Nimmt Jena für Dominic Volkmer Geld in die Hand?

Von

© imago images / Christoph Worsch

Eigentlich sind die Kassen des FC Carl Zeiss Jena chronisch klamm. Doch für die dringend benötigte Verstärkung in der Abwehr will der Klub noch offenbar Geld in die Hand nehmen.

Volkmer soll kommen

Dass Dominic Volkmer auf dem Wunschzettel des FCC ganz oben steht, ist kein Geheimnis. Nur allzu gerne hätten die Thüringer den 23-jährigen Innenverteidiger nach seiner Leihe in der vergangenen Rückrunde fest verpflichtet, allerdings steht er noch bis 2020 bei Zweitligist Jahn Regensburg unter Vertrag. Doch weil er beim SSV Jahn bisher nur zwei Wahl ist und der FCC in fünf Spielen bereits zehn Gegentore kassiert hat, soll der Klub nach "Bild"-Angaben jetzt bereit sein, eine sechsstellige Ablösesumme für Volkmer auf den Tisch legen.

Viel Geld für den FCC, der zuletzt vor acht Jahren mehr als 100.000 Euro für einen Spieler bezahlte (Jan Simak, 300.000 Euro). Problem: Jena ist nicht der einzige Interessent. Auch bei Eintracht Braunschweig und dem FC Ingolstadt soll der 23-Jährige auf dem Zettel stehen. Zuletzt wurde auch der 1. FC Magdeburg genannt. Eine gute Verhandlungsposition für den Jahn, der Volkmer gegen entsprechendes Geld wohl ziehen lasse würde. Auch der Verteidiger selbst soll laut der "Ostthüringer Zeitung" bereit sein, erneut nach Jena zu wechseln.

FCC prüft Plan B

Bisher sollen die Vorstellungen beider Seiten aber zu weit auseinander liegen, schreibt das Blatt. Daher prüft Carl Zeiss nach Angaben der Zeitung andere Optionen – und soll diesbezüglich bei einigen Zweitligisten und Erstliga-Klubs aus Osteuropa vorgefühlt haben. Bis zum Ende der Transferperiode am 2. September bleiben dem FCC noch zwölf Tage. Bis dahin soll eine Verstärkung, die zeitgleich auch Mentalität mitbringt, für die bisher anfällige Abwehr gefunden sein.

   

liga3-online.de