Noch kein grünes Licht: CFC kämpft um die Lizenz

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Mit einem deutlichen 7:0-Sieg gegen Bischofswerda hat der Chemnitzer FC am Samstag eine überaus erfolgreiche Saison in der Regionalliga abgerundet. In der kommenden Spielzeit treten die Himmelblauen wieder in der 3. Liga an – zumindest, falls der CFC die Lizenz erhalten sollte. Noch ist die Zulassung nicht gesichert.

Zusätzliche Werbeeinnahmen erforderlich

Genau zehn Tagen bleiben dem Chemnitzer FC noch, um bis zum 28. Mai die vom DFB gestellten Lizenzbedingungen zu erfüllen. Wie die "Bild" berichtet, soll es dabei vor allem um zusätzliche Werbeeinnahmen gehen. Bisher hat der DFB offenbar erst 755.000 Euro anerkannt – und damit deutlich weniger, als vom Verein kalkuliert. Bereits zweimal soll der CFC den Auflagen und Bedingungen widersprochen haben, ein dritter Einspruch war demnach am vergangenen Montag mündlich angehört worden.

Siemon bittet um Unterstützung

"Die Sanierungsbemühungen haben in den letzten Monaten sehr erfreuliche Ergebnisse erbracht. Die Gesellschafter sind zu einem Team zusammengewachsen", sagt Insolvenzverwalter Klaus Siemon und bittet um Unterstützung: "Wir haben aber gegen vereinzelte Saboteure im Verein und in der Südkurve zu kämpfen, gegen die wir rigoros vorgehen werden. Wir bitten Unterstützer und Unternehmen aus Chemnitz und der Region zum CFC zu stehen, um den Profi-Fußball in der Stadt zum Erfolg zu führen." Ein wichtiger Baustein: Die Fußball-GmbH hat bereits 1,5 Millionen Euro Eigenkapital gesammelt.

   

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