung zur Nutzung
        der Trainingsstätte sei im Eilverfahren beantragt und von der Stadt
        Halle am Samstag bewilligt worden. "

      • Kunibert78

        Das Training war seitens des Landes seit 02.05. erlaubt – siehe fünfte Eindämmungs VO. Dies kam für den HFC offensichtlich vollkommen überraschend, denn erst am 06. oder 07. die Testungen zur Erlangung der Sondergenehmigung überhaupt durchgeführtbeantragt. Die Genehmigung selbst kann ja keine Raketenwissenschaft gewesen sein, wenn sie innerhalb von 24-48h erteilt worden ist.
        In der Woche darauf schrieb man dann an die Landes-Reg, dass man sich keinesfalls zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Stande sah und wurde tags drauf prompt erhört.
        Bemerkenswert ist hier das gemeinsame restriktive Handeln aller, weit über das in Deutschland zu diesem Zeitpunkt übliche Maß, welches bekanntlich weder durch Infektionszahlen, noch durch das von Geisterspielen ausgehende Risiko gedeckt ist.

      • Hans Weber

        Tut mir leid, das wird mir jetzt echt zu blöd, weiter zu schreiben, wenn du ständig falsche oder halbwahre Argumente bringst.

        Du sagst "Mannschaftszraining " und zitierst eine Verordnung. Was steht da drin?

        a) https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/fragen-antworten-sport-training-waehrend-corona-virus-100.html
        "- Durchgängiger Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Sportlern muss sichergestellt sein.
        – Maximal fünf Menschen dürfen zusammen trainieren.
        – Trainingssituationen, bei denen direkter Kontakt zwischen den Sportlern entsteht, sind nicht erlaubt – also beispielsweise keine Zweikämpfe bei Fußballern."
        Das nennst du jetzt schon Mannschaftstraining?

        b) Laut DFB-Webseite-News vom 8.5 https://www.dfb.de/start/ (einfach durchs Archiv klicken)
        Liga soll am 16.5 weitergehen.
        SAH Verfügung bis wann? Richtig 27.5. Und das war klar, als der DFB seinen Plan aufgestellt hat.
        Was folgt daraus? DFB will, dass Vereine gegen Landesverordnung verstoßen. Das ist Aufruf zu einer Straftat. Logisch, dass die Vereine sich Hilfe holen

        Dazu auch
        https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/ticker-corona-virus-covid-aktuelle-entwicklungen-siebter-mai100.html#bundesliga
        "Wären Drittliga-Spiele auf Basis der Landesverordnung überhaupt erlaubt?
        Wenn es keine Sonderrolle für den Fußball gibt, lautet die Antwort Nein. Denn: Sportliche Wettkämpfe sind in Sachsen-Anhalt laut aktueller Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus verboten – bis 27. Mai. Das umfasst auch Fußballspiele."

        Wie begründest du eine Sonderrolle der 3. Liga?

        c) "Bemerkenswert ist hier das gemeinsame restriktive Handeln aller, weit über das in Deutschland zu diesem Zeitpunkt übliche Maß, welches bekanntlich weder durch Infektionszahlen, noch durch das von Geisterspielen ausgehende Risiko gedeckt ist."
        Ich versteh nicht, was du sagen willst. Aber schau mal hier https://www.zdf.de/kinder/logo/logo-erklaert-vorsorgeparadox-100.html
        Und ich habe heute auf tagesschau24 einen schönen Bericht gesehen. Es gibt einen Anglerverein an der französischen Grenze, die dürfen bis mindestens Mitte Juni nicht angeln. Was das mit der Diskussion zu tun hat? Denke mal drüber nach.

      • Miv

        Hat der DFB nicht immer kommuniziert, dass letztendlich immer die Politik das letzte Wort hat? Also was soll die Diskussion überhaupt? Der DFB hätte sagen müssen, okay die Politik ist dagegen. Saisonabbruch.

        Und ich fasse es nicht, dass hier welche glauben, dass Drittligavereine Druck auf Landesregierungen ausüben können. Keinen Menschen aus der Politik interessiert ein Drittligaverein.

      • Bongo

        Bei 16 Bundesländer sind 14 für eine Fortsetzung und zwei dagegen! Da kann man zu der Aussage kommen das die Politik für eine Fortsetzung ist. Die zwei Bundesländer haben also eigene (andere) Meinung was den Spielbetrieb angeht.
        Warum das so ist können nur die Politiker sagen.
        Möglicherweise haben Vereine drum gebeten das die Politik gegen eine Fortführung stimmen soll um eigene Interessen durchsetzen zu können.

      • Kunibert78

        Wie auf Ebene "der Vereine", bestand "die Politik, welche dagegen war/ist" hier allerdings nur aus einem geringen Querschnitt.

      • Chemiker 1966

        Aber der DFB möchte für die 3. Liga doch nur neue Märkte erschließen. Die Zuschauerqouten in Spanien, Frankreich und England werden explodieren. Der DFB verfolgt ein langfristiges Konzept – Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die 3. Liga.

      • PeterPlys

        Das heißt, dass in den verseuchtesten Bundesländern nicht gelockert wurde und Fußballspiele zulässig sind?
        Danke, dass es so "verantwortungsvolle" Politiker wie z,B. Herrn Söder gibt.
        Ich hoffe, die bleiben den Bundesländern mit "nahezu keinen Neuinfektionen" fern.

      • Kunibert78
      • Miv

        Ja klar, die haben die Politik überzeugt es zu verbieten. Die "bösen Drittligavereine" haben die Landesregierung unter Druck gesetzt. Wir reden hier von Jena und Halle und nicht von Leipzig oder Dortmund. Für Drittligavereine interessiert sich kein Schwein.

      • Kunibert78

        10.05.2020

        Während die Wiederaufnahme des Spielbetriebs immer näher rückt, regt sich beim FC Carl Zeiss Jena weiterhin Widerstand gegen die geplante Saison-Fortsetzung. Nun hat sich das Tabellenschlusslicht in einem Brief an den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gewandt.

        12.05.2020

        Der 1. FC Magdeburg und der Hallesche FC haben einen Brief an Innenminister Holger Stahlknecht geschrieben. Darin kritisieren sie den DFB.

        13.05.2020

        Neben Sachsen-Anhalt bleibt auch Thüringen bei seiner Linie und hat das Wettkampfverbot im "professionellen Mannschaftssport" nun bis zum 5. Juni verlängert.

        Dies geschah ohne nähere Begründung. Zudem wurden auf Grund sehr geringer Infektionszahlen für andere Bereiche weitgehende Lockerungen beschlossen.

        Der Großteil ist 1:1 auf dieser HP nachlesbar. Das Lamentieren und Verleugnen von Zusammenhängen ist menschlich nachvollziehbar, schafft aber keine veränderte Datenlage.

      • Hans Weber

        Nun, der DFB hat davor aber eine behördlich verfügte Lage ignoriert und ungeheuren Druck aufgebaut. Was sollten den die Vereine anderes machen, als sich an die zuständigen Stellen zu wenden? Die rechtliche Lage sagt, ihr dürft nicht. Der DFB sagte damals, ihr müsst. Deine Argumentation sagt in letzter Instanz nichts anderes aus, als es für die Vereine offenkundig alternativlos war, gegen geltendes Recht zu verstoßen.

        Zur Erinnerung, was vor diesem Brief passierte

        4.5

        https://www.liga3-online.de/kleingruppen-training-fcm-und-hfc-haengen-in-der-luft/
        "Sportplätze weiterhin gesperrt"

        5.5
        https://www.liga3-online.de/hfc-trainings-comeback-mit-sondergenehmigung/

        "Ob Geisterspiele genehmigt werden, wollen Bund und Länder am Mittwoch entscheiden – die Ampeln stehen aber bereits auf Grün. Inwiefern allerdings auch in Halle gespielt werden kann, scheint fraglich. Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat Geisterspiele im Erdgas-Sportpark vor einer Woche abgelehnt. Damit sie doch zugelassen werden, ist wohl ein Umbau des Stadions nötig – etwa, um die Einhaltung der Abstandsregelungen gewährleisten zu können. Die Kosten für einen Umbau belaufen sich aber wohl auf 800.000 Euro. Woher das Geld kommen soll, ist offen."

