Neuzugang Nummer vier: BTSV holt Schlüter aus Cottbus

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Eintracht Braunschweig treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran und gab mit Lasse Schlüter von Energie Cottbus am Montag den vierten Neuzugang bekannt. Der Linksverteidiger unterschrieb bis 2021.

Stammspieler in Cottbus

Am 18. Mai war Schlüter mit Cottbus in Braunschweig abgestiegen, nun zieht es den 27-Jährigen auf die andere Seite: "Ich freue mich sehr, nach meiner Zeit in Cottbus nun ein Teil der Eintracht sein zu dürfen", wird der Abwehrspieler in einer Mitteilung zitiert. "Die Atmosphäre im Stadion und die Fans sind einzigartig in dieser Liga. Ich werde alles dafür tun, um die sportlichen Ziele des Vereins in Zukunft erfolgreich mitgestalten zu können."

Bei Energie war Schlüter in der abgelaufenen Saison als Stammspieler gesetzt, bestritt 33 Partien und war an sechs Toren direkt beteiligt. Zuvor absolvierte der gebürtige Hamburger insgesamt 169 Regionalliga-Spiele, in denen er zwölf Tore erzielte und 29 weitere Treffer vorbereitete. "Lasse ist uns erstmals aufgefallen, als er noch im Juniorenbereich aktiv war", so BTSV-Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau über Schlüters Zeit beim FC St. Pauli und dem Hamburger SV. "Wir haben seine Entwicklung nach dem Übergang in den Herrenbereich weiter intensiv verfolgt. Er ist ein sehr guter Linksfuß mit einer guten Physis. Wir freuen uns, dass wir ihn jetzt zu uns an die Hamburger Straße holen konnten", ergänzt Rau.

Back-Up für Niko Kijewsk

Bei Eintracht Braunschweig ist Schlüter nach Orhan Ademi (Würzburger Kickers), Nick Proschwitz (SV Meppen) und Martin Kobylanski (Preußen Münster) der vierte Neuzugang – und dürfte im Team von Trainer André Schubert als Back-Up für Niko Kijewski, dem bisher einzigen Linksverteidiger im Kader, eingeplant sein.

   
  • Kurt Wiesner

    Schlüter war in Cottbus einer der Spieler, die mit der 3. Liga überfordert waren. Er hat nur gespielt, weil der Verein sich keinen drittligatauglichen Spieler auf seiner Position leisten konnte und war mit maßgeblicher Verursacher des Abstiegs. Wenn man in Braunschweig derartige Spieler verpflichtet, wird es sehr schwer mit dem Klassenerhalt.

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