Granatowski: "Habe die schönsten Zeiten mit Lotte miterlebt"

Am Samstag ist der SV Meppen zu Gast in Lotte. Für SVM-Flügelspieler Nico Granatowski ist das Regionalduell auch eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Immerhin spielte der 26-Jährige zweieinhalb Jahre am Lotter Kreuz und feierte mit dem Club aus dem Tecklenburger Land einige sportliche Erfolge.  

4000 Fans aus Meppen erwartet

Vor eineinhalb Wochen verabschiedete sich der SV Meppen mit einem ordentlichen 3:2 Sieg über Chemnitz in die Länderspielpause. Nun will die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart an die vergangene Leistung anknüpfen. Dabei können die Emsländer am Samstag auf breite Unterstützung ihrer Fans hoffen. Geschätzt werden wohl mehr als 4000 Anhänger aus Meppen zum Lotter Kreuz pilgern, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Für Nico Granatowski wird es eine ganz besondere Begegnung. Immerhin spielte der 26-Jährige zweieinhalb Jahre für die Sportfreunde, erlebte mit ihnen den Aufstieg in die 3. Liga und die unvergesslichen Erfolge im DFB-Pokal in der vergangenen Saison. „Allgemein sehe ich die zweieinhalb Jahre als sehr erfolgreich an. Ich habe die schönsten Zeiten mit Lotte miterlebt“, erzählt der gebürtige Braunschweiger der "NOZ".

Granatowski will sich mit Torjubel zurückhalten

Allerdings: Seinen Torriecher in der 3. Liga entdeckte der Flügelspieler erst in Meppen. Mittlerweile hat Granatowski in 13 Saisonspielen zwei Treffer erzielt und fünf Vorlagen beigesteuert. Sollte es am Samstag mit Tor Nummer drei klappen, will sich "Grana" aber respektvoll zurückhalten:„Es wird kein besonderer Jubel sein. Ich habe noch so viele Freunde dort, deshalb gehe ich davon aus, dass ich nicht jubeln werde.“

In den letzten Tagen hatte Granatowski immer wieder Kontakt mit Lotter Spielern und den Mitarbeitern des Betreuerstabes. Dass er den kommenden Gegner gut kennt, ist für den 26-Jährige aber kein spielentscheidender Faktor: „Klar, wenn man sich gegenseitig kennt, kann das für den einen oder anderen von Vorteil sein. Aber ich glaube, dass jede Spielsituation anders ist.“

   
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