        Dazu die Falschaussagen des DFB (weil ich grad drüber gestolpert bin)
        17.4!!
        https://www.liga3-online.de/rauschenbach-vorschlag-zwei-aufsteiger-und-keine-absteiger/

        Zu Thüringen – ich kann die Leier nicht mehr hören. Glaubst du ernsthaft, dass eine Landesregierung springt, wenn ein Verein aus der dritten Liga kommt? Das musst du mir begründen, warum das so sein soll. Wegen Wählerstimmen? Mach was für den FCC und verärgere die RWE-Fans, mach was für den RWE und das gleiche gilt für FCC-Fans. Weil sie so viel Geld haben und bestechen können?

      • Fußballfan!

        Fußballvereine sind in einem Bundesland nichts anderes als große Wirtschaftsunternehmen, natürlich können diese Druck auf die jeweiligen Regierungen ausüben. Da hängen nicht nur Arbeitsplätze und Einnahmen dran, welche von großem Interesse für eine Landesregierung sind, sondern auch sowas wie Prestige. Und gerade auch wenn ein Regierungsmitglied selber Anhänger eines Clubs ist, welcher gefährdet ist, wird er doch alles daran setzen, dass dieser gerettet wird. Oder wie erklärst du den Umstand, dass ausgerechnet diese beiden Bundesländer nen Riegel vorschieben wollen!? Schon merkwürdig oder?

      • Marx

        Was glaubst du,wenn in Bayern die Sportstätten von den Behörden noch geschlossen wären,wie die bayr. Vereine rumheulen würden,müssten sie sich jetzt Ausweichspiel- u. Trainingsorte in anderen Bundesländern suchen . So schnell könnten wir gar nicht schauen u. die Saison wäre abgebrochen wurden.

      • Potty

        Sind sie aber nicht

      • Doppelherz

        Wie kommst du zu dieser Aussage, hast du Beweise?
        Achja brauchst du ja nicht, weil für dich alles offen liegt….
        Anmaßend, selbstherrlich und nahezu verleumderisch!

    • Rber

      Viel Glück an Halle und Jena. Aber Achtung die DFB-Mafia wird sich bestimmt dann was einfallen lassen, denke so an ' Der Schiri ist ja auch nur ein Mensch ', glaubt mir so viele tatsachenentscheidungen gegen euch hat es noch nie gegeben. Wenn ich denn Penner aus der Fussballhochburg Freiburg sehe kommt mir das kotzen. Da können die auch die Merkel hinsetzen, die hat von ihrem Job auch null Komma null Ahnung.

      • Der Experte

        Der einzige der keine Ahnung hat bist du.
        Es ist richtig, dass man die Liga fortsetzt. Die Mehrheit hat entschieden, auch wenn Demokratische Entscheidungen in Halle, Jena und Magdeburg scheinbar noch immer nicht akzeptiert werden können. Auch bei einer neuen Saison wird sich nichts ändern, die Rahmenbedingungen (Geisterspiele, Hygienekonzept) werden bleiben. Daher bringt ein Abbruch überhaupt nichts. Naja nicht ganz, würde natürlich schon was bringen, Jena dürfte in der Liga bleiben…

      • xxx

        Unter anderen Voraussetzungen habe man damals die Abstimmung für die Vorsetzung entschieden ! Ich glaube nicht, dass das bei einer neuen Abstimmung genauso aussieht.

      • Der Experte

        Man kann nicht 100 Mal abstimmen, bis es einem passt.
        Aber selbst bei einer weiteren abstimmung würde es nicht anders ausgehen. Die zehn Vereine die dafür waren sind dies auch weiterhin, jetzt noch zzgl Meppen, auch Kaiserslautern und Duisburg haben sich grundsätzlich fürs weiterspielen entschieden. 13:7, fast zwei Drittel.

      • Rber

        'Der Experte', ich lach mich kaputt. Viel Glück an Halle und Jena, glaube zwar nicht daran das die Gerechtigkeit siegt, hoffe es aber, damit solchen V……, die sich Experte nennen, endlich das Großmaul gestopft wird!

      • oliver wagner

        Also Fussball zum Selbstzweck… Auch nicht sonderlich sinnvoll. Und hör mir auf zu erzählen, das eine Fernsehübertragung das Gleiche ist.

      • PeterPlys

        Die Mehrheit hat entschieden, auch wenn Demokratische Entscheidungen in
        Halle, Jena und Magdeburg scheinbar noch immer nicht akzeptiert werden
        können.

        Wann und wie hat die Mehrheit entschieden?
        Kannst du diese einfache Frage mit deinem juristischen Expertenwissen beantworten?

      • Erfurter

        Ich habe neulich mal gesagt der Fußball ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
        Aber das will und muss ich lieber wieder zurücknehmen.

        Das würde ja heißen wir leben in einer Bananenrepublik und die Gesetze werden so gedreht, wie sie die Oberen brauchen. Ist doch wohl hoffentlich nicht der Fall-oder?

    • Stefan K

      Spielt in Jena nicht auch die Frauenbundesliga? Geht das da denn eigentlich?

      • weihnachtsmann

        Stellst du mir diese Frage?

      • Bongo

        Der USC Jena darf bis zum 5.Juni kein Mannschaftssport betreiben (T.Online)

      • Chemiker 1966

        Auszug aus der Mitteldeutschen Zeitung:

        "Der FF USV Jena hat die Nachricht vom Neustart mit gemischten Gefühlen aufgenommen, auch dieser Klub ist durch die Corona-Verordnung des Freistaates stark eingeschränkt. Erst seit vergangenem Montag trainiert die Mannschaft von Trainer Christopher Heck wieder in Kleingruppen unter Einhaltung großer Abstände und kontaktlos. „Die Vorbereitung auf den Einstieg in den Wettbewerb ist so eindeutig nicht möglich“, sagte der Vereinsvorsitzende Torsten Rödiger in einer Erklärung des Tabellenletzten.

        Nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung sieht der Vorstand in den ungleichen Voraussetzungen. „Im Vordergrund steht eindeutig die Gesundheit unserer Spielerinnen. Diese ist bei einem Kaltstart kaum gegeben, das Verletzungsrisiko ist viel zu hoch“, sagte Rödiger. Dem FF USV droht nun ebenfalls ein mehrwöchiger Umzug in ein anderes Bundesland, was aber unmöglich scheint: Spielerinnen müssen ihr Studium beenden, stehen im Berufsleben oder haben derzeit Abiturprüfungen am Jenaer Sportgymnasium, wofür eine Anwesenheit zwingend notwendig ist. "

    • Fußballfan!

      Diese Vereine können prüfen, was immer sie wollen. Sie haben einen Vertrag mit dem DFB und diesen sollen sie gefälligst erfüllen. Natürlich gibt es Verordnungen der jeweiligen Landesregierung, aber dennoch gibt es tatsächlich 14 andere Bundesländer, die keine Probleme in einer Fortführung der Saison sehen. Also gegen was will man klagen? Das der DFB keine Rücksicht auf drei von zwanzig Vereinen nimmt!? Wobei diese Vereine nicht einmal versuchten den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen, durch entsprechende Anträge zum Beispiel? Die anscheinend nicht einmal versucht haben wieder den eigentlichen Beruf nachzugehen!? Die anscheinend alles auf eine Karte gesetzt haben und nun merken, dass es die falsche Karte war!? Wettbewerbsverzerrung heißt es ständig. Aber verzerren nicht genau diese Vereine den Wettbewerb? Indem sie sich einer Fortführung der Saison gegenüber sperren und einfach nichts machen!? Und vorallem Jena, der Verein, welcher die gesamte Saison nichts gerissen hat, der prüft jetzt, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt in der Liga zu bleiben, ohne irgendwas dafür zu tun. Lächerlich.

      • Der Experte

        Genau so ist es. 100 Prozent Zustimmung. Sie wollten bewusst nicht spielen um den Abbruch zu erzwingen. Absolut Richtig, dass es jetzt eine klare Ansage an die Verweigerer gibt, mit so was darf man nicht durchkommen. Und wird es auch nicht.

      • Chemiker 1966

        Die Stadt Halle hat frühzeitig gesagt: Es gibt keine Ausnahmegenehmigung für den HFC. Und da ist es auch egal, was ein Bundesland entscheidet. Die Entscheidungen eines Bundeslandes in Bezug auf Lockerungen, geben nur den maximalen Rahmen wieder in dem sich eine Kommune bewegen darf. Nicht mehr und auch nicht weniger.

        Man sollte sich vielleicht nicht in jedem Forum mit dem gleichen Usernamen anmelden. Hier tust Du Dir mit "Der Experte" keinen gefallen.

      • Der Experte

        Ja und nur weil ein Bürgermeister das sagt sollen alle anderen Vereine die Saison abbrechen? Dann muss man sich eben andere Lösungen überlegen. Wo ein Wille, da ein Weg, doch diesen Willen ließ der HFC nie erkennen, man hat noch nichteinmal versucht eine Sondergenehmigung zu bekommen.

