NRW will wieder mehr als 300 Zuschauer zulassen

Gute Nachrichten für die vier Drittligisten aus NRW: Die Landesregierung will nächste Woche eine Änderung der Corona-Schutzverordnung beschließen, sodass mehr als die derzeit erlaubten 300 Zuschauer ins Stadion kommen dürften.

"Ein paar tausend" Zuschauer?

Während Dresden, Magdeburg und Rostock am Wochenende vor vierstelligen Kulissen im DFB-Pokal spielen dürfen, sind zum MSV-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Montag lediglich 300 Besucher zugelassen. Gut möglich aber, dass auch die Zebras sowie Verl, Uerdingen und Viktoria Köln künftig vor über 1.000 Zuschauern spielen können. "Ab nächster Woche dürfen mehr als 300 Zuschauer Fußball, Handball, Volleyball, Eishockey – all die Sportarten, die wir in Nordrhein-Westfalen haben – persönlich erleben", kündigt Ministerpräsident Armin Laschet in der "Rheinischen Post" an. "Im Fußballstadion können es auch ein paar tausend Zuschauer sein." Zuvor hatte sich der CDU-Politiker am Freitag mit der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, mit Vertretern von Sportvereinen und Verbänden zu einem digitalen Sport-Gipfel getroffen. 

Prozentuale Regelung geplant

Wie viele Zuschauer in die Stadien kommen dürfen, soll künftig von den spezifischen Begebenheiten vor Ort abhängen. Geplant ist eine prozentuale Regelung gemessen an der Kapazität. Musik in den Ohren des MSV Duisburg, der in seiner über 30.000 Zuschauer fassenden Arena wohl ohne Probleme eine vierstellige Zuschauerzahl begrüßen könnte, ohne dabei die Abstandsregeln zu missachten. Sollte die Änderung der Corona-Schutzverordnung – wie von Laschet angekündigt – bereits in der kommenden Woche, und damit pünktlich zum Saisonauftakt in Kraft treten, liegt die Entscheidung über die Höhe der Zuschauerzahl bei den Gesundheitsbehörden vor Ort.

   
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