      • Chemiker 1966

        Hast Du meinen Kommentar gelesen: Der OB hat einer Sondergenehmigung eine Absage erteilt, öffentlich, in einer Pressekonferenz.

        Und selbst der DFB wollte uns mit einer Ausweichspielstätte "helfen":
        rblive.de
        "Der HFC und/oder andere Klubs aus der Region in der Leipziger Red-Bull-Arena? Das wollen weder die Drittliga-Klubs aus der Region, noch RB Leipzig. RB teilte dazu auf MZ/RBlive-Anfrage mit: „Es gab diese Anfragen, aber aufgrund der eng getakteten Wettbewerbe ist eine zusätzliche Mannschaft in der Red-Bull-Arena nicht darstellbar.” RB habe die Anfrage „abschlägig beschieden”. Es wäre dem Geläuf im Leipziger Zentralstadion nicht eben zuträglich, wenn das Grün neben den fünf ausstehenden Heimspielen der Leipziger noch bei weiteren fünf Drittligapartien durchpflügt würde.

        Wer konkret angefragt habe, wollte der Bundesligist, der auch das Stadion besitzt und betreibt, nicht mitteilen. Doch offenbar war es der DFB, der vorfühlte. In Halle betonten jedenfalls Stadt und HFC, dass sie keine Anfrage in Leipzig gestellt hätten."

      • Fußballfan!

        Die Frage hierbei ist nur, WANN diese Absage kam. Ich meine mich zu erinnern, dass es erst war, nachdem schon die ersten Vereine ihren Trainingsbetrieb aufgenommen haben, zwar nur in Kleingruppen, aber sie haben ihren Willen gezeigt und den Betrieb wieder aufgenommen(nachdem sie genau das beantragt haben). Anders als die Abbruchbefürworter, welche nichts getan haben, da sie sich zu sicher waren, dass abgebrochen wird und sie dadurch ja Geld sparen könnten und sich eventuell retten. Hätte Halle, Magdeburg oder auch Jena RECHTZEITIG signalisiert, dass sie spielen wollen, um ein sportliches Ergebnis in der Saison herbeizuführen, glaube ich ganz fest daran, dass auch die jeweiligen Landesregierungen ihr OK gegeben hätten.

      • Chemiker 1966

        Wenn Du ein Gläubiger bist, dann bist Du in der Kirche, Moschee oder Synagoge besser aufgehoben.
        Komm mit Fakten und nicht mit Glauben oder Vermutungen!

        Hansa hat seinen Trainingsbetrieb am 14.04. aufgenommen. Man kann auch argumentieren, dass Hansa ein extremes finanzielles Risiko eingegangen ist. Andere Vereine haben ihre Spieler und Angestellten in Kurzarbeit geschickt, um den finanziellen Schaden des Vereins zu minimieren, da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht im entferntesten absehbar war, ob es einen Re-Start gibt.

      • Fußballfan!

        Wenn du so auf Fakten stehst, solltest du wissen, dass Hansa einer der ersten Vereine war, welcher in Kurzarbeit ging. Und trotzdem alles versuchte um weiter machen zu können und dabei die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum du mich in irgend eine religiöse Ecke stellen möchtest, nur weil ich davon spreche, dass ich etwas "glaube". Kommt da deine persönliche Haltung gegenüber "Andersdenkende" zum Vorschein? Oder willst du nur vom eigentlichen Thema ablenken!?

      • Chemiker 1966

        Erstens. Ich habe Dich nicht in irgendeine "religiöse Ecke" gestellt. Denn ich habe 3 Weltreligionen benannt.
        Zweitens. Ja, ich mag Fakten. Und nicht nur das, ich gebe auch gern Quellen an. Verwende mal auf dieser Seite "Strg" und "F" und dann such mal nach "Chemiker", dann kannst Du Dir meine Kommentare nochmals durchlesen.
        Drittens. Genau aus diesem Beispiel habe ich Hansa erwähnt und gesagt, dass Hansa damit ein finanzielles Risiko eingegangen ist. Ohne Wertung, lediglich als Fakt.
        Viertens. Nein, ich akzeptiere Andersdenkende. Die Betonung liegt dabei aber auf "Denkende".
        Fünftens. Siehe "Erstens" und "Zweitens".

      • Fußballfan!

        Also erstens, hast du keine drei Weltreligionen benannt, sondern lediglich ihre Glaubenshäuser. Aber das weißt du ja sicherlich selbst.
        Zweitens interessieren mich deine bisherigen Einträge nicht. Zum einen weil mir die Zeit zu kostbar ist, um sie zu lesen und zum anderen tut es der Sache selbst nichts bei.
        Drittens hast du davon gesprochen, dass Hansa ein finanzielles Risiko eingegangen ist, während andere Vereine in Kurzarbeit gegangen sind. Dazu nochmals, Hansa war einer der ersten Vereine, welcher in Kurzarbeit gegangen ist, um das finanzielle Risiko zu mindern. Erst als der DFB davon sprach die Liga fortsetzen zu wollen, ist Hansa aktiv geworden, hat Kleingruppentrainig beantragt und ist wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen.
        Viertens solltest du anderen nicht das denken absprechen, nur weil sie nicht deiner Meinung sind.
        Und fünftens, die Spiele werden weiter gehen und alle Vereine am Ende der Saison sehen wofür es gereicht oder nicht gereicht hat. Vorab schonmal, Tschüss an alle Absteiger! Und nicht vergessen, wir hatten schon 27 Spieltage vor der Unterbrechung und da sind schon einige Entscheidungen gefallen.

      • Chemiker 1966

        Zu 1.) Ja, weiß ich.
        Zu 2.) Das ist echt schade. Und ich bleibe sehr stringent beim Thema, daher auch der Verweis auf meine Beiträge, damit Du das siehst und wenn Du dann immer noch anderer Meinung bist, ein BEispiel anbringen kannst. Und ich hoffe, dass Du das mit dem Lesen nur auf meine Beiträge beziehst und nicht auf das gesamte Thema. Hab nämlich mal gelesen, dass Lesen bildet!
        Zu 3.) Auch das weiß ich. Aber Hansa ist nicht das finanzielle Risiko durch (frühzeitige) Kurzarbeit eingegangen, sondern dadurch, dass sie die Kurzarbeit (im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen) frühzeitig beendet hat. Nur darum ging es mir. Und ich habe keine Ahnung, warum Du das nicht begreifst.
        zu 4.) Ich habe spreche niemanden das Denken ab – weiß Gott nicht.
        Aber um mal bei Deiner Wortwahl zu bleiben: Anscheinend betrachtest Du jeweils einzelne Puzzleteile ohne Dir das gesamte Bild anzuschauen. Du verkürzt und vermischt Tatsachen und spickst diese dann auch noch mit Behauptungen, Unterstellungen, Vermutungen oder formulierst rhetorische Fragen. Und zu allem Überfluss, sagst Du auch noch: Mich interessiert nicht was Du schreibst, aber möchtest Du vom Thema ablenken?
        Auf Welcher Basis soll man da bitte diskutieren?

      • Fußballfan!

        Ah OK. Jetzt habe ich deinen Einwand zu Hansa verstanden. Also du meinst das der FCH ein Risiko einging, weil sie den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen haben, um das zu tun für das sie stehen. Also Fußball spielen. Und das sie dies nur Taten, weil der DFB eine Fortsetzung der Saison in Aussicht stellte, ist dabei irrelevant!? Also eigentlich handelten sie ja nur im Sinne des Vertrages, welchen sie mit dem DFB haben. Sie versuchten sich auf eine mögliche Fortführung des Spielbetriebs vorzubereiten. Wo wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Hansa beantragte das Training fortführen zu dürfen (ganz pflichtbewusst) andere Vereine taten einfach nichts, Hansa ist nun recht gut vorbereitet, andere Vereine sprechen von Wettbewerbsverzerrung. Komisch oder? Klar gibt es trotz allem finanzielle Risiken und ganz sicher auch hohe Verluste, aber wie hoch wären diese, wenn abgebrochen wird und wer trägt diese Verluste dann? (Sponsoren die ihre Gelder wieder haben wollen, weil sie nicht im Fernsehen präsentiert werden konnten über die vereinbarte Zeit hinaus zum Beispiel!?) Ich denke auch die Abbruchbefürworter haben solche Verträge und haben sich da noch keine Gedanken drüber gemacht, oder denen ist es einfach egal, Hauptsache nicht absteigen.

      • Chemiker 1966

        Ich mache Hansa kein Vorwurf, dass sie das finanzielle Risiko eigegangen ist. Aber man kann das nicht von 20 Vereinen verlangen oder es ihnen Vorhalten, dass man es nicht getan hat. Andere Vereine konnten nur zu diesem Zeitpunkt (14.04.) auf ihrem Trainingsgelände nicht trainieren. Und über den Punkt Ausnahmegenehemigung möchte ich nicht diskutieren, denn die wurde schlicht und ergreifend im Vorhinein negativ bescheinigt (Pressekonferenz). Zu diesem Zeitpunkt (bspw. 14.04.) in ein andere Stadt umzuziehen, hätte somit ein noch größeres finanzielles Risiko als bei Hansa bedeutet. Und das bei dem Umstand, dass es noch nicht mal eine Entscheidung bzgl. eine Fortsetzung gab. Und aus diesen Umständen entsteht die Wettbewerbsverzehrung. Eine endgültige Entscheidung seitens des DFB gibt es seit heute! 10 Tage vor Re-Start! Ohne das ALLE Fragen geklärt sind! Dazu gibt es nur Einschätzungen (Vertragslaufzeiten, da hat Herr Watzke bspw. eine ganz andere Einschätzung als der DFB), oder nicht mal das, bspw. endgültiger Abbruch (auch da kommt Dein Sponsorenargument zum tragen) oder Zeitplan nicht haltbar, weil Mannschaft(en) in Quarantäne müssen, oder wo Jena sein erstes Heimspiel austragen soll! Dies Liste ist unglaublich lang. Und ich kann nicht verstehen, dass das hier von manchen komplett ignoriert wird. Augen zu und durch ist kein Plan und wird auch keiner hochgelobten 3. Liga gerecht – nicht dem Sport, nicht den Vereinen, nicht den Spielern!

      • Fußballfan!

        Ok. Aber das Problem ist doch auch, dass man die meisten der 20 Vereine nicht rumheulen hört, dass sie irgendwas nicht hinbekommen würden etc. man hört nur die Abbruchbefürworter heulen. Woran liegt das deiner Meinung nach!? Das es probleme gibt, welche in vielerlei Hinsicht bestehen und die nicht weg zu diskutieren sind, darüber sind wir uns denke ich mal alle einig. Aber mir geht es darum, dass es ständig nur negative Zeilen zu lesen gibt, von Vereinen oder deren Angehörigen, welche abbrechen wollen. Als wollte man mit allen Mitteln diesen Abbruch durchdrücken und es gäbe einfach keine andere Möglichkeit. Und die Gründe für dieses Handeln liefert uns die Tabelle. Komisch… Und ich denke doch, dass die erste offizielle Abstimmung aller Vereine im Ergebnis dafür stimmte weiterzumachen und daraufhin stiegen die ersten Vereine wieder ins Training ein. Das hätten zu diesem Zeitpunkt alle machen oder wenigstens versuchen sollen.

      • Chemiker 1966

        Wo soll ich anfangen.
        Erstmal geht es bei manchen Vereinen um den moralischen Aspekt, ob eine Saison unter der derzeitigen Situation überhaupt gespielt werden darf. Darüber kann man freilich lang diskutieren, man wird aber nicht zu einer einheitlichen Sichtweise kommen. Also egal.
        Dann gibt es den finanziellen Aspekt. Vor diesem Hintergrund hat sich die 1. und 2. BL entschieden, da sonst 13 von 36 Clubs einer Insolvenz ausgesetzt sehen. Diesen Punkt kann man nicht auf die 3. Liga übertragen. Hier ist es ehr der Fall, dass bei einer Fortsetzung die finanziellen Auswirkungen unterschiedlich sind. Aber Minus machen sie alle! Und da die Lizenzierungsbestimmungen für kommende Saison noch geändert werden sollen, profitiert ein Verein sogar noch.
        Bei dem finanziellen Aspekt darf man aber nicht vergessen, und das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, dass man Vereine in die 4. Liga schickt, die sich davon nicht wieder erholen werden. Und alle Befürworter nehmen das in Kauf. Das ist in höchstem Maße unsolidarisch! Erfurt geht jetzt in die 5. Liga, und das auf Grund einer "normalen" Insolvenz. Dies würde ich nicht mal unserem Erzrivalen wünschen.

        Und was mich am meisten stört, ist das Vorgehen des DFB:
        Der DFB hat Zusagen gemacht, die mittlerweile obsolet sind. Erst hieß es 3 Wochen Mannschaftstraining, jetzt heißt es 10 Tage bis zum Re-Start. Es gibt somit Null Planungssicherheit. Die Auswirkungen auf die Spieler, werden hier komplett ignoriert. Kein befürwortender Verein, erhebt diesbezüglich seine Stimme. Und diese Vereine kann ich nicht verstehen. Sie haben eine Verantwortung gegenüber ihren Spielern und somit Arbeitnehmern. Die Verletztenliste wird in den nächsten Wochen unheimlich lang sein. Für manche Spieler wird das auch das Karriereende bedeuten. Wenn einem aber nur das finanzielle interessiert, dann wird auch das Folgen für die Vereine haben. Denn die Beiträge für die VBG werden nochmals steigen. Und die sind dieses Jahr schon gestiegen.

        Der Punkt "erneutes Meinungsbild der Vereine" bzgl. Re-Start.
        Der DFB hat dies ausgeschlossen, da man kein anderes Ergebnis erwartet hat (Aussage vom DFB). Ja warum hat man denn diese dann nicht durchgeführt? Das hätte dem DFB doch in die Karten gespielt, oder ist man davon ausgegangen, dass sich ein anders Ergebnis einstellt, da sich die Faktenlage geändert hat?

        Mal zu den Punkten, die auf der DFB-Webseite mit heutigem Datum veröffentlicht wurden.
        "Die bevorstehende Rückkehr in den bundesweiten Spielbetrieb der 3. Liga erfolgt unter Berücksichtigung der politischen Verfügungslagen. In zahlreichen Bundesländern liegen inzwischen positive Bescheide für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor, auch für die 3. Liga. " –> es sind genau 2 für die 3. Liga; wie die "Berücksichtigung der politischen Verfügungslage" erfolgt, kommt dann hier:
        "Die Vereine, an deren Standorten per Verfügungslage noch kein Profispielbetrieb erlaubt ist, sind nun noch einmal dazu aufgefordert, in aktive Klärung mit den zuständigen Behörden zu treten. Sollte einem Klub zum Zeitpunkt eines Heimspiels nicht sein gewohntes Stadion zur Verfügung stehen, müsste er gemäß Statuten in eine andere Spielstätte ausweichen." –> D.h. es ist euer Problem. Und wenn ihr die Behörden (Land oder Stadt) nicht überzeugen könnt, dann geht woanders hin. Also nicht das Problem des DFB.
        "Die 3. Liga ist eine bundesweite Profispielklasse, negative politische Verfügungslagen an vereinzelten Standorten dürfen hier nicht den deutschlandweit mehrheitlich möglichen Spielbetrieb komplett unterbinden." –> den DFB interessiert nicht, was die Politik sagt. Das ist ein beispielloses Vorgehen. Soll das Schule machen?
        "Unbedingt notwendig ist jetzt die Solidarität aller, die sich der 3. Liga verbunden fühlen." D.h. im Umkehrschluss, die Vereine die Gegenargumente habe, fühlen sich a) der 3. Liga nicht verbunden pber b) sind unsolidarisch. Solidarisch heißt, man achten auf die, die es schwerer haben.
        "Die Klubs der 3. Liga haben nun einen ähnlichen Vorlauf bis zum ersten Spiel wie zuvor die Bundesligisten und Zweitligisten." –> das ist schlicht gelogen!
        "Doch sie ist auch eine große Chance, denn wir sind die erste 3. Liga der Welt, in der wieder Fußball gespielt werden kann." –> denkst Du, dass interessiert die Welt?

        Und ich wünsche Hansa jetzt schon viel Spaß, in 5 Wochen 6500 km im Bus zu sitzen und 11 Spiele zu absolvieren. Das hat mit Sport nichts zu tun.

        Den Vereinen, die ihre Stimme erheben, indem sie Argumente für einen Abbruch darlegen und dann Blockierer oder Verweigerer zu nennen, ist scheinheilig. Von den befürwortenden Vereinen wird das Argument der sportlichen Entscheidung gebracht. Eine sportliche Entscheidung, wie oben erwähnt, auf den Rücken von den 4 Absteigern zu erlangen ist unsolidarisch und verwerflich. (BTW: ich möchte mal die Umsetzung der Abstandsmaßnahmen in der Stadt sehen, deren Verein ein Aufstieg erlangt.
        )Es ist genauso scheinheilig von der Mehrzahl der Ultragruppierungen, sich in der Vergangenheit ständig gegen den DFB aufzulehnen (und dabei spreche ich denen nicht die berechtigte Kritik ab) und in der größten Krise des deutschen Fussballs den Mund nicht aufzumachen. Hier denkt man doch genauso, hoffentlich sind wir es, die aufsteigen.

      • Fußballfan!

        Danke für deine ausführliche Antwort. Das meine ich ernst…. Aber. Du schreibst ja genau das, was ich hier mittlerweile auch schon öfter geschrieben habe. Natürlich ist jeder Verein selbst dafür zuständig seine Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. Der DFB ist nur Veranstalter eines Wettbewerbs, mehr nicht. Er sagt nur wie der Wettbewerb fortgeführt wird und wann und unter welchen Bedingungen. Und die Teilnehmer müssen zusehen, dass hinzubekommen, ansonsten können sie halt nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen…. Und sich jetzt hinzustellen und zu sagen, Menno, jetzt haben wir zig Wochen rum diskutiert, weil wir ja so gerne den Abbruch gehabt hätten, und nun soll doch weiter gespielt werden (was ja nach der Abstimmung aller 20 Vereine so nicht zu erwarten war *Ironie aus*) ist doch wohl einfach nur noch lächerlich. Und dann beschwert man sich allen ernstes auch noch, dass man nur wenige Tage Zeit zum Training hat. Einfach nur peinlich…. Und dann noch dein Punkt des finanziellen Ruins der Absteiger. Dieser wäre dann also ohne diese Krise nicht gegeben? Also beispielsweise Jena, der Verein der gefühlt, wahrscheinlich auch tatsächlich, seit dem ersten Spieltag letzter ist, der soll jetzt finanziell plötzlich noch mehr gebeutelt sein!? Die können doch die letzten Spiele mit der a-Jugend spielen, da sparen die noch Geld. Sorry aber Absteiger gibt’s jedes Jahr und die meisten haben dadurch finanzielle Probleme.

      • Chemiker 1966

        Die gesamte Situation wäre nicht so verfahren, wenn der DFB diese Entscheidung vor Wochen getroffen hätte. Eine Forderung war immer Planbarkeit. Und damit rühmt sich jetzt Herr Frymuth: "Mehr Planungssicherheit und ein gemeinsames Ziel". Wie hat Her Heskamp heute gesagt: „Ich musste ein paar Mal schlucken, damit hatte ich nicht gerechnet. Denn 24 Stunden vorher gab es noch die Nachricht, dass man den DFB-Bundestag am Montag abwarten wolle, bevor es eine Entscheidung gibt. Unser geplantes Trainingslager habe ich daher abgesagt. Jetzt gilt plötzlich das Gegenteil. Das wirft unsere Planungen durcheinander und ist nicht fair.“ Das ist an Zynismus seitens des DFB nicht zu überbieten.

        Die Argumente der besagten 8 Vereinen wurden und werden nicht berücksichtigt. Sie haben auch keine Mitspracherecht bei der Entscheidung. Also hätte der DFB die Entscheidung schon längst treffen können. Warum habe sie erst den 26.05. als Re-Start ausgegeben, wie gesagt nicht beschlossen. Weil sie dachten, dass die Politik umfällt. Wenige Tage später, haben sie dann 30.05. beschlossen. Und dabei ihre eigene Aussage kassiert, dass sie ihre Entscheidung von den politischen Vorgaben abhängig machen. Naja, haben sie ja gemacht. Der DFB hat einen Beschluss gefasst, der die politischen Vorgaben aushebeln. Spiele in einem anderen Bundesland sind jetzt möglich. Wenn Herr Haseloff aber moniert, das der DFB die Politik unter Druck setzt, schreien hier alle auf. Was bitte ist das denn sonst? Und dieses Vorgehen heißt Du gut?

        Auf die Forderung aus der Politik, dass DFB die wirtschaftlichen Folgen abfedert, ist er bis heute nicht eingegangen. Außer dann man jetzt eine Task-Force ins Leben ruft. Und das heißt Du gut?

        Das kein Plan existiert, wie bei einem zukünftigen und endgültigem Abbruch umgegangen wird, nach über 2 Monaten der Unterbrechung, das heißt Du gut?

        Bzgl. finanziellen Schwierigkeiten. Die werden dieses Jahr um ein vielfaches gesteigert. Die kann man nicht mit einer normalen Saison vergleichen. Nicht mal im Ansatz!

        "Natürlich ist jeder Verein selbst dafür zuständig seine Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. " Dafür müssen aber alle die gleichen Rahmenbedingungen haben, somit auch die politischen. Haben sie aber nicht. Das kann man doch nicht leugnen und die Vereine dafür und für deren Beseitigung verantwortlich machen!!!

        "Und die Teilnehmer müssen zusehen, dass hinzubekommen, ansonsten können sie halt nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen…." Diese Aussage widerspricht meinem Werteverständnis. Und dann soll der DFB die erste Grundregel aus seiner Rechts- und Verfahrensordnung streichen: "Der Deutsche Fußball-Bund, seine Mitgliedsverbände, ihre Mitgliedsvereine und Tochtergesellschaften sowie die Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Funktionsträger und Einzelmitglieder bekennen sich zu den Grundsätzen der Integrität, Loyalität, Solidarität und Fairness und sorgen für die Einhaltung dieser Grundsätze und für Ordnung und Recht im Fußballsport."

        Auf

      • Fußballfan!

        Vieles von dem was du schreibst finde ich richtig und nachvollziehbar. Aber wieso sollte jetzt ein Abbruch der Saison alle diese Fragen und Probleme lösen können!? Wieso sollte plötzlich eine neue Saison, welche beispielsweise im September oder Oktober beginnt, wohlgemerkt ebenfalls ohne Zuschauer, aber dafür mit vier bis fünf Mannschaften mehr plötzlich DIE Lösung sein? Und warum soll dafür keiner absteigen dürfen, der eh schon seit dem ersten Spieltag keine Chance hatte!? Oder soll die Saison erst im Sommer 2021 wieder losgehen? Wieviele Vereine überleben das denn? Und was ist mit den Spielern die noch Vertrag bis dahin haben? Bleiben diese in Kurzarbeit oder halten die solange das Stadion in einen guten Zustand!? Das verstehe ich nicht. Was ist ab der "nächsten" Saison anders als jetzt!? Wenn man davon ausgeht die "nächste" Saison beginnt auch noch in diesem Jahr!? Was will man für die nächste Saison besser oder anders planen können, was man für die letzten paar Wochen jetzt nicht schafft!? Fragen über Fragen.

      • weihnachtsmann

        Meines Wissens gibt es aktuell 2 (!) Bundesländer, die Drittligafussball erlauben.
        Korrigiert mich, wenn ich was verschlafen habe.

      • Fußballfan!

        Und was genau soll der Unterschied zwischen Fußball in der ersten und zweiten Bundesliga und der dritten Liga sein? Alles drei sind Profiligen. Die Bundesländer, welche den Profifußball in den ersten beiden Ligen genehmigt haben, werden auch den Profifußball in der Dritten Liga genehmigen. Wie sollten sie auch alles andere begründen!? Stichwort Gleichberechtigung!? Beispiel NRW: Dortmund, Bochum, Schalke und wie sie alle heißen, dürfen spielen. Aber Münster nicht. WEIL? Erzähl mal, lieber guter Weihnachtsmann. Ich sehe persönlich kein weiteres Bundesland, welches sich sperren könnte. Warum auch? In den meisten wird seit letzter Woche Profifußball betrieben.

      • Sterneneisen

        unterschiedliche Konzepte ==> keine generelle Freigabe

      • Fußballfan!

        Aha. Also gibt der DFB jedem Verein ein unterschiedliches Konzept an die Hand? Ich meine gelesen zu haben, dass der DFB und die DFL ein gemeinsames Konzept entwickelten und der DFB dieses für die dritte Liga und die Frauenbundesliga nur etwas abgewandelt hat, aufgrund der unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten. Aber das sie jetzt für jeden Verein ein eigenes Konzept vorsehen, ist mir neu. Aber wenn du da mehr weißt, dann lass uns daran bitte teilhaben. Das interessiert mich sehr.

      • Sterneneisen

        Du sagst doch selber, was ich meine. Wo ist dein Problem? Es geht um die Unterschiede zwischen Liga 1/2 und Liga 3.
        Noch einmal, ich schreibe auch ganz langsam: 1. Liga/2. Liga haben ein Konzept. Sie haben finanzielle Mittel, um dieses auch zügig umzusetzen. Die TV-Gelder überwiegen die Zuschauereinnahmen bei Weitem.
        3. Liga hat ein anderes, abgespecktes Konzept. Dieses kostet im Vergleich zum Etat relativ gesehen mehr.

        Was du dir hier zusammen fantasierst, ist schwerlich nachzuvollziehen. Dass jeder Verein ein anderes Konzept hat, liest nur du heraus. Ist das mit Absicht, oder tut es beim Denken weh?

      • Fußballfan!

        Na gut, dann habe ich deine Aussage falsch interpretiert. Mein Fehler. Aber dann sind wir uns in dem Punkt ja einig. Und dennoch denke ich, dass die Bundesländer aufgrund des Konzeptes keine andere Möglichkeit haben, als den Spielbetrieb zu genehmigen. Denn die wirtschaftliche Machbarkeit der Vereine sollte für die Politik der einzelnen Landesregierungen nicht ausschlaggebend sein um eine allgemeine Spielgenehmigung für die dritte Liga und die Frauenbundesliga in ihren Bundesländern zu erteilen. Und der wesentliche Unterschied im Konzept soll laut DFB eine reduzierte Anzahl an Personen in den drei Stadionbereichen sein, ansonsten seien die Konzepte deckungsgleich. (Habe ich gerade nochmal im Kicker gelesen.)… Und nein das denken tut nicht weh. Aber was langsam weh tut, ist dieses ständige Geheule der immer gleichen Personen/Vereine.

  • Der Experte

    Endlich eine klare Ansage an die Verweigerer. Eine Minderheit wollte hier nur aus niederen Beweggründen einen Abbruch erzwingen und man kann froh sein, dass sie mit so einer durchschaubaren Masche nicht durchgekommen sind. Ein Saisonabbruch hätte nichts gebracht, die Probleme (Hygienekonzept, Geisterspiele) wären doch geblieben, auch bei einer neuen Saison. Sonst hätte man komplett aussetzen müssen bis der Impfstoff da ist, das wäre die alternative gewesen. Aber dann wären aller Vereine Pleite gewesen. Daher die richtige Entscheidung. Halle und Magdeburg haben sich verzockt, und sind selber schuld dass sie immer noch nicht trainieren können, indem man es verbieten ließ von der Politik, die auch noch munter mitgemacht hat… gut dass man mit so einer üblen Masche nicht durchgekommen ist.

    • Doppelherz

      Und du glaubst, dass das das Ende der Fahnenstange ist? Wie oft kam in den letzten Wochen so eine, oder eine ähnliche Ansage seitens des DFBs und nie ist man umgefallen oder hat sich erpressen lassen (ausser der CFC- oder besser Herr Simeon).
      So auch jetzt…die Klagen werden vorbereitet.
      Nebenbei…man trainiert in Halle und in MD du Experte

      • Der Experte

        Sollen sie ruhig klagen die Verweigerer wird ihnen auch nichts mehr helfen.

      • Doppelherz

        Stimmt…Du bist jaaa Experte
        Alleine sich so einen Namen zu geben, spricht Bände…

  • Ulrich

    Eine gute – wenn auch überfällige – Entscheidung. Endlich hat der DFB einmal Rückgrat bewiesen! Es ist zu hoffen, dass Vereine wie Carl Zeiss Jena, Waldhof Mannheim und der 1. FC Magdeburg bald in der Versenkung verschwinden. Vereine, die sich derart egoistisch, destruktiv und unsportlich verhalten, haben im deutschen Profifußball nichts zu suchen!

    • Mark Twert

      Du bist ja ne Leuchte. Unsportlich ist hier nur der Große Kasperverein Namens DFB.

    • Fußballfan

      Ohne Worte. Jedes Wort zu diesem Beitrag ist schon eins zu viel.

      • Mike

        @Ulrich=🤡

    • Lohmaier

      Noch arroganter und überheblicher ging wohl nicht? Scheiß Konsumentenarschloch.

    • Doppelherz

      Wie gut das dein Kommentar weder egoistisch, destruktiv und unsportlich ist…

    • Mike

      Was hast Du denn genommen❓🤡

  • Der Kaiser

    Für mich stünden drei Optionen als Alternativen zur Verfügung:

    – zu Ende spielen
    – Annullierung ohne Auf- und Absteiger (nächste Saison ohne Absteiger aus der zweiten Liga, ohne Aufsteiger aus den Regionalligen)
    – Entscheidung aller ausstehenden Begegnungen per Elfmeterschießen

    Was sacht die Gemeinde dazu? Ich bin gespannt!

    • Mark Twert

      Münzwurf hast du noch vergessen.

      • Mike

        🔝

      • PeterPlys

        …und das gute alte Pistolenduell…

  • Oliver

    Sorry, aber haben die sie noch alle beieinander ? Wie sollen Mannschaften in den Wettkampf gehen, die vorher nicht einen Tag im Mannschaftstraining waren ??? Langsam überkommt mich das Gefühl, dass einige Herren beim DFB, Probleme mit der Realitätswahrnehmung haben.

    • Stefan K

      Trainingslager in anderem Bundesland, der DFB hat ja auch betont, dass diese Vereine auch zusammen mit dem DFB Ausweichmöglichkeiten erörtern können. "Wir erneuern hiermit nochmals das Angebot, bei einer entsprechenden
      Suche für eine Ausweichspielstätte und/oder auch ein Trainingsgelände zu
      unterstützen, wobei die Verantwortung beim jeweiligen Club verbleibt",
      zitiert die "dpa" aus einer Mail des Verbandes.

      Genügend mögliche Orte sollte es in der aktuellen Zeit dafür eigentlich geben.

      • Oliver

        OK, heute ist der 21. Mai. Bleiben also noch fette 9 Tage für das Mannnschaftstraining. . Klar, alle Vereine Zehen morgen um, und

  • jsjuhbdn

    Wie man das ernsthaft unterstützen kann bleibt mir schleierhaft. Diese Fortsetzung ergibt aus keinem Gesichtspunkt Sinn.

    Finanziell gesehen mag eine Fortsetzung für die ersten beiden Ligen sinnvoll sein, da die Fernsehgelder dort einen hohen Anteil der Einnahmen ausmachen. In der dritten Liga allerdings kostet die Fortsetzung der Saison die Vereine mehr, als die paar Euro, die an Fernsehgeldern reinkommen. Finanziell gesehen lohnt sich die Fortsetzung also nur für den DFB (der einen Teil der Fernsehgelder bekommt) und für die Vereine, die letztenendes aufsteigen und dann in der zweiten Liga die Verluste auszugleichen hoffen. Für alle anderen wird die Saisonfortsetzung die Coronaverluste nur nochmal drastisch erhöhen.

    Unter sportlichem Gesichtspunkt ist das doch ohnehin schon eine Farce. Unterschiedliche Trainingsbedingungen, eine viel zu kurze Vorbereitung, sowie etliche englische Wochen am Stück sind eine klare Wettbewerbsverzerrung. Was soll übrigens passieren, wenn eine Mannschaft 2 Wochen in Quarantäne muss? Die soll dann einfach weiterspielen, das wäre ja lächerlich. Nein, die müsste dann 2 Wochen jn Quarantäne und nochmal 2 Wochen Vorbereitung bekommen. Damit wäre der Zeitplan ohnehin hinfällig. Dabei geht der Zeitplan ohnehin schon über den Juni hinaus und bringt somit etliche Vertragsrechtliche Probleme mit Spielern und Sponsoren mit sich. Sollten kurzfristige Verträge für Anfang Juli zugelassen werden, dann könnten sich Vereine für die Juli Spiele mit Topspielern aus anderen Ligen eindecken um die ohnehin schon immense Wettbewerbsverzerrung nochmals zu verschärfen.

    Die einzigen Vereine, die offensiv für eine Fortsetzung Stimmung machen, sind die, die sich erhoffen am Ende auf einem Aufstiegsplatz zu stehen. Denen ist egal, dass die die Liga damit kaputt wirtschaften. Denn auch alle der jetzigen Befürworter der Fortsetzung, die dann doch nicht den Aufstieg schaffen, werden darunter leiden. Das Eigeninteresse wird aber stets auf die Befürworter eines Abbruchs geschoben, weil die natürlich hoffen aufzusteigen bzw. nicht abzusteigen. Dass das ganze aber genauso für die Gegenseite gilt, das wird immer unter den Tisch gekehrt.

    Letzendlich ist doch klar, dass eine Saisonfortsetzung nur dem DFB und den finalen Aufsteigern hilft, auf den Kosten aller anderen. Und damit nicht das Argument kommt, man wolle den Abbruch nur, weil der eigene Verein profitiert (obwohl fast alle Vereine profitieren würden, da weniger Verluste), bin ich entweder für eine Annullierung der Saison oder einen Abbruch mit Auf- und Absteigern. Denn das wäre für die Mehrheit langfristig die beste Lösung.

    • Bongo

      Wie ist das denn finanziell? Ein Abbruch ist mMn teurer als eine Fortsetzung

      • Stefan K

        Es hängt wohl teilweise vom Verein ab.

      • Mike

        Und wie ist es mit den betroffenen Spielern und deren Umfeld?
        Alle immun?
        SieheDresden,Kaiserslautern,CFC u.???

      • Bongo

        sollten die Quarantäneregeln eingehalten werden dürfte es keine Probleme geben!
        Ein Fußballprofi leistet sein ganzes Leben nicht sonderlich viel, dann kann er sich mal sechs Wochen zusammenreißen und sich an Regeln halten, das müssen wir alle.

      • Potty

        Lass mal Lautern wech, siehe Artikel oben

    • Miv

      Die "Befürworter" für die Fortsetzung feiern jetzt den DFB für ihre Entscheidung. Nächstes Jahr singen sie dann "Scheiß DFB".

      Wie verlogen.

    • Friedrich Herschel

      Der Kicker schrieb, ein Abbruch koste die Dritte Liga ~30 Millionen, eine Fortsetzung ~12 Millionen.

      • Mike

        Beweise fuer die Wahrhaftigkeit dieser Zahlen?
        Bei Fortsetzung stehen auch Menschenleben zur Debatte!
        Corona kann toedlich werden!

      • Friedrich Herschel

        Ich habe die Quelle genannt. Aus irgendeinem aberwitzigem Grund kann ich keine Links posten, also google nach Kicker + "3. Liga drohen 31 Millionen Verlust".

        Eine darüber hinaus gehende "Wahrhaftigkeit dieser Zahlen" kannst du schlicht nicht von mir einfordern.

      • jsjuhbdn

        Die Zahlen aus dem Kicker sind aus einem Papier des DFB, in dem dieser natürlich versucht den Vereinen Angst zu machen. Wie die Vereine eigene Hotels oder zumindest Etagen, den Umbau des Stadions für die Auflagen, die zusätzlich einzustellenden Mitarbeiter usw. bezahlen sollen, das interessiert den DFB nicht. Der DFB hat ja nichtmal die Möglichkeit von Kurzarbeit berücksichtigt, nur um ein möglichst düsteres Bold zu zeichnen. Mag jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen, aber ich vertraue dem DFB da nicht. Ausser den Fernsehgeldern und ein paar Sponsoren (von denen einige ja schon zugesichert haben so oder so voll zu zahlen) kommt durch eine Saisonfortsetzung ja nicht viel Geld rein, bzw. geht so viel Geld durch einen Abbruch nicht verloren. Ob das die immensen Summen für den Ausbau der Infrastruktur gemäß den Auflagen rechtfertigt?

      • Friedrich Herschel

        Die Kosten für den Infrastrukturaufbau sind doch eh zu tragen, spätestens zur nächsten Saison … es sei denn, man setzt den Spielbetrieb bis zu einem Impfstoff aus.

      • jsjuhbdn

        Dann wäre aber Zeit ein für die dritte Liga auch tatsächlich umsetzbares Konzept zu entwickeln. Und das in ejner Woche alles zu machen kostet logischerweise deutlich mehr als mit entsprechend Vorlauf und Zeit. Aber prinzipiell stimmt das natürlich, auch wenn ich eine dritte Liga ohne Zuschauer als total uninteressant empfinde und lieber länger warten würde.

  • Mark Twert

    "Die 3. Liga ist eine bundesweite Profispielklasse, negative politische
    Verfügungslagen an vereinzelten Standorten dürfen hier nicht den
    deutschlandweit mehrheitlich möglichen Spielbetrieb komplett
    unterbinden"
    Hat der Keller damit gemeint die Politik hat überhaupt nichts zu melden und wir bestimmen was gemacht wird? Und kann man jetzt hoffen das die 3. Liga finanziell besser gestellt wird?

    • Chemiker 1966

      Anders kann man es nicht verstehen.

    • Stefan K

      Nein, dass heißt nur, dass man dann örtlich ausweichen muss.

      • Mark Twert

        Politische Verfügungslagen sind also die neuen Sportplätze. OK, wieder was gelernt. Ist zwar Müll, aber mal sehen wann ich das mal gebrauchen kann.

      • Stefan K

        Verstehe deinen Satz nicht so recht. Die negativen politischen Verfügungslagen sind die Verbote des Spielbetriebs an bestimmten Orten.

      • Mark Twert

        Und der DFB will jetzt bestimmen was die Politik zu tun oder zu lassen hat?

        Wenn der MP eines Bundeslandes ein Wettkampfverbot erlässt, hat auch der DFB sich dran zu halten. Und nicht von "negativen Verfügungslagen" zu labern.

      • Stefan K

        Wo steht denn, dass sich der DFB darüber stellt. Deshalb ja Verlegung des Spielorts.

      • Mark Twert

        Für die Verlegung des Spielortes wurde mal auf die schnelle die Satzung geändert. Wobei es egal ist was es kostet. Bezahlt ja nicht der DFB.

    • Potty

      Demokratie lebt von Mehrheitsentscheidungen und selten von Wunschdenken. Keller hat mehr oder weniger nur klar gemacht das ein Bundesland ( hier Thüringen) durch seine hoheitliche Entscheidungsbefugnis (die sie rechtlich haben – keine Frage) , die Entscheidung von 15 anderen Bundesländern torpedieren können dürfe.
      Sollte aus gesundheitspolitischer Sicht ( und das Recht hat jedes Bundesland)ein Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht möglich sein, muß der entsprechende Verein sich Alternativen suchen.
      Klare Aussage auf die Fragen wie sollen die Vereine die nicht trainieren und spielen dürfen reagieren.
      Damit wird nicht die politische Entscheidung des Bundeslandes in Frage gestellt noch diese erpresst wie es der MP von Sachsen-Anhalt meinte-

      • Chemiker 1966

        Mit dieser Entscheidung des DFB werden die Entscheidungen zweier Bundesländer in einem Föderalem System nicht beachtet.

        Und in die ganze Thematik dürfen auch nicht die Hoheitsentscheidungen der Kommunen vernachlässigt werden. Auch die Umsetzung eines Hygienekonzeptes und die damit einhergehende Zustimmung des Gesundheitsamtes kann man unterschiedlich prüfen lassen. Bei manchen Vereinen wird eine Vorort-Prüfung vorgenommen, andere Vereine reichen lediglich ein Umsetzungskonzept ein…

      • Potty

        Für Entscheidungen auf Landes-und Kommunalebene ist nicht der DFB zuständig oder verantwortlich zu machen.
        Die Ankündigung des DFB zeigt aber auch eindeutig , das die Vereine sich jetzt darum kümmern müssen entweder Ausnahmegenemigungen zu erwirken oder Ausweichmöglichkeiten für den Spielbetrieb zu organiesiereni.
        Thüringen kann noch bis in den August einen Spielbetrieb verbieten, das wird Jena nicht weiter helfen sondern nur noch mehr Schaden.
        Aus der Sicht des DFB ist das Wettkampfverbot in Jena kein Hinderungsgrund mehr für den Wiederbeginn des Spielbetriebes.
        Ich prophezeie mal, sollten am Montag auch noch die letzten Hindernisse in rechtlicher Hinsicht ausgeräumt werden, darf Jena in der kommenden Woche auch wieder das Stadion nutzen

      • Chemiker 1966

        "Für Entscheidungen auf Landes-und Kommunalebene ist nicht der DFB zuständig oder verantwortlich zu machen."
        Er hat diese aber zu respektieren und kann nicht die Vereine dafür verantwortlich machen eine Lösung zu finden.
        Des Weiteren müssen alle Vereine ab Samstag bzw. Sonntag in Mannschaftsquarantäne, viel Spaß!

        Von den 3 Wochen Mannschaftstraining hat man sich frühzeitig verabschiedet. Dann hieß es 2 Wochen, jetzt sind wir bei 10 Tagen. Und Herr Eilers spricht von einer ähnlichen Vorbereitungszeit wie bei der 1. und 2. BL. Man kann sich alles schön reden…

  • Rudi Assauer

    Ha! Ho! Heja heja he! Ha! Ho! Heja heja he! Ha! Ho!
    Heja heja he! Ha! Ho! Heja heja he!

    Fußball ist unser Leben,
    Denn König Fußball regiert die Welt.
    Wir kämpfen und geben Alles, dann ein Tor nach dem andern fällt.

  • Hans Weber

    Frei nach dem Motto – Augen zu und durch. Probleme werden ignoriert. Englische Wochen ohne gescheite Vorbereitung? Lasst uns auf demnächst Verletztenliste schauen. Finanzielles Harakiri? Glück für die, die aufsteigen. Gesellschaftliche Akzeptanz? Nö, Fussball hat einen Sonderstatus. Alternativplan, wenn was schief geht? Hoffen wir es, aber verlassen wir uns nicht drauf.

    Letztendlich bin ich dem DFB dankbar, spart mir 30 Euro Skyabo im Monat. Blinden Kommerz mach ich nicht mehr mit.

    • Stefan K

      Was hat denn Sky mit Liga 3 zu tun? Die einzigen Rechte, die Sky vom DFB hat, sind die vom DFB-Pokal.

  • Potty

    Eine klare Aussage, mit der alle Vereine der Liga leben können und MÜSSEN.
    Jetzt können die Vereine planen und sich gezielt vorbereiten.
    Finde ich gut. Und es werden jetzt hoffentlich die Diskussionen über ein: was ist wenn…., wer soll wenn…. wo soll wenn,……. wie soll wenn…. aufhören.
    ALLES ANDERE wird hoffentlich am Montag geklärt.

    • Ich

      Du bist echt ein Witzbold , vor allem das die Vereine ihre Vorbereitung
      planen können , kein Mannschaftstraining und vor allem die eine Woche Quarantäne
      Training .

      Junge , hier laufen sie rum.

      Den DFB verklagen , naja , wird ja schon geprüft.

      • Potty

        Was ist denn an den Aussagen des DFB nicht klar?
        es geht am 30.05 wieder mit dem Spielbetrieb in der 3.Liga los. Eindeutiger geht es nicht.
        Und Trainingsrückstand ok, also nicht weiter diskutieren sondern anfange zu trainieren. Die Vereine wissen doch jetzt Bescheid.
        Und es steht im Text eindeutig die Vereine sind jetzt in der Pflicht sich um die Wiederaufnahme des regulären Trainings-und Wettkampfbetriebs zu kümmern, oder alternative Möglichkeiten zu finden ( keine weiteren Abbruchgründe suchen).
        ALLE WEITEREN Probleme wie Verträge etc. sollen am Montag geklärt werden.
        Wenn sich natürlich die Abbrecher bis dahin hinsetzen und sagen "wir warten ab" haben sie hinterher noch mehr Trainingsrückstand, eigentlich auch relativ klar.

        Wenn Jena natürlich ihr Geld statt in die Fortsetzung ihrer Abschiedstour lieber in den Neuaufbau in der RL investieren möchte ( was ich verstehen könnte/ menschlich und sportlich verständlich) sollten sie sich vom weiteren Spielbetrieb abmelden ( wie das geht können sie ja in Erfurt bei Rot-Weiss nachfragen).

      • Miv

        Ja aber sorry. Der DFB als Verband muss doch dafür sorgen, dass alle Vereine die gleichen Chancen haben. Es kann doch nicht sein, dass einige Vereine schon seit Wochen trainieren dürfen. Anderen Vereinen es per Verordnung verboten wurde. Die können doch nichts dafür, dass sie nicht trainieren dürfen.

        Wenn der DFB jetzt gesagt hätte, ok…ab jetzt bekommt jeder Verein zwei Wochen Zeit um sich vorzubereiten, würde ich nichts sagen. Aber so ist das ne Wettbewerbsverzerrung pur.

        In ein paar Tagen, kann man übrigens keinen Trainingsrückstand von mehreren Wochen aufholen. Das sollte jedem klar sein.

      • Potty

        Das Thema Trainingrückstand ist doch nun schon lang und breit ausgelutscht.
        Wer darf denn nicht, und wer will nicht, ist doch die Frage.
        Und die 2 Wochen Vorbereitungszeit vom DFB – mal ehrlich – hast du das wirklich gefragt.
        Wer blockt denn seit mehr als 1o Tagen alle Vorschläge des DFB.

      • ich

        Ließ Dir mal den Beitrag von Chemiker 1966 durch und dazu
        kommt noch , das man mit den ganzen Mist , mit einen Minus von bis zu 1,2 Mille
        rechnet

      • Bongo

        Kannst Du mir vorrechnen wie man auf 1,2mio minus kommt

    • Chemiker 1966

      Bzgl. Planung und DFB – dazu mal ein Auszug der Fraknfurter Allgemeinen Zeitung:
      "Weil das in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plante der Hallesche FC bereits den Umzug nach Nordrhein-Westfalen. Der Klub hatte ein Trainingslager gebucht, wollte am Donnerstag aufbrechen. Am Dienstagabend war nach dpa-Informationen vom DFB jedoch die Mitteilung gekommen, dass vor dem 25. Mai nicht mit einer politischen Entscheidung über die Saisonfortsetzung zu rechnen sei. Also stornierte der HFC – um einen Tag später vom Verband so ziemlich das Gegenteil mitgeteilt zu bekommen. „Innerhalb von 24 Stunden gab es zwei völlig unterschiedliche Aussagen, die unsere Planungen bezüglich des vorgeschriebenen Quarantäne-Trainingslagers ad absurdum führten“, klagte Sportchef Ralf Heskamp."

  • Ronny Vater

    Also ist auch beim DFB Männertag und scheinbar wird Schnaps literweise ausgeschenkt.

    Anders ist eine solch unsportliche und planlose Entscheidung nicht zu erklären.

    Wobei, was haben die eigentlich "entschieden"?

    Und worüber darf der DFB überhaupt entscheiden?

    Wird darüber nicht erst am Montag abgestimmt?
    Staat im Staate beim DFB.

    Möge den DFB der Fussballgott und die Fortsetzungsextremisten das Insolvenzgericht holen.

    • Potty

      Auch schon mit dem Bollerwagen unterwegs gewesen, oder…?

      • Ronny Vater

        Nein danke, Alkohol gibt es bei mir sehr selten und wenn dann nur zu besonderen Anlässen. Männertag ist definitiv kein solcher.

    • Alvar Fågel

      Fortsetzungsextremisten …du hast echt ein Ding an der Waffel :).

    • Bongo

      Über was soll denn abgestimmt werden?
      Die Entscheidung ob weiterspielen oder nicht liegt beim DFB!
      Selbst wenn jeder Verein einen Abbruch befürwortet ist das nicht bindend für den DFB

      • Doppelherz

        Für DFL und DFB ist nichts bindend…nicht mal Vorgaben aus der Politik und gesellschaftlichen Stimmungsbild.
        Wenn sich der HFC (stellvertretend)an die Kommune oder das Land wendet, um mitzuteilen wie es z.B. um das " fantastische" Hygienekonzept steht, pöbelt man etwas von politischem Doppelpass. Wenn es aber darum geht, dass der HFC der Kommune "aktiv" sagen soll, dass sie spielen müssen/sollen und die Politik sich danach zu richten hat, ist alles in Ordnung.

      • Bongo

        DFL/DFB wissen was sie können und dürfen. Durch ihre Anwälte werden sie sicherlich gut beraten. Was auch immer in der Öffentlichkeit (durch DFB Vereine Politik) erzählt wird muss man wohl nicht immer zu 100% glauben.
        Durch das Hygienekonzept werden vorgaben erstellt die durch Behörden abgesegnet werden und einen gewissen Standart haben,warum werden die Standarts in fast jedem Bundesland anerkannt?
        Richtig, sie sind gut durchdacht und werden demnächst auch in anderen ländern als Vorlage dienen!
        Vielleicht sollten erst einmal sämtliche Bürger die Hygienestandarts (Abstand halten, Personenzahl beim treffen einhalten, Maske richtig benutzen usw) einhalten bevor mit dem Finger auf andere gezeigt wird!

  • weihnachtsmann

    Na dann…
    Mission Klassenerhalt läuft.
    Wenn alle durchhalten bis zum Schluss.

    • Friedrich Herschel

      Trotz allem: wünsche viel Erfolg dabei.

Back to top button